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Trading Tipps – die Strategie

Egal ob Sie nun Trader oder Anleger an der Börse sind oder noch werden möchten. Die Trading Strategie ist unmittelbar verbunden mit dem Risikomanagement und dem Moneymanagement. Alle drei Punkte sollten aufeinander abgestimmt sein. Auf den Bereich der Trading Strategie möchte ich nun in diesem Artikel mal etwas genauer eingehen.

Die Trading Strategie

Trading Strategien gibt es unzählige und fast jeder Anleger oder Trader hat hier auch eigene Trading Ansätze im laufe seines Börsenlebens entwickelt auf die er schwört es wären die besten.

Day-Trader oder doch lieber Anleger

Bevor wir uns für eine Trading Strategie entscheiden sollten wir uns erst mal überlegen ob wir lieber kurzfristige Investitionen mit schnell zu realisierenden Gewinnen handeln möchten oder eher langfristige Anlagen oder Investitionen vornehmen möchten. Der sich größte Unterschied zwischen den beiden Lagern ist die aufzubringende Zeit die wir benötigen. Während der Day-Trader jeden Tag und oft auch viele Stunden pro Tag sich mit der Börse beschäftigen muss, so hat der langfristige Anleger dagegen eher wenig Aufwand mit der Börse.

Der klassische Day-Trader

Der klassische Day-Trader sucht nach den kurzfristigen Gelegenheiten. Seine Trades laufen manchmal sogar nur Sekunden jedoch selten auch mal über ein paar Stunden. Day-Trader ist eher für den beruflichen Anleger geeignet. Er beschäftigt sich den ganzen Tag mit der Börse und sucht immer nach einer Möglichkeit. Dies macht er indem er die Charts seiner bevrozugten Basiswerte den ganzen Tag über beobachtet und sobald er im Chart eine Möglichkeit für den Einstieg entdeckt dann schlägt er zu und handelt entsprechend.

Der klassische Anleger

Der klassische Anleger sucht nach langfristigen Anlagemöglichkeiten. Seine Trades können Monate ja sogar Jahre laufen. Nur ganz selten mal läuft ein Trade mal Stunden oder Tage. Der Bereich der Anlage ist sehr gut für diejenigen unter Ihnen geeignet die wenig Zeit aufwenden möchten. Natürlich muss man hierbei auch sehr gut informiert sein, denn ganz sicher ist nicht jede Anlage an der Börse eine gute Anlage.

Das Kapitalmanagement für Day-Trader oder Anleger

Auch haben wir ganz große Unterschiede zwischen den beiden Lagern an der Börse. Das Kapitalmanagement spielt hier für den Day-Trader eine eher untergeordnete Rolle ist aber für den Anleger ein ganz großes Thema. Beim Anleger spricht man hier von Deversifikation. Was man genau darunter versteht da kommen wir dann später noch im einzelnen darauf. Der Day-Trader hat viel mehr sein Augemerk auf dem Risikomanagement.

Der klassische Day-Trader

Für den Day-Trader spielt das Kapitalmanagement eher eine untergeordnete Rolle, da er selten mehrere Trades in unterschiedlichen Basiswerten gleichzeitig offen hat. Für den day-Trader sieht sein kapitalmanagement viel eher so aus. Er informiert sich darüber welche bedeutenden Nachrichten den Tag über veröffentlicht werden und in welchen Basiswerten am Handelstag mit größeren Kursbewegungen zu rechnen ist. Hat er seine Auswahl getroffen beginnt er die Charts zu beobachten und auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung zu warten. Sobald der Chart nun die ersten Reaktionen aufzeigt, steigt er entsprechend in diesen Basiswert ein.

Der klassische Anleger

Beim klassischen Anleger sieht das Kapitalmanagement hingegen ganz anders aus. Der klassische Anleger überlegt sich viel mehr welche Branche sich langfristig wie entwickeln könnte. gehen wir mal davon aus, der Anleger sieht ganz große Chancen in der Automobil Industrie. Nun beginnte er im Verhältnis zu seinem Gesamtkapital kleine Positionen in den unterschiedlichsten Automobilwerten zu investieren. Zusätzlich legt er aber auch noch Kapital in den Automobilzulieferwerten an. Er verteilt nun sein Investment so breit und sinnvoll wie möglich. Er differenziert dabei zwischen den Automobilwerten so wie es Ihm sinnvoll erscheint.

Das Risikomanagement für Day-Trader oder Anleger

Auch beim Risikomanagement haben wir große Unterschieden zwischen den Day-Tradern und dem klassischen Anleger. Während der day-Trader im Verhältnis zu seinem Gesamtkapital eher große Positionen eingeht so setzt der Anleger hier vielmehr auf kleine Positionen dafür aber breit gestreute Position um sein Risiko zu minimieren. Auch die Take-Profit und Stopp-Loss Punkte liegen hier deutlich auseinander.

Der klassische Day-Trader

Für den Day-Trader sieht sein Risikomanagement folgendermaßen aus. Zuerst macht er sich Gedanken darüber wo heute am aktuellen Handelstag seine größten Gewinnchancen zu finden sind. Gehen wir mal davon aus es werden heute Zahlen veröffentlicht die größere Auswirkungen auf den Dax haben könnten. Hat er sich nun für eine Richtung entschieden, dann wartet er noch auf den richtigen Zeitpunkt eine Position eröffnen zu können. Nun muss ersich noch Gedanken darüber machen wieviel Kapital er bereit ist in der Position zu riskieren und entsprechend setzt er seinen Stopp-Loss. Den Take-Profit legt er erst mal etwas weiter entfernt. Beginnt der Kurs nun in seine Richtung zu laufen, dann schiebt er den Stopp-Loss entsprechend nach, um sein Risiko immer weiter runter zu fahren bzw. entsprechend angelaufene Gewinne zu sichern. Am Ende wird hier die Position häufig manuell wieder geschlossen.

Der klassische Anleger

Der klassische Anleger geht beim Risikomanagement ganz anders vor als der Day-Trader. Der klassische Anleger versucht viel mehr über die Diversifikation sein Risiko zu minimieren. Diversifikation bedeutet nichts anders als viele kleine Positionen in eine von Ihm gewählte Branche zu investieren. Im Vergleich zum Day-Trader werden hierbei aber die Stopp-Loss und Take-Profit Punkte viel weiter entfernt vom Einstiegskurs gelegt. Darüberhinaus laufen hier die Trades teilweise sehr lange Zeit. Das kann bis zu Jahre gehen. In der Regel werden die Stopp-Loss bzw. Take-Profit Punkte nicht mehr verändert. Man wartet viel mehr darauf, dass die Positionen in einen der festgelegten Punkte laufen und automatisch ausgelöst werden. hat er alles richtig gemacht sollten die Positionen in den Take-Profit gelaufen sein.

Fazit Trading Strategie

Grundlegen für die Entscheidung welche Trading Strategie die wir für uns anwenden möchten ist eine Entscheidung zu treffen wieviel Zeit wir aufwenden möchten oder können für unser Trading in Zukunft. Es ist aber für beide Varianten unabdingbar, dass wir uns mit dem Thema Börse auseinandersetzen und uns kontinuierlich über wirtschaftliche und politische Veränderungen informieren. Hier liegt jedoch der Vorteil, dass wir es uns selbst aussuchen können wie, wo und wann wir uns das notwendige Wissen anlesen können oder möchten. Doch hier ist es unumgänglich Zeit zu investieren.

Ich werde oft gefragt ob ich sie coachen könnte. Grundsätzlich ja. Jedoch wenn ich schon höre man hätte keine Zeit weil man ja noch anderweitig beschäftigt wäre dann rate ich dringend ab sich mit Trading etwas aufbauen zu wollen. Das funktioniert nicht. Ganz egal wie oft oder wer Ihnen verspricht, man könne hier viel Geld verdienen und das noch in kürzester Zeit und ohne Energie aufzubringen, der lügt. Leider ist dies im Internet so, dass hier unendlich viele und auch haarsträubende Versprechungen gemacht werden. Letztendlich geht es dabei aber immer nur darum eine Provision zu kassiern und dann auf gut deutsch das Weite zu suchen. Man hat ja bereits kassiert. Vergessen Sie sowas. Stellen Sie sich auf eine zeitaufwändige aber faszinierende Tätigkeit ein und Sie können Erfolg haben. Hat man erstmal den Erfolgsweg erreicht, so ist dieser auch mehr als entschädigend.

Wir finden nur eine für uns funktionierende Trading Strategie, wenn wir auch bereit sind darin zu investieren. Das sollte auf jeden Fall Zeit sein, wenn möglich aber Zeit und Geld.

 

Wir wissen es gibt unzählige Handelsstrategien oder auch Handelsansätze.
Hierfür haben wir ein Trading Strategie Training entworfen. Hier geht es direkt zum Trading Strategie Training.

 

Die Trading Einsteiger Tipps

Kapitel Thema
1 Trading Tipps – die Serie
A Trading Tipps – die Brokerauswahl
B Trading Tipps – die Finanzprodukte
C Trading Tipps – die Strategie
D Trading Tipps – das Kapitalmanagement
E Trading Tipps – das Risikomanagement
F Trading Tipps – die Konzentration aufs wesentliche
G Trading Tipps – die innere Einstellung
H Trading Tipps – der Handel ist Arbeit
I Trading Tipps – sich weiterbilden
J Trading Tipps – die Erfolgskontrolle
K Trading Tipps – diese Fehler gilt es zu vermeiden
L Trading Tipps – beginnen Sie nicht gleich mit…

Jörg Kunkel

- Ich beschäftige mich seit vielen Jahren nun mit dem Thema Börse. Es gibt viele Kurstreiber. Manche sind kurzfristig und andere wieder langfristig. Um wirklich Erfolg an der Börse zu haben muss man sich damit auseinandersetzen, um langfristig mit Erfolg zu arbeiten.

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Kommentare

Trading Tipps – das Kapitalmanagement | Trading – Tipps 8. Oktober 2016 um 22:37

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