Skip to main content

Wie kann man als Affiliate im Internet richtig Geld verdienen?

c. Wie kann man als Affiliate im Internet richtig Geld verdienen?

Sie haben sich dazu entschlossen als Affiliate Geld zu verdienen? So weit so gut, aber eines dürfen Sie nicht vergessen, mit dieser Entscheidung ist es im Grunde nicht getan, denn Sie müssen natürlich auch wissen, wie Sie als Affiliate überhaupt Geld verdienen können. Bei genau dieser Frage handelt es sich für Sie als Einsteiger um einen echten Knackpunkt, denn was wäre das Internet, wenn man Ihnen auch hier nicht die Qual der Wahl lassen würde. Die dürfen, wenn Sie denn als Affiliate Geld verdienen möchten, aus mehreren Angeboten wählen und diese möchten wir Ihnen in diesem Kapitel vorstellen.

Eines sei vorweg genommen – Sie sollten diese Entscheidung nie überstürzt treffen, denn auch diese ist für Ihren Erfolg von ungemein hoher Bedeutung. Wenn Sie als Affiliate wirklich Geld verdienen möchten, dann müssen Sie auch die richtige Einnahmequelle wählen. Auch wenn Sie von manchen Möglichkeiten noch nie etwas gehört haben, müssen Sie die Flinte nicht ins Korn werfen. Grundsätzlich können Sie als Affiliate nicht nur mit Verkäufen Geld verdienen. Provisionen können Sie im Grunde auch auf ganz anderen Wegen erhalten und nicht immer sind diese die schlechtere Wahl.

Grundsätzlich sollten Sie sich eines vor Augen halten, nicht immer müssen die Provisionen, die Ihnen für einen Verkauf gezahlt werden, die profitabelsten sein. Auch wenn diese ab und an in dreistelliger Höhe liegen können, müssen Sie bedenken, dass sich auch kleine Beträge sehr schnell summieren und dann schließlich mit einer wesentlich angenehmeren Zahl behaftet sein können. Im Internet haben sich in den letzten Jahren vier Angebote für Affiliates einen Namen machen können. Wir raten Ihnen dazu, sich jedes einzelne durch den Kopf gehen zu lassen, auch wenn Sie vielleicht von manchen von Beginn an nicht begeistert sind. Damit Sie nicht endlos nach Erklärungen suchen müssen, möchten wir Ihnen im Folgenden die Angebote genauer vorstellen.

Beginnen wir mit der gängigsten und wohl auch bekanntesten Variante. Bei dieser handelt es sich um den so genannten Pay per Sale, oftmals wird diese Verdienstmöglichkeit nur unter der Kurzform PPS angegeben. Bei dem Pay per Sale handelt es sich um eine Provision, die Sie erhalten, wenn ein Kunde über Sie bei Ihrem Merchant ein Produkt bestellt. Die Provision kann hierbei unterschiedlich hoch sein und wird bei dem Pay per Sale immer durch den Merchant bestimmt. Die Provision ist dabei genau festgeschrieben und umfasst immer einen bestimmten prozentualen Anteil von der Kaufsumme. Je nach Merchant und Produkt kann es bei der Provision zu deutlichen Schwankungen kommen. So kann diese durchaus bei Produkten und Dienstleistungen zwischen zehn und 50 Prozent liegen. Dies ist ein beachtlicher Anteil, wenn man bedenkt, wie teuer manche Dienstleistungen sind. Handelt es sich bei dem Merchant jedoch um ein Unternehmen, das materielle Güter anbietet, liegen die Provisionen oftmals bei weniger als zehn Prozent. Aber auch hier wird es sicherlich einige Merchants geben, die eine höhere Provision zahlen.

Die zweite Möglichkeit, die Ihnen als Affiliate beim Geld verdienen im Internet zur Verfügung steht, trägt den Namen Pay per Lead und auch bei ihr handelt es sich um ein Angebot, das durchaus lukrativ sein kann. Der Pay per Lead wird häufig ausschließlich als PPL bezeichnet. Auch dieser wird heute von verschiedenen Merchants angeboten. Bei dem Pay per Lead erhalten Sie eine Provision, sobald es Ihnen gelungen ist, einen Kunden für Ihren Merchant zu generieren. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Kunde wirklich direkt ein Produkt kauft oder nicht. Bei dieser Variante gibt es allerdings ein Problem. Die Merchants machen einen Lead von verschiedenen Bedingungen abhängig, auf die Sie vor einer Partnerschaft auch einen genauen Blick werfen sollten. Grundsätzlich ist der Lead bei den verschiedensten Merchants nicht gleich definiert. Die Anforderungen schwanken hierbei angefangen von der Angabe einer E-Mail Adresse bis hin zu einer kompletten Adresse, die über Ihre Internetseite an den Merchant weitergegeben wird. Bei dem Pay per Lead müssen Sie immer darauf achten, dass die Aktionen, die Ihrem User angeboten werden, vollkommen kostenlos sind, denn sonst wechselt die Partnerschaft automatisch in das PPS. Bei dem Pay per Lead sind die Provisionen sehr unterschiedlich. Meist liegen diese zwischen 0,10 und 2 Euro. Einige Merchants gewähren allerdings wesentlich höhere Provisionen, sodass Sie sich hier auch Einnahmen von bis zu 10 Euro pro Aktion und  mehr sichern können.

Die dritte Möglichkeit oder auch die dritte Einnahmequelle trägt den Namen Pay per Click. Im Internet ist bei dieser überwiegend von der PPC die Rede. Bei dieser Variante erhalten Sie von dem Merchant dann Geld, wenn dieser auf ein Werbemittelt des Merchants klickt, das sich auf Ihrer Internetseite befindet. Pro Klick erhalten Sie schließlich eine vorher vereinbarte Summe. Bei dem Pay per Click sind die Einnahmen sehr gering, allerdings auch noch eine Überlegung wert. Sie schwanken bei diesem Angebot zwischen 0,05 und 0,40 Euro. Sicherlich können Sie auch hier als Affiliate auf die eine oder andere Ausnahme stoßen, doch Sie sollten bedenken, dass diese eher selten ist.

Die vierte Verdienstmöglichkeit für einen Affiliate heißt Pay per Impression, kurz PPI. Eines sei hier vorweg genommen, in den letzten Jahren hat diese Variante schrittweise an Beliebtheit verloren, sodass sie heute auch  nur noch selten zum Einsatz kommt. Zu empfehlen ist Sie nicht unbedingt, aber wir möchten Sie Ihnen kurz vorstellen, damit Sie wissen, was sich hinter diesem Angebot verbirgt. Bei dem Pay per Impression erhalten Sie Geld für die pure Einblendung der Werbung eines Merchants. Grundsätzlich hört sich dies zu Beginn an und für sich sehr gut an, aber gezählt wird hier nur in Tausenderschritten. Somit erhalten Sie üblicherweise erst nach 1000 Seitenimpressionen eine Provision. In diesem Fall ist von dem Tausender Kontaktpreis die Rede, dieser wird auch nur als TKP bezeichnet. Die Höhe der Provisionen ist bei dem Pay per Impression sehr unterschiedlich. Durchschnittlich liegt sie aber zwischen 5 und 10 Euro. Die Pay per Impression Variante lohnt sich meist erst dann, wenn  man wirklich viele Besucher auf der eigenen Seite hat und auch dann sollte die Entscheidung gut überlegt sein, denn mit ihr lassen sich meist nur geringe Einnahmen verbuchen.

Grundsätzlich dürfen Sie als Affiliate natürlich eigenständig entscheiden, für welche Einnahmequelle Sie sich entscheiden. Wir werden Ihnen in den folgenden Kapiteln noch einige Argumente mit auf den Weg geben. Sie sollten jedoch nie vergessen, dass Sie als Affiliate nicht nur eine Form wählen müssen. Sie können sich auch durchaus für mehrere Angebote der Merchants entscheiden und diese quasi nach Lust und Laune miteinander kombinieren. Für Sie hat das natürlich entscheidende Vorteile, die Sie sich auch in keinem Fall entgehen lassen sollten. Immerhin passen oftmals zu einem Projekt mehrere Angebote und so können Sie sich dadurch natürlich zusätzliche Einnahmen sichern.

Die Kombination der einzelnen Angebote ist für Sie meist problemlos möglich und wir raten Ihnen auch dazu. Allerdings sollten Sie genau diesen Mix nicht überstürzen. Auch bei den Verdienstmöglichkeiten, die Ihnen als Affiliate zur Verfügung stehen, sind Erfahrungen im Grunde bares Geld und so sollten Sie sich hier auch die Möglichkeiten für den einen oder anderen Test offenhalten. Eines möchten wir jedoch vorweg nehmen – es muss nicht immer die Variante die beste sein, bei der Sie die höchste Einmalzahlung erreichen. Was bringt Ihnen schon eine Provision von 200 Euro, wenn Sie diese nur einmal im Monat erhalten. Ganz klar, von dieser Summe können Sie Ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Manchmal sind die kleineren Beträge die bessere Wahl.

Desweiteren sollten Sie sich immer für ein Angebot entscheiden, dass auch wirklich zu Ihrer Internetseite passt. Ihnen bringen die höchsten Provisionen nur sehr wenig, wenn Ihre Seite zu dem Angebot des Merchants überhaupt nicht passt und Sie sich somit auch keinen Ertrag sichern können.

Also überlegen Sie gut und schauen Sie sich am besten die Merchants, die für Sie in Frage kommen, einmal genauer an.  Spätestens beim zweiten Blick werden Sie die Unterschiede zwischen den Angeboten erkennen. Bedenken Sie immer, jeder Unterschied ist für Sie auch eine Chance für eine höhere Einnahmequelle. Also nehmen Sie sich Zeit und vergleichen Sie die Angebote. Doch in einem Punkt stimmen wir Ihnen zu – Ein Vergleich bringt Sie nur dann weiter, wenn Sie auch mehrere Merchants gefunden haben, die zu Ihrer Internetseite und Ihrem Angebot passen. Vielleicht werden Sie sich jetzt fragen, wo Sie Merchants finden und  welche von den zahlreichen Anbietern wirklich gut sind. Genau auf diesen Aspekt möchten wir in dem folgenden Kapitel eingehen. Gemeinsam mit Ihnen werden wir Möglichkeiten erörtern, die Ihnen zeigen, wie Sie den passenden Merchant für Ihre Seite finden und seien Sie sich sicher – es gibt mehr als nur eine Variante.

Jörg Kunkel

- Ich beschäftige mich seit vielen Jahren nun mit dem Thema Börse. Es gibt viele Kurstreiber. Manche sind kurzfristig und andere wieder langfristig. Um wirklich Erfolg an der Börse zu haben muss man sich damit auseinandersetzen, um langfristig mit Erfolg zu arbeiten.

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFacebookGoogle Plus


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *