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Was ist Trading?

Trading ist nichts anderes als Handel. Den Begriff Handel kennt jeder und ist für jeden von uns auch alltäglich. Jeder von uns kauft fast jeden Tag ein und macht sich hier eigentlich keine Gedanken darüber. Im Handel werden die Preise über Angebot und Nachfrage gesteuert. Ganz genau so ist es auch an der Börse. Betreiben wir nun Handel mit Aktien, Devisen oder andere Produkte die an den Börsen gehandelt werden, dann nennt man dies Trading.

Die Prinzipien des Tradings

Was machen wir, wenn wir traden? Wir handeln mit z.B. Aktien. Wir kaufen eine Aktie zu einem bestimmten Preis ein und verkaufen diese irgendwann wieder. Ziel ist natürlich die Aktie zu einem höheren Preis zu verkaufen als man diese eingekauft hat. Jetzt gibt es an der Börse sehr viele Produkte. Unter anderem auch solche, dass man sogar an fallenden Kursen verdienen kann. Dies nennt man dann auch Leerverkäufe. Prinzipiell basieren auch diese Produkte auf dem zu Grunde liegenden Handel. Doch ganz egal um welches Produkt es sich handelt an der Börse, auch hier bestimmen letztendlich Angebot und Nachfrage die Preise. Man kann die Börse sich wirklich vorstellen wie einen ganz normalen Markt auf dem Äpfel und Birnen angeboten und Verkauft werden.

Trading in Finanzmärkten funktioniert nach demselben Prinzip. Handelt beispielsweise jemand mit Aktien, kauft er Anteile (gleichsam einen kleinen Teil) eines Unternehmens. Steigt der Wert dieser Aktien, verkauft der Trader sie zu einem höheren Preis – im Finanzmarkt auch Kurs genannt – und macht so Gewinn. Das ist Trading. Man kauft etwas zu einem bestimmten Kurs und verkaufst es zu einem anderen – der hoffentlich höher ist, damit man Gewinn damit macht.

Aber warum steigt oder fällt der Wert von Aktien?

Wir wissen, dass ein Kurs einer Aktie durch Angebot und Nachfrage geregelt wird. Die Frage die man sich wirklich stellen muss ist: Was erhöht oder senkt die Nachfrage? bzw. Was erhöht oder senkt das Angebot?

Hier gibt es ganz viel Faktoren. das sind z.B. die Unternehmensnachrichten. Aktien Gesellschaften veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Billanzzahlen oder wichtige Neuigkeiten zu Ihren Produkten wie Neuentwicklungen. Es kann sich aber auch um Nachrichten handeln, welche Investitionen getätigt werden usw.

Gute Nachrichten erhöhen die Nachfrage

Grundsätzlich kann man hier sagen: Gute Nachrichten erhöhen die Nachfrage, weil Trader eine positive Unternehmensentwicklung vermuten und daran Glauben die Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu einem höheren Preis wieder verkaufen zu können. Wenn das Unternehmen also wächst, steigt die Nachfrage nach der Aktie und damit auch der Preis.

Schlechte Nachrichten erhöhen das Angebot

Das gleiche gilt jetzt auch für schlechte Unternehmensnachrichten. Wenn ein Aktionär glaubt, dass das Unternehmen an dem er sich beteiligt hat eventuell verluste machen könnte, wird er versuchen diese Aktien (Unternehmensanteile) wieder zu verkaufen. Denken nun viele Trader genau so, dann steigt das Angebot gegenüber der Nachfrage und der Preis beginnt zu sinken.

Viele Faktoren regeln den Preis

Nun kommen zu Unternehmensnachrichten noch sehr viele weitere Faktoren hinzu. Das können Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen in einem Land sein. Genauso aber auch politische Entwicklungen, entstehende Kriege, Naturkatastrophen aber auch Zinsentwicklungen die durch die Leitbanken geregelt werden. All dies zusammen wirkt sich in irgendeiner Form auf die Finanzmärkte (Börsen) aus. Deswegen wird Trading auch gern Spekulation oder auch Wetten genannt. Doch im Grunde genommen stimmt dies eigentlich nicht. Die Preise sind nicht von Zufällen abhängig sondern von ganz klaren Entwicklungen die Angebot und Nachfrage beeinflussen. Da man häufig die Reaktionen der einzelnen Trader nicht einschätzen kann, erscheint es einem manchmal unlogisch wie die Märkte gerade reagieren. Es führt aber trotzdem kein Weg daran vorbei, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.

Der Markt hat letztendlich immer recht.

 

Online-Trading eröffnet die Finanzmärkte für jedermann

Finanzprodukte wurden lange Zeit ausschließlich elektronisch zwischen Banken und Finanzinstituten gehandelt. Trading in Finanzmärkten war für niemanden außerhalb solcher Institute zugänglich. Mit Entwicklung und Verbreitung des High-Speed-Internets kann jetzt praktisch jeder online traden.

Fast alles kann online gehandelt werden: Aktien, Währungen, Rohstoffe, physische Waren und vieles mehr. Kann etwas gehandelt werden, dann wird es auch gehandelt. Der Devisenmarkt ist der größte dieser Märkte. Jeden Tag werden Währungen im Wert von fast 4 Billionen $ gehandelt.

Durch den Online Zugang ist dieser Markt für jedermann zugänglich geworden. Man muss sich lediglich bei einem der zahlreichen Anbieter ein Konto einrichten und kann sofort mit dem Trading beginnen. Gefährlich ist der Handel hier für Einsteiger, weil einfach die nötige Erfahrung fehlt und man viele Fehler machen kann. Hier gilt also etwas Vorsicht. Doch auch hier gibt es eine schöne Möglichkeit, erst mal mit einem Demokonto zu beginnen. Man handelt also mit Spielgeld, doch die Kurse sind real und auf diesem Weg kann man schön üben und Erfahrung sammeln. Man muss also nicht unbedingt viel Geld verlieren wenn man anfängt.

Jörg Kunkel

- Ich beschäftige mich seit vielen Jahren nun mit dem Thema Börse. Es gibt viele Kurstreiber. Manche sind kurzfristig und andere wieder langfristig. Um wirklich Erfolg an der Börse zu haben muss man sich damit auseinandersetzen, um langfristig mit Erfolg zu arbeiten.

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