{"id":671,"date":"2015-12-14T22:31:26","date_gmt":"2015-12-14T21:31:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=671"},"modified":"2016-02-02T20:56:00","modified_gmt":"2016-02-02T19:56:00","slug":"voith-gmbh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/voith-gmbh\/","title":{"rendered":"Voith GmbH"},"content":{"rendered":"<p><b>Voith<\/b> ist ein Technologiekonzern mit Stammsitz in Heidenheim an der Brenz.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#e6e6fa\">\n<td>\u00a0<strong>Weltmarktf\u00fchrer<\/strong><\/td>\n<td><strong>Rang 047<\/strong><\/td>\n<td>Stand 2015<\/td>\n<td>Zur\u00fcck zur Liste: <a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/listen\/deutschlands-weltmarktfuehrer\/deutschlands-weltmarktfuehrer-rang-1-bis-100\/\">Weltmarktf\u00fchrer Rang 001 \u2013 100<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er befindet sich zu 100\u00a0% im Besitz der Nachkommen von Friedrich Voith. Die Gesch\u00e4ftsstrategie des Konzerns wird von der als Holding agierenden Voith GmbH bestimmt.<\/p>\n<h3>Historische Daten zur Voith GmbH<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1825<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 1825 \u00fcbernimmt der 22-j\u00e4hrige Johann Matth\u00e4us Voith den Schlosserei-Betrieb seines Vaters. Zu diesem Zeit\u00adpunkt sind f\u00fcnf Handwerksmeister in der mechanischen Werkstatt be\u00adsch\u00e4ftigt. Johann Matth\u00e4us Voith und seine Mit\u00adarbeiter f\u00fchren vor allem Reparatur\u00adarbeiten an Wasser\u00adr\u00e4dern und Papier\u00adm\u00fchlen aus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1830<\/strong><\/td>\n<td>Bereits im Jahr 1830 beteiligt sich Johann Matth\u00e4us Voith mit seinem Betrieb am Bau einer Papiermaschine von Johann Widmann aus Heilbronn.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1848<\/strong><\/td>\n<td>Voith entwickelt nach dem Patent von Friedrich Gottlob Keller die ersten Holzschleifer. Er legt damit den Grundstock f\u00fcr das Industrieunternehmen Voith.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1856<\/strong><\/td>\n<td>Der Heidenheimer Papierfabrikant Heinrich Voelter und Johann Matth\u00e4us Voith schlie\u00dfen einen Vertrag \u00fcber die Konstruktion und den Bau von Holzschleiferei-Maschinen. Ihr erster Auftraggeber ist die s\u00e4chsische Papierfabrik K\u00fcbler und Niethammer.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1864<\/strong><\/td>\n<td>Als Johann Matth\u00e4us Voith 61 Jahre alt ist, tritt sein Sohn Friedrich Voith in das Familienunternehmen, die &#8222;Mechanische Werkst\u00e4tte und Eisengie\u00dferei&#8220;, ein, um sich auf die Nachfolge vorzubereiten. Der Betrieb z\u00e4hlt 1864 35 Mitarbeiter.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1867<\/strong><\/td>\n<td>Der 1. Januar 1867 ist offizieller Gr\u00fcndungstag der Firma J.M. Voith. Zu diesem Zeitpunkt arbeiten 30 Mitarbeiter in dem Unternehmen. Im selben Jahr erfolgt die \u00dcbergabe des Gesch\u00e4fts von Johann Matth\u00e4us Voith an seinen Sohn Friedrich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1869<\/strong><\/td>\n<td>Unter der F\u00fchrung von Friedrich Voith entwickelt die Firma die Holzschleifer-Technik konsequent weiter. 1869 erh\u00e4lt Voith das erste Patent f\u00fcr einen Holzschleifer mit Zahnstangen Anpressung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1870<\/strong><\/td>\n<td>Die Produktbereiche des Unternehmens \u2013 Papiermaschinen und Stofftechnik \u2013 werden um einen weiteren Gesch\u00e4ftszweig erg\u00e4nzt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1870<\/strong><\/td>\n<td>Durch die Aufnahme des Wasserturbinenbaus mit einer 100 PS-Henschel-Jonval Turbine geh\u00f6ren von nun an auch Turbinen zu der Produktpalette von Voith.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1873<\/strong><\/td>\n<td>Auf der Weltausstellung in Wien pr\u00e4sentieren Friedrich Voith und Heinrich Voelter den Voith-Schleifer. F\u00fcr ihre Entwicklung erhalten sie die Fortschrittsmedaille. Im selben Jahr liefert Voith die erste Francis-Turbine an die Weberei C.F. Ploucquet in Heidenheim.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1879<\/strong><\/td>\n<td>1879 wird der erste Voith-Turbinenregler konstruiert und gebaut. Die ersten Turbinen waren urspr\u00fcnglich f\u00fcr den mechanischen Antrieb von Maschinen bestimmt. Mit der Elektrifizierung dienen Wasserturbinen jedoch vorwiegend der Erzeugung von elektrischem Strom.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1881<\/strong><\/td>\n<td>Voith fertigt die erste komplette Voith-Papiermaschine PM1 mit 2,35 Metern Siebbreite 1881 f\u00fcr die Firma Raithelhuber, Bezner u. Cie. in Gemmrigheim.<br \/>\nDer Auftraggeber ist voll des Lobes: \u201eDie Maschine lief von Anfang an ohne jeden Anstand.\u201c<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1892<\/strong><\/td>\n<td>Zum 25-j\u00e4hrigen Bestehen der Firma Voith k\u00fcndigt sich ein besonderer Gast an: Am 2. Juli besucht K\u00f6nig Wilhelm II. Voith. Die Belegschaft, die 1892 bereits auf 330 Mitarbeiter angewachsen ist, erscheint im Festgewand zur Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1893<\/strong><\/td>\n<td>Ab 1893 nimmt die Firma J.M. Voith den Bau von Pelton Turbinen auf. F\u00fcr Friedrich Voith ist die Fertigung der Freistrahlturbinen ein weiterer Fortschritt in wirtschaftlicher wie technologischer Hinsicht. F\u00fcr ihn ist der Kontakt zu Wissenschaft und Forschung essenziell: \u201eWer im o\u0308konomischen Wettbewerb bestehen will, muss technologisch die Nase vorn haben.\u201c<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1899<\/strong><\/td>\n<td>Voith liefert die erste Papiermaschine nach Russland.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1903<\/strong><\/td>\n<td>1903 er\u00f6ffnet Friedrich Voith das erste Voith-Tochterwerk im nieder\u00f6sterreichischen St. P\u00f6lten mit 230 Mitarbeitern, um sich von diesem Standort aus die M\u00e4rkte in \u00d6sterreich-Ungarn und Russland zu erschlie\u00dfen. Im Mutterwerk in Heidenheim ist die Zahl der Mitarbeiter mittlerweile auf 1.000 gestiegen. Voith erh\u00e4lt im selben Jahr einen Auftrag zum Bau der gr\u00f6\u00dften Turbinen der Welt: zw\u00f6lf Francis-Turbinen mit je 12.000 PS f\u00fcr die Kraftwerke an den Niagaraf\u00e4llen in den USA und Kanada<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1908<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 1908 nimmt die erste hydraulische Versuchsanstalt Brunnenm\u00fchle in Heidenheim ihren Betrieb auf und markiert einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1910<\/strong><\/td>\n<td>Voith liefert die Turbinen f\u00fcr das erste chinesische Wasserkraftwerk \u00fcberhaupt, Shi Long Ba (Provinz Yunnan).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1913<\/strong><\/td>\n<td>Bei seinem Tode hinterl\u00e4sst Friedrich Voith seinen drei S\u00f6hnen Walter, Hermann und Hanns eine Maschinenfabrik mit 3.000 Besch\u00e4ftigten. In demselben Jahr baut Voith die bislang gr\u00f6\u00dfte Papiermaschine f\u00fcr Zeitungsdruck mit 5,20 Meter Siebbreite f\u00fcr Holmen Bruks im schwedischen Hallstavik.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1922<\/strong><\/td>\n<td>Die Kaplan-Turbine, benannt nach ihrem Erfinder Prof. Viktor Kaplan und 1.100 PS stark, wird erstmals gebaut. Im selben Jahr beginnt Voith mit der Aufnahme des Zahnradgetriebebaus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1927<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 1927 meldet der Ingenieur Ernst Schneider gemeinsam mit der Firma Voith in Sankt P\u00f6lten ein Patent f\u00fcr den\u00a0 Voith-Schneider-Propeller an, der im Jahr zuvor nach den Pl\u00e4nen des Wiener Ingenieurs entstanden ist. Das Besondere: Der Schiffsantrieb, der zugleich die Steuerung \u00fcbernimmt, erlaubt eine bis dato nicht m\u00f6gliche Man\u00f6vrierf\u00e4higkeit von Schiffen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1928<\/strong><\/td>\n<td>Das erste Schiff, der \u201cUhu\u201c, das mit einem Voith-Schneider-Propeller ausger\u00fcstet ist, l\u00e4uft vom Stapel.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1929<\/strong><\/td>\n<td>Voith schlie\u00dft einen Lizenzvertrag mit Hermann Fo\u0308ttinger \u00fcber eine hydrodynamische Kupplung, Bremse und Wandler. Das Unternehmen beginnt mit dem Bau der ersten Turbokupplungen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1934<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 1934 erfolgt die erste Lieferung des ersten Voith-Turbogetriebes f\u00fcr einen dieselhydraulischen Schienenbus an die \u00d6sterreichische Bundesbahn.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1950<\/strong><\/td>\n<td>Nach dem Tod seiner Br\u00fcder \u00fcbernimmt Hanns Voith die Leitung des Unternehmens. 1950 beginnt Voith die Entwicklung von automatischen Differential-Wandlergetrieben f\u00fcr Stadtomnibusse.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1951<\/strong><\/td>\n<td>l\u00e4uft der erste Voith-Wassertrecker &#8222;Biene&#8220; vom Stapel.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1956<\/strong><\/td>\n<td>Voith er\u00f6ffnet ein Zweigwerk in\u00a0 Crailsheim und produziert dort Turbokupplungen. Im gleichen Jahr exportiert Voith das erste Turbogetriebe in die Vereinigten Staaten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1957<\/strong><\/td>\n<td>wird Hugo Rupf Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer an der Seite von Hanns Voith. Hugo Rupf ist der erste Unternehmensleiter, der nicht der Familie Voith angeh\u00f6rt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1960<\/strong><\/td>\n<td>Voith geh\u00f6rt zu den Pionieren des Papier-Recyclings. Das Unternehmen entwickelt zusammen mit den Papierfabriken Palm und Haindl ein neues Flotations-Deinking-Verfahren zur Gewinnung von Papierfaserstoff aus Altpapier. Mit diesem Prozess ist es m\u00f6glich, aus Altpapier die Druckfarben zu entfernen und neues, hochwertiges Papier herzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1961<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 1961 liefert die Voith GmbH die bislang gr\u00f6\u00dfte Zeitungsdruckpapiermaschine Europas mit 8,3 Metern Siebbreite an das Verlagshaus Ahlstr\u00f6m im finnischen Warkaus aus. In Crailsheim entsteht derweil die erste Voith Turbo-Regelkupplung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1963<\/strong><\/td>\n<td>F\u00fcr den Ausbau der Antriebstechnik wird die Expansion in Fertigungskapazit\u00e4ten notwendig. 1963 nimmt das Werk in Garching bei M\u00fcnchen die Produktion von Automatikgetrieben f\u00fcr Busse auf.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1964<\/strong><\/td>\n<td>Voith gr\u00fcndet ein Zweigwerk in S\u00e3o Paulo, Brasilien.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1966<\/strong><\/td>\n<td>F\u00fcr die Papierfabrik Holmens Bruks in Hallstavik in Schweden baut Voith die bislang gr\u00f6\u00dfte Zeitungsdruckpapiermaschine der Welt mit einer Siebbreite von 9 Metern. Es folgt eine Bestellung aus den USA f\u00fcr zwei der gr\u00f6\u00dften Freistrahlturbinen der Welt mit einer Leistung von 226.000 PS. Ebenso stark sind die vier Francis-Turbinen, die Voith nach Estreito in Brasilien liefert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1978<\/strong><\/td>\n<td>Voith erh\u00e4lt den Auftrag \u00fcber die Lieferung von 12 Turbinen f\u00fcr das Wasserkraftwerk Itaipu in Brasilien, das leistungsst\u00e4rkste Wasserkraftwerk der Welt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1983<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 1983 steigt Voith in ein neues Gesch\u00e4ftsfeld ein: Mit der \u00dcbernahme der Firma Appleton Mills in Appleton\/USA geh\u00f6rt nun auch der Bereich Bespannungstechnik zu der Produktpalette von Voith.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1985<\/strong><\/td>\n<td>Im Werk Crailsheim entwickelt und baut Voith den ersten Mehrkreisregelantrieb Vorecon.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1989<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr des Mauerfalls erichtet Voith in Schongau im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau die bislang gr\u00f6\u00dfte Deinking-Anlage Europas zur industriellen Herstellung von Recycling-Papier.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1993<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 1993 geht Voith wieder einen Schritt weiter in der Papier-Recycling-Technik: In diesem Jahr erfolgt die Inbetriebnahme der von Voith gelieferten PM 11 f\u00fcr die Papierfabrik Schwedt &#8211; die erste Papiermaschine zur Herstellung von Zeitungsdruckpapier aus 100 Prozent Altpapier.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1994<\/strong><\/td>\n<td>Voith und der schweizer Sulzer Konzern vereinigen ihre papiertechnischen Aktivit\u00e4ten im Joint Venture Voith Sulzer Papiertechnik.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1995<\/strong><\/td>\n<td>1995 ist ein Jahr der Jubil\u00e4umszahlen: Voith liefert die 1.000.000ste Turbo-<br \/>\nkupplung, den 100.000sten Retarder und das 25.000ste Turbogetriebe f\u00fcr Schienenfahrzeuge aus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1997<\/strong><\/td>\n<td>Voith Hydro erh\u00e4lt den Zuschlag zur Lieferung von sechs Turbinen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften Wasserkraftwerke der Welt am Drei-Schluchten-Staudamm in China. Nach \u00d6sterreich liefert Voith den Triple Star, eine der leistungsst\u00e4rksten Papierherstellungsanlagen der Welt. Au\u00dferdem liefert Voith den 150.000sten Retarder und das 100.000ste Voith-Automat-Getriebe aus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1998<\/strong><\/td>\n<td>Voith \u00fcbernimmt die Firmen Scharfenbergkupplung in Salzgitter sowie K\u00fcsel Antriebe in Essen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1999<\/strong><\/td>\n<td>In der bis dahin gr\u00f6\u00dften Akquisition der Firmengeschichte erwirbt Voith die\u00a0 papiertechnischen Gesch\u00e4ftsfelder der britischen Scapa Group plc. und wird damit zu einem der f\u00fchrenden Anbieter von Siebe und Filzen f\u00fcr die Papierindustrie.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2000<\/strong><\/td>\n<td>Voith und Siemens ein Joint-Venture auf dem Gebiet der Wasserkraft-<br \/>\ntechnologie. Zudem erh\u00f6ht Voith seine Beteiligung an der DIW Deutsche Industriewartung AG und erh\u00e4lt die industrielle F\u00fchrung im Gesellschafterkreis.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2001<\/strong><\/td>\n<td>\u00fcbernimmt Voith Paper die papiertechnischen Bereiche der Jagenberg AG, die Hermann Finckh Maschinenfabrik sowie die Recycling- und Entw\u00e4sserungsaktivit\u00e4ten der Kvaerner Pulp &amp; Paper in Norwegen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2003<\/strong><\/td>\n<td>Voith Industrial Services steigt bei der Imo H\u00fcther Gruppe in Ludwigshafen ein. Voith Paper verst\u00e4rkt die Pr\u00e4senz in Nordeuropa mit dem Erwerb von Pikoteknik in Finnland.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2005<\/strong><\/td>\n<td>Ende Mai 2005 baut Voith Industrial Services seine f\u00fchrende Position im Markt f\u00fcr technische Dienstleistungen aus und akquiriert die US-amerikanische Premier Group.<br \/>\nVoith Siemens Hydro erwirbt die Firma Wavegen in Inverness. Das 1990 gegr\u00fcndete schottische Unternehmen ist f\u00fchrend im Bau von Wellenenergiesystemen sowie in der Forschung und Entwicklung dieser Technologie.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2006<\/strong><\/td>\n<td>Voith erwirbt die Mehrheit an der H\u00f6rmann Industrietechnik GmbH. Am 11. Mai \u00f6ffnet das Voith Paper Technology Center in Heidenheim seine Pforten. Das weltweit modernste Papierforschungszentrum bietet die M\u00f6glichkeit, erstmals den kompletten Papierherstellungsprozess unter realen Bedingungen zu testen und zu optimieren. Damit wird ein Traum der Papierbranche Wirklichkeit: Schon heute das Papier von morgen in der Hand zu halten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2007<\/strong><\/td>\n<td>Im Juli 2007 gr\u00fcndet Voith ein Joint-Venture f\u00fcr Gezeitenstr\u00f6mungs-<br \/>\ntechnologie mit der koreanischen Firma Renetec. Im November \u00fcbernimmt Voith Siemens Hydro das \u00f6sterreichische Kleinwasserkraftwerksunternehmen K\u00f6ssler mit Sitz in St. Georgen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2008<\/strong><\/td>\n<td>Voith feiert mit 200 Kunden und Partnern aus aller Welt das 100-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der \u201eBrunnenm\u00fchle\u201c, die zuvor mit einer Investition von mehr als 20 Mio. Euro modernisiert wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2009<\/strong><\/td>\n<td>Im April geben Voith Hydro und RWE Innogy die Gr\u00fcndung des Joint-Ventures Voith Hydro Ocean Current Technologies bekannt. Ziel des neuen Unternehmens ist, die Entwicklung, Produktion und Vermarktung der Meeresstr\u00f6mungstechnologie voranzutreiben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2010<\/strong><\/td>\n<td>Voith expandiert in Indien und er\u00f6ffnet in Vadodara ein neues Werk f\u00fcr Small Hydro-Komponenten und -Laufr\u00e4der bis zu einer Leistung von 30 Megawatt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2011<\/strong><\/td>\n<td>Im Sommer nimmt in Mutriku an der baskischen K\u00fcste das erste Wellenkraftwerk der Welt den kommerziellen Betrieb auf. Voith hat f\u00fcr diese Anlage des spanischen Energieversorgers Ente Vasco de la Energ\u00eda (EVE) die Ausr\u00fcstung f\u00fcr die 16 Wellsturbinen-Einheiten geliefert. Sie haben eine Gesamtleistung von 300 Kilowatt und produzieren ausreichend Strom f\u00fcr 250 Haushalte<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voith_%28Unternehmen%29<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>http:\/\/www.voith.com\/de\/konzern\/geschichte-188.html<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Logo im Artikelbild<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voith_%28Unternehmen%29<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Voith ist ein Technologiekonzern mit Stammsitz in Heidenheim an der Brenz. \u00a0Weltmarktf\u00fchrer Rang 047 Stand 2015 Zur\u00fcck zur Liste: Weltmarktf\u00fchrer Rang 001 \u2013 100 &nbsp; Er befindet sich zu 100\u00a0% im Besitz der Nachkommen von Friedrich Voith. 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