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Chartformation Untertassen – deuten auf Kurswende

Chartformationen wie Untertassen bilden sich zwar nur langsam aus, sind dafür aber sehr zuverlässige Signalgeber.

Untertassen bilden sich nur langsam. Der Vorzug dieses sich nur langsam vollziehende Chartbild liegt aber ganz klar darauf, dass es sich um ein sehr verlässliches Chartbild handelt. Es deutet in der Regel auf eine langfristige Aufwärtsbewegung hin.

Die Untertasse im Chart

Das Bild einer Untertasse ergibt sich im Chart, wenn der Kurs am Ende eines vorherigen Abwärtstrends einen sanften Schwung bildet, der halbkreisförmig wieder nach oben auf das Niveau des linken Rands der Untertasse führt.

Untertassen entstehen im Swing und sind daher typisch für Währungspaare. Diese müssen swingen, weil eine Währung gegen die andere praktisch nie endlos tendiert. Natürlich ist die Untertasse auch in Aktien- und Rohstoffmärkten sowie den entsprechenden Indizes zu beobachten, jedoch gelten hier Doppel- und Dreifachböden als eher charakteristisch.

Chart-Formationen-Untertasse

 

Der Tellerrand eignet sich zum Einsteigen …

Zuerst tut sich im Großen und Ganzen nicht viel. Der Kurs bewegt sich mit leichten Auf und Ab Bewegungen halbkreisförmig. Ein Kaufsignal wird erst generiert, wenn die Aktie mit erhöhtem Umsatz über die obere Begrenzungslinie ausbricht – am besten mit einem Kursloch. Dieser Raum ohne Handel weist auf eine Meinungsänderung im Anlegerverhalten hin und jeder Anleger der diese Untertassen Formation auf der Beobachtungsliste hat will unbedingt jetzt mit von der Partie sein.

Bei der Deutschen Bank dauerte allein die Ausbildung dieser Plattform mal ein halbes Jahr. Mit dem Ausbruch kam es dann aber zu einem Anstieg von über 100 Prozent.

Die umgekehrte Untertasse im Chart

Bei dieser Chartformation handel es sich um die Umkehrung der Chartformation Untertasse, die wie ein leicht gewölbter, auf dem Kopf stehender Teller mit Rändern aussieht. Wie ihre Umkehrung der normalen Untertasse deutet auch die umgekehrte Untertasse den allmählichen Trendwechsel an.

Die umgekehrte Untertasse schließt den vorhergehenden Aufwärtstrend ab, indem sie einen sanften Schwung bildet. Dieser flache Halbkreis steigt gleichmäßig an und ebenso gleichmäßig wieder ab. Die Ebenmäßigkeit und das Verharren der Kurse auf derselben Ebene vor und nach diesem Halbkreis – die “Tellerränder” – sind die maßgebenden Kennzeichen der umgekehrten Untertasse. So ein Muster entsteht, wenn sich ein Aufwärtstrend verlangsamt, nachdem er vorher stabil verlaufen war.

Chart-Formationen-umgekehrte-Untertasse

… aber auch zum Aussteigen

Ob bei einer Boden- oder einer Topbildung: In beiden Fällen sollte der Ausbruch durch einen deutlich anziehenden Umsatz bestätigt werden. Ansonsten könnte es sich um eine Falle handeln, der nachfolgend eine andere Kursrichtung folgt, als man eigentlich angenommen hattte.

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Kapitel Thema
2 Chartformation Untertassen – deuten auf Kurswende
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Teil 2 – Lesezeichen Technik Training – Teil 2 – Inhalte

Jörg Kunkel

- Ich beschäftige mich seit vielen Jahren nun mit dem Thema Börse. Es gibt viele Kurstreiber. Manche sind kurzfristig und andere wieder langfristig. Um wirklich Erfolg an der Börse zu haben muss man sich damit auseinandersetzen, um langfristig mit Erfolg zu arbeiten.

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Kommentare

Technik Training – Teil 2 – Inhalte | Trading – Strategie 31. August 2016 um 10:28

[…] Chartformation – Untertassen deuten auf Kurswende […]

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