{"id":6624,"date":"2016-04-30T05:23:16","date_gmt":"2016-04-30T03:23:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=6624"},"modified":"2016-05-02T12:05:18","modified_gmt":"2016-05-02T10:05:18","slug":"mecklenburger-metallguss-gmbh-mmg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/mecklenburger-metallguss-gmbh-mmg\/","title":{"rendered":"Mecklenburger Metallguss GmbH \u2013 MMG"},"content":{"rendered":"<p>Die <b>Mecklenburger Metallguss GmbH<\/b> (MMG) ist ein mittelst\u00e4ndisches Unternehmen in Waren (M\u00fcritz) mit 220\u00a0Mitarbeitern.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#e6e6fa\">\n<td><strong>Weltmarktf\u00fchrer<\/strong><\/td>\n<td><strong>Rang 660<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td>Stand 2015<\/td>\n<td>Zur\u00fcck zur Liste: <a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/listen\/deutschlands-weltmarktfuehrer\/deutschlands-weltmarktfuehrer-rang-601-bis-700\/\">Weltmarktf\u00fchrer Rang 601 \u2013 700<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die MMG ist ein Spezialist f\u00fcr Schiffspropeller und Weltmarktf\u00fchrer bei Propellern \u00fcber 80\u00a0Tonnen Gewicht.<\/p>\n<p>Die Schiffspropeller werden nicht nur hergestellt, sondern auch geplant. Dazu hat die MMG eine eigene Abteilung, in der die Propeller speziell f\u00fcr die jeweiligen Schiffe konzipiert und entwickelt werden. Diese geh\u00f6rt zum <i>Team Propeller<\/i>. Ein weiteres Team <i>Schleuderguss<\/i> fertigt Buchsen und Ringe aus hochfesten Kupferlegierungen.<\/p>\n<p>Die Firma fertigt heute rund 180 Propeller pro Jahr und erreicht damit einen Marktanteil von rund 25\u00a0Prozent, bei gro\u00dfen Propellern \u00fcber 80\u00a0Tonnen Gewicht sogar 60\u00a0Prozent und im Segment \u00fcber 100\u00a0Tonnen betrug der Marktanteil im Jahre 2008 93\u00a0Prozent. Im Jahr 2005 lieferten die Warener etwa 8000\u00a0Tonnen Schiffspropeller aus, f\u00fcr 2007 waren 9000 geplant. Seit der Wiedervereinigung hat sich das Unternehmen st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dfert, sowohl bei den Auftr\u00e4gen als auch in der Betriebsfl\u00e4che. So wurden neue Hallen gebaut, um bis zu 200\u00a0Tonnen Metall gleichzeitig einschmelzen und Propeller mit Durchmessern von mehr als zehn Metern gie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Bis zur Wende konnten Propeller lediglich mit einem Gewicht von bis zu 23\u00a0Tonnen und Durchmessern bis zu 6,3\u00a0Metern hergestellt werden. Der Umsatz f\u00fcr 2007 betrug etwa 70\u00a0Millionen Euro. Einen Rekordumsatz erreichte die MMG 2008 mit 100 Millionen Euro, 2010 waren es rund 80 Millionen Euro mit 220 Mitarbeitern.\u00a0 Nach einem Umsatz von 90 Millionen Euro im Jahr 2012 erwartete der Schiffschraubenbauer f\u00fcr 2013 rund 70 Millionen Euro. Daher wurde f\u00fcr 2013 f\u00fcr Teilbereiche des Werkes Kurzarbeit angeordnet, um die Belegschaftsst\u00e4rke von 220 Personen halten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine Reihe von bekannten Schiffen werden mit Mecklenburger Propellern betrieben, so etwa die Queen Mary\u00a02.<\/p>\n<p>Problematisch gestaltet sich der Abtransport der immer gr\u00f6\u00dfer und schwerer werdenden Propeller. Diese m\u00fcssen \u00fcber die B\u00a0192 zur A\u00a019 transportiert werden, von dort aus nach Rostock oder \u00fcber die A\u00a024 nach Hamburg. Hier werden die Propeller dann auf Schiffe verladen und zu den Werften gebracht. Bis Anfang 2006 war die B\u00a0192 eine Allee und bot nur etwa 8,5\u00a0Meter Platz. Das wurde bereits 1998 zu einem Problem, als ein Propeller mit 10,5\u00a0Metern Durchmesser \u00fcber die Bundesstra\u00dfe zur Autobahn transportiert werden sollte. Eigens daf\u00fcr entwickelte das Unternehmen eine Spezialkonstruktion, mit der die Propeller auf dem Schwertransporter gedreht und um einige Grad schr\u00e4g gestellt werden k\u00f6nnen. Dies ist nicht mehr notwendig, da die Allee abgeholzt wurde. Aufgrund des Alters und der Gesundheit der B\u00e4ume w\u00e4ren sie ohnehin gef\u00e4llt worden, sp\u00e4testens aber im Zuge der geplanten Erweiterung der Bundesstra\u00dfe um eine weitere Spur. Ein anderes Problem ist das Gewicht der Propeller. Die Bundesstra\u00dfe und die Autobahn haben einige Br\u00fccken, die zuk\u00fcnftigen Belastungen nicht mehr standhalten k\u00f6nnten.<\/p>\n<h3>Historische Daten zur Mecklenburger Metallguss GmbH \u2013 MMG<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1871<\/strong><\/td>\n<td>Eine &#8222;Maschinenbauanstalt&#8220; mit Eisengie\u00dferei wird am M\u00fcritzufer gegr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1892<\/strong><\/td>\n<td>Gr\u00fcndung der Firma &#8222;Behm &amp; Steinhardt, Technisches Bureau und Maschinenbauanstalt&#8220;<br \/>\nOHG in Waren am heutigen Standort.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1913<\/strong><\/td>\n<td>Umfirmierung in &#8222;Eisenwerk Waren GmbH&#8220;.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1946<\/strong><\/td>\n<td>\u00dcberf\u00fchrung der &#8222;Eisenwerk Waren GmbH&#8220; in eine Gie\u00dfereigenossenschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1948<\/strong><\/td>\n<td>Im Rahmen des Aufbaus des Industriezweiges Schiffbau in der DDR, Beginn des Schwermetallformguss, insbesondere f\u00fcr die Produktion von Schiffspropellern.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1954 <\/strong><\/td>\n<td>Bau einer neuen Gie\u00dfereihalle f\u00fcr Propeller bis zu 6,5m Durchmesser und 25t Fertigmasse.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1970<\/strong><\/td>\n<td>Bau der Bearbeitungshalle f\u00fcr Schiffspropeller mit NC-Fr\u00e4smaschine.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1991<\/strong><\/td>\n<td>Gr\u00fcndung der GmbH Mecklenburger Metallguss.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1992<\/strong><\/td>\n<td>\u00dcbernahme durch die Bremer Vulkan AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1992<\/strong><\/td>\n<td>Investition in E-Schmelz\u00f6fen und CNC-Bearbeitungsmaschinen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1999<\/strong><\/td>\n<td>Eintritt in die DIHAG-Unternehmensgruppe.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2000<\/strong><\/td>\n<td>Investition in eine CNC-Gro\u00dffr\u00e4smaschine.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2000<\/strong><\/td>\n<td>Neubau einer Gie\u00dfereihalle mit Form- und Schmelzkapazit\u00e4t f\u00fcr Schiffspropeller bis<br \/>\n150t Fertigmasse und 11,5m Durchmesser.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2006<\/strong><\/td>\n<td>Erweiterung der Bearbeitungshalle Investition in eine weitere CNC-Gro\u00dffr\u00e4smaschine<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2006<\/strong><\/td>\n<td>Neubau von 2 weiteren Gie\u00dfereihallen f\u00fcr mittelgro\u00dfe Festpropeller,<br \/>\nVerstellpropellerkomponenten und Spezialguss.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2008<\/strong><\/td>\n<td>Neubau Profitcenter Schleuderguss\/ Mechanische Werkstatt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2009<\/strong><\/td>\n<td>Neubau einer weiteren Bearbeitungshalle Investition in ein weiteres Universal-Gro\u00dffr\u00e4swerk.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburger_Metallguss<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>http:\/\/www.mmg-propeller.de\/index.php?id=1264<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mecklenburger Metallguss GmbH (MMG) ist ein mittelst\u00e4ndisches Unternehmen in Waren (M\u00fcritz) mit 220\u00a0Mitarbeitern. 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