{"id":929,"date":"2015-12-18T21:16:49","date_gmt":"2015-12-18T20:16:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=929"},"modified":"2016-02-08T23:51:27","modified_gmt":"2016-02-08T22:51:27","slug":"tmd-friction-holding-gmbh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/tmd-friction-holding-gmbh\/","title":{"rendered":"TMD Friction Holding GmbH"},"content":{"rendered":"<p><b>TMD Friction<\/b> ist ein japanischer Bremsbelaghersteller. Die Unternehmensgruppe geh\u00f6rt mit t\u00e4glich 1 Mio. produzierten St\u00fcck zu den weltgr\u00f6\u00dften Herstellern.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#e6e6fa\">\n<td>\u00a0<strong>Weltmarktf\u00fchrer<\/strong><\/td>\n<td><strong>Rang 208<\/strong><\/td>\n<td>Stand 2015<\/td>\n<td>Zur\u00fcck zur Liste: <a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/listen\/deutschlands-weltmarktfuehrer\/deutschlands-weltmarktfuehrer-rang-201-bis-300\/\">Weltmarktf\u00fchrer Rang 201 \u2013 300<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Bereich Erstausr\u00fcstung der Automobil- und Bremsenindustrie ist TMD Friction Weltmarktf\u00fchrer, versorgt aber auch den Ersatzteilmarkt. Kernkompetenz von TMD Friction sind Bremsbel\u00e4ge f\u00fcr Pkw, Rennsportwagen und Nutzfahrzeuge. Hier bedient TMD den Markt mit den Marken Textar, Pagid, Mintex, Don, Cobreq. Au\u00dferdem stellt TMD Friction unter den Marken Cosid und Dynotherm Hochleistungs-Reibmaterialien f\u00fcr Schienenfahrzeuge und die Industrie her. Cosid stattet zum Beispiel die London Underground seit 1967 exklusiv aus.<\/p>\n<p>Die von der <i>TMD Friction Holdings GmbH<\/i> mit Sitz in Leverkusen gef\u00fchrte Gruppe verf\u00fcgt \u00fcber 14 Produktionsstandorte in neun L\u00e4ndern auf vier Kontinenten sowie Forschungs- und Entwicklungszentren in Leverkusen, Troy (USA) und Indaituba (Brasilien). Die Produktion findet in vier Niederlassungen in Deutschland, f\u00fcnf Standorten im europ\u00e4ischen Ausland und weiteren in den USA, Brasilien, Mexiko, China, Japan und S\u00fcdafrika statt. Die Unternehmensgruppe erzielte 2010 einen Umsatz von 637 Mio. Euro. Sie besch\u00e4ftigt weltweit rund 4.800 Mitarbeiter.<\/p>\n<h3>Historische Daten zur TMD Friction Holding GmbH<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1878<\/strong><\/td>\n<td>Fr\u00fche Bremsen waren wenig mehr als Holzkl\u00f6tze mit einfachen Hebeln.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Die Entwicklung der Fahrzeugbremsen, wie wir sie heute kennen, begann, als die Walter Willson Cobbett Ltd. erkannte, dass ihre Webgurte leicht angepasst &amp;nbsp;werden konnten, um als Reibmaterial Autos zu bremsen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1902<\/strong><\/td>\n<td>Die erste Sattelscheibenbremse wurde durch Frederick Lanchester patentiert und beim Lanchester 18hp eingesetzt. Die Bauart war, obwohl erfolgreich, nicht v\u00f6llig fehlerlos, da die Scheibenbremsbel\u00e4ge auf Kupfer basierten und sich schnell abnutzten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1903<\/strong><\/td>\n<td>Das britische Kraftfahrzeuggesetz von 1903 f\u00fchrte neue Bestimmungen zum Fahren und Bremsen ein. Das Gesetz schrieb vor, dass Kraftfahrzeuge in Gro\u00dfbritannien zwei unabh\u00e4ngige Bremssysteme haben mussten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1904<\/strong><\/td>\n<td>Vorderradbremsen wurden zuerst durch P.L. Renouf patentiert und waren ab 1905 in England erh\u00e4ltlich. Mercedes-Benz testete im weiteren Verlauf des Jahres 1906 ein Vorderradbremssystem. Erst 1909 jedoch brachte Argyll Vorderradbremsen f\u00fcr Serienwagen auf den Markt. Diese M\u00f6glichkeit wurde jedoch aufgrund mangelnden Kundeninteresses bald fallengelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1910<\/strong><\/td>\n<td>Im fr\u00fchen 20. Jahrhundert gab es in der Automobilbranche einige signifikante Entwicklungen, wie etwa die Herstellung des Modell T von Ford. Die Walter Willson Cobbett Ltd. lieferte f\u00fcr Ford in Gro\u00dfbritannien jede Woche 12.000 Meter Kupplungsbel\u00e4ge (sp\u00e4ter bekannt als Mintex).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Auf dem Gel\u00e4nde eines fr\u00fcheren Gartenbaubetriebes begann Herman Kirchbach mit der Herstellung von Verpackungsmaterialien, bevor er 1914 in die Bremsbelag-Branche einstieg. Heute stellt Coswig Bremsbel\u00e4ge f\u00fcr Z\u00fcge und U-Bahnen auf der ganzen Welt her, einschlie\u00dflich des London Underground.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1913<\/strong><\/td>\n<td>Vor dem Eintritt in neue internationale M\u00e4rkte \u00e4nderte die Willson Cobbett Ltd ihren Namen in Scandinavia Belting Ltd. Mit dem Ziel, die florierende Industrie an Rhein und Ruhr zu beliefern, meldeten sie gemeinsam mit Paul Bauernfeind eine Vertriebsgesellschaft in K\u00f6ln an. Sp\u00e4ter, im Jahr 1934, begann dieses Unternehmen mit eigener Herstellung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1918<\/strong><\/td>\n<td>Malcolm Lockheed (fr\u00fcher Loughead, die Schreibweise wurde jedoch dahingehend ge\u00e4ndert, dass sie der Aussprache entsprach) entwickelte das urspr\u00fcngliche hydraulische Bremssystem von Fred Duesenberg und lie\u00df es anschlie\u00dfend patentieren.&lt;\/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;\/div&gt;&lt;div&gt;In dieser Ausf\u00fchrung \u00fcbt Fl\u00fcssigkeit Druck auf einen Kolben aus, der die Bremsbacken in Kontakt mit der Innenseite der Bremstrommel bringt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1924<\/strong><\/td>\n<td>Die Firma Chrysler verwendete die hydraulischen Bremsprinzipien von Lockheed bei ihren Wagen, nahm aufgrund anf\u00e4nglicher Designschw\u00e4chen jedoch zus\u00e4tzliche Verbesserungen vor. Lockheed gestattete Chrysler die lizenzfreie Nutzung des Systems, solange er deren Verbesserungen seinem Geschmacksmuster hinzuf\u00fcgen konnte. Die hydraulischen Bremsen von Chrysler-Lockheed wurden bei Chrysler-Wagen eingesetzt, die zwischen 1924 und 1962 gebaut wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1925<\/strong><\/td>\n<td>Die Beteiligung am Ford Modell T war f\u00fcr Scandinavia Belting ein gro\u00dfer Erfolg. Zur gleichen Zeit dr\u00e4ngte Textar auf den europ\u00e4ischen Markt und Mintex wurde als offizielle Handelsmarke eingetragen. Mintex wuchs weiter zu einer renommierten britischen Bremsbelagmarke und Textar etablierte sich in Kontinentaleuropa.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Zu diesem Zeitpunkt stellte die Presswerk AG (PAG) Produkte im Zusammenhang mit M\u00f6beln in Essen her. Sie war au\u00dferdem beauftragt, Materialien f\u00fcr Bremsbel\u00e4ge f\u00fcr die Herman Kirchbach\u2018schen Werke in Coswig herzustellen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1929<\/strong><\/td>\n<td>Als erfolgreicher Zulieferer von Bremsprodukten stellten Small and Parkes Marken wie die Don Bremsbel\u00e4ge her, die in Nutzfahrzeuge auf der ganzen Welt eingebaut wurden und noch heute erh\u00e4ltlich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1940<\/strong><\/td>\n<td>In der Luftschlacht um England verwendeten sowohl britische als auch deutsche &amp;nbsp;Flugzeuge Bel\u00e4ge von BBA. BBA begann, mit Girling zusammenzuarbeiten, um Bremssysteme f\u00fcr Flugzeuge zu entwickeln. Die Royal Air Force wurde mit Mintex HALO-Bremsbel\u00e4gen ausgestattet, w\u00e4hrend 80% der Luftwaffe Textar-Bel\u00e4ge verwendete.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1945<\/strong><\/td>\n<td>Die Gloster Meteor war das erste D\u00fcsenkampfflugzeug der Royal Air Force, das Mintex Bremsbel\u00e4ge verwendete. Die leistungsstarken Turbostrahltriebwerke und die Mintex-Bel\u00e4ge verbanden sich zu einer Kraft, mit der man rechnen musste. In den folgenden 30 Jahren wurden etwa 4.000 Meteor-Flugzeuge gebaut, von denen viele der Royal Air Force dienten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1946<\/strong><\/td>\n<td>Bremswege wurden erstmals in der dritten Ausgabe des Britischen Highway Code (der Stra\u00dfenverkehrsordnung) erw\u00e4hnt und haben sich seither unver\u00e4ndert erhalten. Jedes Jahr werden immer noch hunderttausende Ausgaben des Highway Code verkauft. Es ist eines der wenigen B\u00fccher, das f\u00fcr sich in Anspruch nehmen kann, tausende Leben gerettet zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1953<\/strong><\/td>\n<td>Unter dem Markennamen Pagid begann das Unternehmen PAG eigene Reibbel\u00e4ge f\u00fcr Nutzfahrzeuge und Anh\u00e4nger zu vermarkten. In den folgenden Jahren entwickelte sich Pagid zu einem renommierten Markennamen und wurde nicht zuletzt durch sein Know-how bei Hochleistungs- und Rennwagen bekannt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Dunlop war die erste Firma, die Scheibenbremsen f\u00fcr die Erfordernisse von Rennwagen anbot, w\u00e4hrend Mintex die Bremsbel\u00e4ge lieferte. Diese Bremskombination wurde in den ber\u00fchmten Jaguar C-Type eingebaut, der viele erfolgreiche Auftritte bei Rennen hatte. Ein C-Typ nahm mit Stirling Moss am Steuer an der Mille Miglia teil, und das Jaguar-Team belegte den ersten, zweiten und vierten Platz im 24-Stunden-Rennen von Le Mans.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1954<\/strong><\/td>\n<td>1954 wurde eine Wettbewerbsversion des Austin Healey 100, bekannt als 100S, gebaut. Der 123 PS-starke 100S war einer der ersten Wagen, die mit Dunlop Bremsscheiben und Mintex-Bremsbel\u00e4gen an allen vier R\u00e4dern ausgestattet waren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1955<\/strong><\/td>\n<td>Stirling Moss erzielte mit dem Mercedes-Benz W 196 (auch bekannt als Silberpfeil) den Sieg in Aintree und wurde der erste britische Fahrer, der in der Weltmeister\u00e4ra den Gro\u00dfen Preis von Gro\u00dfbritannien gewann. W\u00e4hrend Mintex seine Bedeutung im britischen Motorsport ausbaute, arbeitete Textar mit Mercedes-Benz zusammen und lieferte Bremsen f\u00fcr deren Formel-1-Wagen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Die Kirchbach&amp;rsquo;schen Werke \u00fcbernahmen den Markennamen Cosid und entwickelten weiterhin Reibbelag-L\u00f6sungen f\u00fcr industrielle Anwendungen und den Schienenverkehr. Cosid entwickelte sich zu der vertrauensw\u00fcrdigsten Marke f\u00fcr den Einbau in Passagierz\u00fcgen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1956<\/strong><\/td>\n<td>Der Triumph TR3 war der erste seriengefertigte Sportwagen mit standardm\u00e4\u00dfigen Scheibenbremsen. Der TR3 war f\u00fcr seine \u00fcberragenden Bremseigenschaften bekannt, die ihm zu einem festen Platz im Motorsport<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1957<\/strong><\/td>\n<td>Der erste serienm\u00e4\u00dfige Jaguar, der mit Dunlop-Scheibenbremsen und Mintex-Bel\u00e4gen ausgestattet war, war der XK150. In Tests musste der Wagen 100 Stopps von 160 km\/h in 60-Sekunden-Intervallen absolvieren. Die Pedalkraft war am Ende des Tests die gleiche wie zu Beginn.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1958<\/strong><\/td>\n<td>Der Daimler Majestic, der neu &amp;pound;2.495 kostete, war die erste britische Limousine mit Dunlop-Scheibenbremsen mit Unterdruckbremskraftverst\u00e4rker an allen vier R\u00e4dern. Die Handbremse entstand durch das Anbringen von speziellen Bel\u00e4gen an den hinteren Bremsscheiben, die durch Kabel und Stangen betrieben wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1959<\/strong><\/td>\n<td>Der Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1959 war heftig. Stirling Moss hatte zwei Rennen gewonnen, aber sein sch\u00e4rfster Konkurrent, der Australier Jack Brabham, stand ebenfalls st\u00e4ndig auf dem Siegerpodest. Brabham fuhr den mit Mintex ausger\u00fcsteten Cooper zu seinem ersten Weltmeistertitel.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1961<\/strong><\/td>\n<td>Die von Cape Industry nach der Akquisition von Small and Parkes bereitgestellten finanziellen Mittel erlaubten weitere Investitionen auf dem Weg zu weiterem Wachstum.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1961<\/strong><\/td>\n<td>Der 220SE war der erste Mercedes-Benz, der mit Scheibenbremsen vorn und hinten ausgestattet war, vor dem 300SL (Gullwing), der noch ein paar weitere Wochen warten musste, bevor er Scheibenbremsen erhielt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1964<\/strong><\/td>\n<td>Ein wichtiger Schritt vorw\u00e4rts in der Reibbelagindustrie fand statt, als Small and Parkes gemeinsam mit der japanischen Nisshin Spinning Co Ltd britische Technologie auf einem schnell wachsenden, globalen Markt einf\u00fchrte. Diese Beziehung war der Beginn einer Ost-West-Partnerschaft, die bis heute anh\u00e4lt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1967<\/strong><\/td>\n<td>Die Londoner U-Bahn w\u00e4hlte 1967 die Transport Brakes Ltd als Zulieferer f\u00fcr Bremsbel\u00e4ge, eine bis heute starke Verbindung. Als Teil der BBA-Gruppe vermarkteten sie ihre Produkte sp\u00e4ter unter dem Markennamen Cosid. Wie bei vielen anderen Verkehrsnetzwerken verlassen sich Millionen Londoner U-Bahn-Passagiere beim t\u00e4glichen Pendeln auf Cosid.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1970<\/strong><\/td>\n<td>In den fr\u00fchen 1970er Jahren wurde ein weiterer Schritt zur Verbesserung des Bremsens getan, als Motorenhersteller von Trommel- zu Scheibenbremsen wechselten. Da die meiste Bremskraft eines Autos auf der Vorderachse liegt, wurde der Verbesserung der vorderen Bremsen Vorrang gegeben. Damit folgte man einem Trend, mit dem Dunlop und Mintex in den 1950er Jahren vorangegangen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1975<\/strong><\/td>\n<td>Vor 1975 enthielten Bremsbel\u00e4ge typischerweise Asbest, das als Reibmaterialbestandteil zum Bremsen eines Fahrzeuges eingesetzt wurde. In diesem Jahr endete mit dem Verbot von Asbest in anderen Industriezweigen die \u00c4ra von Produkten mit diesem krebserregenden Inhaltsstoff. In der Folge begann man mit der Entwicklung neuer asbestfreier Materialien und Bremsbel\u00e4ge.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1979<\/strong><\/td>\n<td>Trotz der Schwierigkeiten beim Ersatz der guten thermischen und reibtechnischen Eigenschaften stand Abex-Pagid an vorderster Front bei der Entwicklung asbestfreier Reibmaterialien. Auf der Grundlage ihres Know-how bei hochleistungsf\u00e4higen Reibmaterialien waren sie in der Lage, den ersten asbestfreien, halbmetallischen Bremsbelag f\u00fcr Volkswagen herzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1980<\/strong><\/td>\n<td>Bevor ein vollst\u00e4ndiges Verbot ausgesprochen wurde, begann man Asbest aus Bremsmaterialien zu entfernen. Man musste Ersatz finden, mit dem ein Reibmaterial mit der richtigen Bremsleistung und entsprechend den Kundenanforderungen hergestellt werden konnte, w\u00e4hrend gleichzeitig das Gesundheitsrisiko von Asbest ausgeschaltet wurde. Unter den verwendeten Materialien waren Stahl, Wolle und Mineralien wie etwa Graphit.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Auf Betreiben der Deutschen Hans Joachim Stuck und Walter R\u00f6hrl trat Audi dank seines 200 Turbo Quattro in die Trans-Am-Serie ein. Ausgestattet mit Rennbremsbel\u00e4gen von Pagid gewann das Team 1988 sechs von 13 Rennen. Ein Jahr darauf endete die Partnerschaft, als neue Wettbewerbsregularien vorschrieben, dass alle Wagen \u00fcber einen Zweiradantrieb verf\u00fcgen und mit amerikanische Motoren ausgestattet sein mussten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1981<\/strong><\/td>\n<td>Was als Frictionless Engine Packing Company Ltd im Jahr 1881 begonnen hatte, feierte nun seinen 100sten Geburtstag als renommierter Reibbelag-Hersteller unter dem Namen Small and Parkes. Der Standort in Manchester stellt Bremsmaterialien f\u00fcr Nutzfahrzeuge und Schienenanwendungen her.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1983<\/strong><\/td>\n<td>Mit dem Erwerb der Marke Don von Cape Industries steigerte BBA Friction sein Know-how und die Bandbreite in der Reibbelagindustrie. Durch den Zusammenschluss konnte die neu gegr\u00fcndete Mintex Don Limited der globalen Automobilindustrie erstklassige Reibbelag-L\u00f6sungen anbieten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1985<\/strong><\/td>\n<td>Der Ford Scorpio war der erste Serienwagen, der von einem Antiblockiersystem (ABS) profitierte, das standardm\u00e4\u00dfig eingebaut wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Als Teil von BBA Friction begann Textar mit Nisshinbo Industries Inc zusammenzuarbeiten. Mit der Verfestigung der Beziehungen zwischen Small and Parkes (Don) und Nisshinbo Industries Inc verbesserte der technologische Austausch mit Textar die Position beider Unternehmen weiter.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1990<\/strong><\/td>\n<td>Die 1990er Jahre waren Zeuge einer rasanten Entwicklung der Reibmaterialien. Als sich die Gruppe-C-\u00c4ra auf eine wachsende Anzahl Serienwagen verlagerte, die bei der Weltmeisterschaft fuhren, wurde TMD Friction der Bremsenanbieter der Wahl f\u00fcr viele Automobilhersteller und Bremsenanbieter. Dazu geh\u00f6ren: Brembo, AMG, AP Racing, Aston Martin, Audi, BMW, Bugatti, Ferrari, Lamborghini, Lotus, McLaren, Prodrive, Porsche und VW.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1999<\/strong><\/td>\n<td>W\u00e4hrend in Gro\u00dfbritannien der Einsatz von Asbest in einigen Branchen bereits verboten war, dauerte es bis zum EU-Asbestverbot 1999, dass den Einsatz aller asbesthaltigen Bremsbel\u00e4ge verboten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2000<\/strong><\/td>\n<td>2000 Mit der Ausgliederung des Automobil-Bremsbelag-Gesch\u00e4fts der BBA-Gruppe entstand TMD Friction. TMD Friction entwickelte sich zu einem der f\u00fchrenden Reibbelag-Hersteller der Welt und bot Textar, Mintex und Don sowie Pagid, Cobreq und Cosid eine Heimat.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Angetrieben durch die Aktivit\u00e4ten im Bereich Hochleistungs-Rennsport entwickelte TMD Friction den ersten Bremsbelag f\u00fcr die patentierte Carbon-Keramik-Bremsscheibe f\u00fcr leistungsstarke Serienwagen. Heute vertrauen fast alle mit Carbon-Keramik-Bremsscheiben ausgestatteten Stra\u00dfenfahrzeuge auf die von TMD Friction entwickelten Bremsbel\u00e4ge und das umfassende Know-how.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2005<\/strong><\/td>\n<td>wurde die Aufgabe, das leistungsst\u00e4rkste und schnellste Stra\u00dfenfahrzeug der Welt, den Bugatti Veyron, zu bremsen, TMD Friction anvertraut.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2010<\/strong><\/td>\n<td>Was 1910 als kleines Unternehmen begann, ist heute ein zuverl\u00e4ssiger Partner f\u00fcr Reibbelag-Rezepturen f\u00fcr Schiene und industrielle Anwendungen auf der ganzen Welt. Der Standort Coswig, an dem die Marke Cosid beheimatet ist, feierte 2010 seinen hundertsten Geburtstag.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2011<\/strong><\/td>\n<td>Der s\u00fcdafrikanische Reibbelag-Spezialist Dynotherm wurde Teil der TMD Friction-Gruppe. Dies gestattete dem Unternehmen seine technologische Bandbreite auf Sinter-Reibbel\u00e4ge, wie sie in schweren Nutzfahrzeugen, etwa im Bergbau, eingesetzt werden, zu erweitern.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Als Nisshinbo Holdings Inc die TMD Friction-Gruppe in einer freundlichen \u00dcbernahme erwarb, entstand ein neuer Global Player der Automobilindustrie. Die \u00dcbernahme festigte eine Gesch\u00e4ftsbeziehung, die bis ins Jahr 1964 zur\u00fcckreicht und machte das vereinte Reibbelag-Gesch\u00e4ft zum zweitgr\u00f6\u00dften Gesch\u00e4ftsbereich der Nisshinbo Holdings Inc.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2013<\/strong><\/td>\n<td>Mit einem bis ins Jahr 1913 zur\u00fcckreichenden, hundertj\u00e4hrigen Erbe an Bremstechnologie sind Textar Bremsbel\u00e4ge \u00fcberall, vom Modell T von Ford bis zum modernen, 360 km\/h schnellen Bugatti Veyron, eingebaut worden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>Bereits vor der Verabschiedung der entsprechenden Umweltverordnungen wurde TMD Friction der erste Reibbelag-Spezialist, der die Genehmigung f\u00fcr eine kupferfreie, leistungsstarke OE -Reibbelag-Rezeptur erhielt. Die gesamte Automobilindustrie wird bis Ende 2021 auf kupferfreie Bremsbel\u00e4ge umstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Heute<\/strong><\/td>\n<td>Seit 1878 hat die Reibbelag-Entwicklung immer wieder Sternstunden erlebt, die die Bremsenindustrie revolutioniert haben. Wir k\u00f6nnen uns darauf verlassen, dass unser Erbe an Bremstechnologie uns zugute kommen wird, wenn es darum geht, die Anforderungen k\u00fcnftiger Mobilit\u00e4t zu erf\u00fcllen und den Herausforderungen kommender Generationen zu begegnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/TMD_Friction<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>http:\/\/www.tmdfriction.de\/de\/group\/historie<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Logo im Artikelbild<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/TMD_Friction<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TMD Friction ist ein japanischer Bremsbelaghersteller. 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