{"id":940,"date":"2015-12-18T21:18:55","date_gmt":"2015-12-18T20:18:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=940"},"modified":"2016-02-08T23:53:05","modified_gmt":"2016-02-08T22:53:05","slug":"satorius-ag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/satorius-ag\/","title":{"rendered":"Satorius AG"},"content":{"rendered":"<p>Die <b>Sartorius AG<\/b> ist ein b\u00f6rsennotierter Pharma- und Laborzulieferer mit Sitz in G\u00f6ttingen.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#e6e6fa\">\n<td>\u00a0<strong>Weltmarktf\u00fchrer<\/strong><\/td>\n<td><strong>Rang 214<\/strong><\/td>\n<td>Stand 2015<\/td>\n<td>Zur\u00fcck zur Liste: <a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/listen\/deutschlands-weltmarktfuehrer\/deutschlands-weltmarktfuehrer-rang-201-bis-300\/\">Weltmarktf\u00fchrer Rang 201 \u2013 300<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Technologiekonzern erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von 891,2\u00a0Mio.\u00a0Euro. Das 1870 gegr\u00fcndete Unternehmen besch\u00e4ftigt \u00fcber 5.600\u00a0Mitarbeiter.<\/p>\n<h3>Historische Daten zur Satorius AG<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1870<\/strong><\/td>\n<td>Der G\u00f6ttinger &#8222;Universit\u00e4tsmechanikus&#8220; Florenz Sartorius gr\u00fcndet das Unternehmen als &#8222;Feinmechanische Werkstatt F. Sartorius&#8220; und beginnt mit der Produktion kurzarmiger Analysenwaagen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1898<\/strong><\/td>\n<td>1898 etabliert Sartorius in der Weender Landstra\u00dfe in G\u00f6ttingen einen Produktionsbetrieb, der noch bis 2018 Stammsitz des Unternehmens ist<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1905<\/strong><\/td>\n<td>Die Firmen von August Becker (G\u00f6ttingen) und Ludwig Tesdorpf (Stuttgart) stellen Produkte her, die f\u00fcr Sartorius eine komplement\u00e4re Erg\u00e4nzung des Portfolios darstellen. Das Produktprogramm wird um Mikrotome und Nebenapparate f\u00fcr Mikroskopie erweitert, ebenso kommen astronomische und geod\u00e4tische Instrumente sowie Fernrohre hinzu. Es erfolgt die Gr\u00fcndung des neuen Unternehmens F. Sartorius, Vereinigte Werkst\u00e4tten f\u00fcr wissenschaftliche Instrumente von F. Sartorius, A. Becker und Ludwig Tesdorpf. Florenz Sartorius beteiligt seine S\u00f6hne Wilhelm, Erich und Julius am gewachsenen Unternehmen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1914<\/strong><\/td>\n<td>Das Unternehmen wird in die Sartorius-Werke AG mit vier Abteilungen umgewandelt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1916<\/strong><\/td>\n<td>Richard Zsigmondy erfindet 1916 gemeinsam mit Wilhelm Bachmann den Membranfilter. Das erste Patent hat die Nummer DE 329060 C. Mit dieser bahnbrechenden Arbeit in Zusammenarbeit mit den G\u00f6ttinger Sartorius-Werken schuf er die Voraussetzungen f\u00fcr die herausragende Stellung Deutschlands in der Membrantechnologie<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1922<\/strong><\/td>\n<td>Richard Zsigmondy (Foto) erfindet 1922 den Kalt-Ultra-Filter. Diese dienen als Basis f\u00fcr die industrielle Fertigung der Sartorius Separations- und Filtertechnik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1925<\/strong><\/td>\n<td>Da Florenz Sartorius\u2018 S\u00f6hne Julius und Florenz Jr. 1918 verstarben, ruhte die Verantwortung f\u00fcr das Unternehmen nach dem Tod des Gr\u00fcnders (Foto) 1925 auf den Schultern von Wilhelm als kaufm\u00e4nnischem und Erich als technischem Leiter<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1927<\/strong><\/td>\n<td>Die Gr\u00fcndung der Membranfilter-Gesellschaft m.b.H. in G\u00f6ttingen markiert 1927 einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1937<\/strong><\/td>\n<td>Nach dem Tod seines Bruders Wilhelm \u00fcbernimmt Erich Sartorius die alleinige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Sartorius AG, wie auch die Firmenleitung der Membranfilter-Gesellschaft, die zu einer KG umgegr\u00fcndet und der Sartorius AG angegliedert wird<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1947<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahre 1947 verstarb pl\u00f6tzlich Erich Sartorius (Foto, rechts). Er war 41 Jahre lang an leitender Stelle f\u00fcr Sartorius t\u00e4tig. Sein Sohn, Horst Sartorius, \u00fcbernahm die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Gesellschaft in einer Zeit, die durch den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gepr\u00e4gt war<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1948<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius beginnt auf Empfehlung von Otto Hahn, Chemiker und Nobelpreistr\u00e4ger des Jahres 1944 und Pr\u00e4sident der Max-Planck-Gesellschaft in G\u00f6ttingen, mit der industriellen Gleitlagerfertigung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1954<\/strong><\/td>\n<td>Die erste elektromagnetisch-kraftkompensierende (EMK) Waage von Sartorius, die Elektrono 1, geht in die Serienproduktion<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1955<\/strong><\/td>\n<td>Die erste Mikrowaage f\u00fcr W\u00e4gungen unter Normalatmosph\u00e4re wird vorgestellt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1958<\/strong><\/td>\n<td>Die Analysenwaage mit der Nummer 100.000 wird fertig gestellt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1960<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius setzt die erste Maschine zur automatischen Herstellung von synthetischen Membranfiltern ein. Im Zuge der weltweiten Expansion werden verst\u00e4rkt Gesellschaften und Vertriebsb\u00fcros im Ausland gegr\u00fcndet<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1963<\/strong><\/td>\n<td>Einf\u00fchrung von Celluloseacetatfolie als Tr\u00e4ger f\u00fcr Elektrophorese<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1964<\/strong><\/td>\n<td>Erste Laborwaagen mit Analogausgang<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1967<\/strong><\/td>\n<td>Die Sartorius AG wird zu einer GmbH umgewandelt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1969<\/strong><\/td>\n<td>Erstes &#8222;Plate and Frame&#8220;- Crossflow-Ultrafiltrationssystem f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Volumina. Diese Technik hat vor allem neue M\u00f6glichkeiten im Bereich der Molekularbiologie und der Abtrennung kleinster sch\u00e4dlicher Molek\u00fcle wie Viren aus Pharmaprodukten erschlossen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1970<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius konstruiert die ersten elektronischen Pr\u00e4zisions- und Analysenwaagen. Der daraus resultierende Auftragsboom f\u00fchrt zur Gr\u00fcndung zahlreicher Tochtergesellschaften im Ausland<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1971<\/strong><\/td>\n<td>Die erste Nanogrammwaage stellt den Weltrekord f\u00fcr die pr\u00e4ziseste W\u00e4gung auf. Sie wird dazu benutzt, Mondgestein zu w\u00e4gen, das der Astronaut Neil Armstrong von seiner Expedition mitbringt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1972<\/strong><\/td>\n<td>Erste kompakte Analysenwaage mit digitalelektronischer Gewichtsanzeige, Stillstandskontrolle und Digitalausgang (BCD).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1975<\/strong><\/td>\n<td>Premiere einer Pr\u00e4zisionswaage mit Mikroprozessorelektronik (Intel4004).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1976<\/strong><\/td>\n<td>Einf\u00fchrung der ersten autoklavierbaren, pr\u00fcfbaren Filterkerze mit plissiertem Membranfilter<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1977<\/strong><\/td>\n<td>Die erste vollelektronische Analysenwaage mit Mikroprozessorelektronik wird eingef\u00fchrt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1979<\/strong><\/td>\n<td>Vorstellung der ersten oberschaligen Analysenwaage<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1982<\/strong><\/td>\n<td>Vorstellung der ersten elektronischen Pr\u00e4zisionswaage in explosionsgesch\u00fctzter Ausf\u00fchrung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1983<\/strong><\/td>\n<td>Einf\u00fchrung des ersten automatischen Ger\u00e4ts zur Integrit\u00e4tspr\u00fcfung von Membranfiltersystemen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1988<\/strong><\/td>\n<td>Die erste elektronische oberschalige Mikrowaage wird pr\u00e4sentiert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1989<\/strong><\/td>\n<td>Erste gro\u00dffl\u00e4chige Filterkerze mit gezielter Stufenfiltration (Jumbo-Kerze).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1990<\/strong><\/td>\n<td>Vorstellung der ersten elektronischen Laborwaagenserie in MC1-Technologie. Die Sartorius AG geht an die B\u00f6rse.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1994<\/strong><\/td>\n<td>Einf\u00fchrung der monolithischen W\u00e4gesystemtechnologie. Der Monolith l\u00f6st ein kompliziertes, aus bis zu 150 verschiedenen Teilen zusammengesetztes W\u00e4gesystem ab (Foto). Dieses mechatronische System ist die Basis f\u00fcr viele folgende Waagengenerationen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1996<\/strong><\/td>\n<td>Weltweit erste Ultramikrowaage mit einem W\u00e4gebereich, der 21 Millionen W\u00e4geschritte auf 0,1\u00b5g genau vermisst.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1998<\/strong><\/td>\n<td>Erfolgreiche Kapitalerh\u00f6hung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius akquiriert die Firma Boekels, Marktf\u00fchrer in der Qualit\u00e4tskontrolle im Prozess und in der Metallsuchtechnik<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1999<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius \u00fcbernimmt drei Unternehmen und erweitert damit sein Produktportfolio:<\/p>\n<ul>\n<li>Vivascience (innovative Produkte f\u00fcr die Zellkultur, Proteinaufreinigung und Ultrafiltration)<\/li>\n<li>Denver Instrument Company (Laborwaagen und -messtechnik)<\/li>\n<li>GWT (ehemalige Phillips W\u00e4getechnik und f\u00fchrend in der W\u00e4getechnologie im Schwerlastbereich; heute Sartorius Hamburg)<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2000<\/strong><\/td>\n<td>Zukauf von B. Braun Biotech International, dem weltweit f\u00fchrenden Hersteller von Fermentern und Zellkultursystemen (heute Sartorius Stedim Systems).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2001<\/strong><\/td>\n<td>Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der weiht das Werk 2001 zur Fertigung von Filtern in G\u00f6ttingen ein. Der Neubau ist die bis dahin gr\u00f6\u00dfte Einzelinvestition in der Geschichte von Sartorius. Auch das Sartorius College, ein Tagungszentrum f\u00fcr internen und externen Wissenstransfer, wird feierlich er\u00f6ffnet<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Mit der Analysenwaage GENIUS gewinnt Sartorius den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft im Segment Mittelstand<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2002<\/strong><\/td>\n<td>Einweihung eines neuen Sartorius Knowledge Centers in Bangalore, Indien<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Einf\u00fchrung der modularen Industriewaagenbaureihe &#8222;Combics&#8220;.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2003<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius erh\u00e4lt den Initiativpreis f\u00fcr Aus- und Weiterbildung der Otto Wolff-Stiftung, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Magazin WirtschaftsWoche<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2004<\/strong><\/td>\n<td>Markenintegration und neue Namen f\u00fcr die Konzerngesellschaften:<\/p>\n<ul>\n<li>Sartorius Aachen GmbH &amp; Co. KG (vormals Boekels)<\/li>\n<li>Sartorius Hamburg GmbH (vormals GWT)<\/li>\n<li>Sartorius BBI Systems GmbH (vormals B. Braun Biotech International)<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius erh\u00e4lt den renommierten Frost &amp; Sullivan Award f\u00fcr herausragende Innovationen bei der Produktdifferenzierung in der Biotechnologie.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2005<\/strong><\/td>\n<td>Die internationale Managementberatung A.T. Kearney und das Magazin WirtschaftsWoche zeichnen Sartorius als Best Innovator 2005 in der Kategorie Time-to-Profit aus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius \u00fcbernimmt 100 Prozent der Anteile des US-amerikanischen Anwendungsspezialisten Omnimark Instrument Corporation.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2006<\/strong><\/td>\n<td>Von der internationalen Unternehmensberatung Frost &amp; Sullivan erh\u00e4lt Sartorius den Frost &amp; Sullivan 2006 Growth Strategy Leadership Award f\u00fcr seine erfolgreiche Wachstumsstrategie im Markt f\u00fcr Feuchtemessger\u00e4te.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2007<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius legt seine Biotechnologiesparte mit dem franz\u00f6sischen Biotech-Zulieferer Stedim S.A. zusammen, um mit dem kombinierten Unternehmen Sartorius Stedim Biotech ein weltweit f\u00fchrender Technologieanbieter f\u00fcr die biopharmazeutische Industrie zu werden. Das neue Unternehmen ist an der Pariser B\u00f6rse notiert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Einweihung des neuen Werks am Standort Peking; Mit dem Neubau verdoppelt Sartorius seine Produktionskapazit\u00e4ten in China von rund 4.000 m\u00b2 auf \u00fcber 8.000 m\u00b2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius kauft die Toha Plast GmbH und st\u00e4rkt seine Position in der Kunststofftechnologie f\u00fcr biopharmazeutische Einwegprodukte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Einweihungsfeier eines neuen Laborgeb\u00e4udes: Sartorius stockt damit die F&amp;E-Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Sparte Biotechnologie am Stammsitz in G\u00f6ttingen weiter auf<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2008<\/strong><\/td>\n<td>Mit neuen Tochtergesellschaften in Polen und Ungarn erweitert Sartorius seinen Vertrieb in Osteuropa.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius Stedim Biotech kooperiert mit Bayer Technology Services und erweitert sein Produktportfolio im Bereich Virussicherheit bei der Herstellung von Biopharmazeutika.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Die Sartorius Stedim Biotech GmbH erwirbt die Schweizer Wave Biotech AG, einen f\u00fchrenden Anbieter von Einweg-Fermentern.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2009<\/strong><\/td>\n<td>Einweihung des Sartorius India Campus in Bangalore mit einer Grundfl\u00e4che von 10.000 m\u00b2 f\u00fcr die Mechatronik- und Biotechnologie-Sparte von Sartorius<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Neues Werk in Arvada, Colorado: Sartorius erweitert die vorhandenen Kapazit\u00e4ten auf rund 6000 m\u00b2.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius schlie\u00dft eine Kooperationsvereinbarung mit der Metrohm Schweiz AG \u00fcber den Vertrieb von Laborger\u00e4ten von Sartorius Mechatronics in der Schweiz.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2010<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius schlie\u00dft Kooperationsvertr\u00e4ge mit vier Unternehmen und baut damit sein Produktportfolio aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Marketingkooperation mit Corning: Gemeinsamer Produktkatalog f\u00fcr Ger\u00e4te und Verbrauchsmaterial f\u00fcr Zellkulturanwendungen im Labor.<\/li>\n<li>Kooperation mit TEWS Elektronik: Exklusiver Vertrieb, Vermarktung und Service von Mikrowellenresonanzger\u00e4ten.<\/li>\n<li>Kooperation mit Schmidt+Haentsch: Vermarktung der Refraktometer-Serie Brixxus f\u00fcr Laboranwendungen.<\/li>\n<li>Kooperation mit NIR-Online: Vertrieb und Service von Nahinfrarot-Spektroskopiesystemen f\u00fcr Kunden der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2011<\/strong><\/td>\n<td>Weiterentwicklung der rechtlichen Konzernstruktur zu einer Holding: Die ordentliche Hauptversammlung beschlie\u00dft, das operative Mechatronik-Gesch\u00e4ft, das bisher in der Sartorius AG betrieben wird, in einer eigenen Gesellschaft unterhalb der Holdingebene zu betreiben. Vorteile sind eine bessere Dividendenf\u00e4higkeit und eine klarere Konzernstruktur.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius erwirbt das Liquid-Handling-Gesch\u00e4ft des finnischen Laborspezialisten Biohit (Foto). Damit erweitert der Konzern sein Produktportfolio im Bereich Laborinstrumente um einen wichtigen Baustein.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2012<\/strong><\/td>\n<td>Seit Januar 2012 f\u00fchrt Sartorius sein operatives Gesch\u00e4ft in den drei Sparten Bioprocess Solutions, Lab Products &amp; Services und Industrial Weighing. Die Sparten bilden den Marktfokus von Sartorius noch klarer ab.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius nimmt drei neue Produktionsgeb\u00e4ude in Betrieb:<\/p>\n<ul>\n<li>Verlegung der Bag-Produktion von Kalifornien nach Puerto Rico; Einweihung des neuen Produktionsgeb\u00e4udes f\u00fcr Filter und Bags in Puerto Rico mit einer Grundfl\u00e4che von 5.000 m\u00b2 (Foto).<\/li>\n<li>Am Stammsitz in G\u00f6ttingen weiht Sartorius ein neues Produktionsgeb\u00e4ude f\u00fcr die Membranfertigung (6.000 m\u00b2) ein.<\/li>\n<li>Neues Werk f\u00fcr die Produktion von Bioreaktoren in Guxhagen mit einer Gesamtfl\u00e4che von rund 9.000 m\u00b2<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius erweitert sein Bioprozessportfolio um Zellkultur-Medien: langfristige Kooperationsvereinbarung mit dem Schweizer Life Science Konzern Lonza<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Aufnahme von Sartorius in den deutschen Technologiewerteindex TecDax.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2013<\/strong><\/td>\n<td>Nach rund einj\u00e4hriger Bauzeit wird das neue Produktionsgeb\u00e4ude zur Spritzgussfertigung von Kunststoffteilen mit einer Fl\u00e4che von 2.700 m\u00b2 in G\u00f6ttingen eingeweiht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius akquiriert die britische Firma TAP Biosystems Group plc \u00fcber seinen Teilkonzern Sartorius Stedim Biotech; Ausbau des Bioprozess-Portfolios im Bereich Fermentation.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Shanghai wird die neue Asien-Vertriebszentrale der Sartorius Gruppe, von der aus s\u00e4mtliche Vertriebs- und Marketing-Aktivit\u00e4ten f\u00fcr China sowie f\u00fcr die gesamte Region Asien gesteuert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2014<\/strong><\/td>\n<td>Am G\u00f6ttinger Siekanger er\u00f6ffnet Sartorius zusammen mit seinem Partner Zufall Logistics das neue Logistikzentrum. Von hier aus erfolgt k\u00fcnftig sowohl der weltweite Versand der Labor- und Prozesstechnologieprodukte als auch die Produktionsversorgung aller G\u00f6ttinger Sartorius Standorte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius erwirbt \u00fcber seinen Teilkonzern Sartorius Stedim Biotech die Mehrheit an dem US-amerikanischen Start-up AllPure Technologies LLC; Erg\u00e4nzung des Einweg-Portfolios f\u00fcr die biopharmazeutische Industrie<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>In Shanghai er\u00f6ffnet Sartorius ein neues Applikationszentrum mit modernsten Laboren und Anlagen f\u00fcr Produkttests, -demos und Trainings.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Die Sparte Industrial Technologies, Spezialist f\u00fcr industrielle W\u00e4ge- und Kontrolltechnologie, wird an das japanische Unternehmen Minebea Co., Ltd. verkauft. Damit konzentriert sich Sartorius k\u00fcnftig auf die Kerngesch\u00e4fte Bioprozess und Labor<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2015<\/strong><\/td>\n<td>Sartorius erwirbt die Unternehmen Bio-Outsource mit Sitz in Glasgow, Schottland und Cellca mit Sitz in Laupheim, Deutschland.\u00a0Die\u00a0beiden Akquisitionen erg\u00e4nzen das Portfolio in der Prozessentwicklung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>In\u00a0Bohemia, NY,\u00a0\u00a0er\u00f6ffnet Sartorius ein neues Applikationszentrum f\u00fcr Amerika\u00a0mit modernsten Laboren und Anlagen f\u00fcr Produkttests, -demos und Trainings<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sartorius_%28Unternehmen%29<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/www.sartorius.de\/de\/konzern\/ueber-sartorius\/geschichte\/<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Logo im Artikelbild<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sartorius_%28Unternehmen%29<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sartorius AG ist ein b\u00f6rsennotierter Pharma- und Laborzulieferer mit Sitz in G\u00f6ttingen. \u00a0Weltmarktf\u00fchrer Rang 214 Stand 2015 Zur\u00fcck zur Liste: Weltmarktf\u00fchrer Rang 201 \u2013 300 &nbsp; Der Technologiekonzern erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von 891,2\u00a0Mio.\u00a0Euro. 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