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Marktphasen – der Bärenmarkt

In Bärenmarktphasen haben wir vornehmlich fallende Kurse. Die überwiegende Stimmung an den Märkten ist pessimistisch geprägt.

Der Bär steht für fallende Kurse und diese Bezeichnung kommt von der Kopfhaltung des Bären, dieser hat meistens den Kopf nach unten gerichtet und erinnert an eine fallende Chartkurve.

Die Grundeinstellung der Anleger ist negativ und man rechnet mit einer schlechter werdenden Zukunft.

Der Bär aus Bronze der vor der Frankfurter Börse steht, steht als Symbol für fallende Kurse.

Was kennzeichnet einen Bärenmarkt?

Der Bärenmarkt wird im französichen auch als Baisse bezeichnet und ist durch stetig fallende Kurse über einen längeren Zeitraum gekennzeichnet.

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Wir sehen hier ein Beispiel eines Bärenmartes. Der Chart zeigt den Wochenchart im Dax und die ersten Wochen ca. ein Drittel des dargestellten Zeitraums ist überwiegend rot also mit fallenden Kursen gekennzeichnet. Darauf folgt dann eine leichte seitwärtsbewegung die in einen Bullenmarkt überzugehen scheint.

Bärenmärkte “brauchen” ihre Zeit

Bärenmärkte beziehen sich stets auf konkrete Zeiträume. Dauert ein Bärenmarkt etliche Jahre an, spricht man auch von einem säkularen Markt. Kommt es hingegen zu einem rapiden Kurseinbruch, zum Beispiel innerhalb eines Tages, wird dieser als “Crash” bezeichnet. Historisch betrachtet gilt beispielsweise die Periode nach dem großen Börsencrash von 1929 als Bärenmarkt. In diesem Zeitraum fielen die Kurse jahrelang und immer wieder sukzessive nach unten. In jüngerer Zeit waren auch die Börsenentwicklungen im Zuge der Finanzmarktkrise um das Jahr 2008 von einem Bärenmarkt geprägt. Hier fiel zum Beispiel der DAX innerhalb eines Jahres um fast die Hälfte seines Wertes: von circa 8000 auf lediglich noch 4500 Punkte.

Welche Gefahren bestehen im Bärenmarkt?

Wie auch der Bullenmarkt hat der Bärenmarkt so seine Gefahren und ist mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn die Bärenmarktphase schon über einen längeren Zeitraum besteht. Lange Bärenmarktphasen kommen immer aus dem platzen einer Blase oder ähnlich große Ereignisse an den Finanzmärkten.

Wir haben schon gelesen wie die Anleger reagieren wenn eine Blase geplatzt ist und dass dies meistens in Panikverkäufen endet. Je nach aktueller wirtschaftlichen Entwicklung können solche Phasen sehr schnell wieder in einen bullischen Markt umschlagen.

 

Basiswissen die Marktphasen

Kapitel Thema
1 Grundlagen – Trading der klassische Handel und die Marktphasen
  A Trading – der Bullenmarkt
B Trading – der Bärenmarkt
C Trading – der Seitwärtsmarkt
D Trading – der Handel – Orders
E Trading – die Leerverkäufe
Hauptübersicht
Teil 1 – Lesezeichen
Trading Strategie Training – Teil 1 – Inhalte

Jörg Kunkel

- Ich beschäftige mich seit vielen Jahren nun mit dem Thema Börse. Es gibt viele Kurstreiber. Manche sind kurzfristig und andere wieder langfristig. Um wirklich Erfolg an der Börse zu haben muss man sich damit auseinandersetzen, um langfristig mit Erfolg zu arbeiten.

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Kommentare

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