{"id":582,"date":"2015-12-11T00:09:50","date_gmt":"2015-12-10T23:09:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=582"},"modified":"2015-12-23T19:50:24","modified_gmt":"2015-12-23T18:50:24","slug":"evonik-industries-ag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-2\/","title":{"rendered":"Evonik Industries AG &#8211; 2"},"content":{"rendered":"<h3>Historische Daten zur Evonik Industries AG &#8211; 1930 bis 1960<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1932<\/strong><\/td>\n<td>Die Degussa erschloss sich mit dem Einstieg in die Industrieru\u00dfproduktion ein Arbeitsgebiet, das lange Zeit von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr das Unternehmen wurde. Dazu erwarb das Unternehmen die Mehrheitsbeteiligung an der August Wegelin AG in Kalscheuren bei K\u00f6ln. Die August Wegelin AG ging 1938 als Werk Kalscheuren ganz im Degussa-Konzern auf. Im Laufe der Jahre wurde die Degussa zu einem der gr\u00f6\u00dften Hersteller von Industrieru\u00dfen. Im Zuge einer Portfolio-Bereinigung verkaufte die Evonik Industries AG das Gesch\u00e4ft allerdings 2010.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1933<\/strong><\/td>\n<td>Die Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 f\u00fchrte zu tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Das Wirken der Degussa und anderer Vorg\u00e4ngergesellschaften der Evonik Industries AG in der Zeit von 1933 bis 1945 wurde inzwischen wissenschaftlich erforscht. 1997 hat der Konzern dazu einen Forschungsauftrag an den renommierten amerikanischen Historiker Prof. Dr. Peter Hayes von der Northwestern University, Evanston\/Illinois, vergeben, der die Rolle der Degussa in der Zeit des Nationalsozialismus umfassend, systematisch und unabh\u00e4ngig durchleuchtet hat. Zwei weitere unabh\u00e4ngige Studien besch\u00e4ftigen sich mit der Rolle der Degussa als gr\u00f6\u00dfter Scheideanstalt im Edelmetallbewirtschaftungssystem des &#8222;Dritten Reiches&#8220; und mit der Geschichte der Chemische Werke H\u00fcls GmbH in Marl seit ihrer Gr\u00fcndung 1938 (s. dazu auch: Degussa in der NS-Zeit und H\u00fcls in der NS-Zeit)<\/p>\n<p>Die Degussa erwarb in Hanau-Wolfgang die Deutsche Kunstleder-Werke GmbH inklusive eines gro\u00dfen Waldgel\u00e4ndes. Das Unternehmen, ab 1947 Zweigniederlassung Wolfgang der Degussa, produzierte bis 1975 vornehmlich Kunstleder. Ende der 1950er Jahre wurden in Wolfgang die Forschungsarbeiten der Degussa zusammengefasst. Auch heute ist der Standort, jetzt Industriepark Wolfgang GmbH, der gr\u00f6\u00dfte Forschungsstandort von Evonik Industries.<\/p>\n<p>Die Methacrylat-Forschung der R\u00f6hm &amp; Haas AG in Darmstadt brachte 1933 ein Produkt hervor, das einen nahezu beispiellosen Siegeszug antreten sollte: PLEXIGLAS<sup>\u00ae<\/sup>, ein Kunststoff, der ganze Wirtschaftszweige zu neuen Produkten inspirierte. Der gro\u00dfe Erfolg beruhte auch auf der kriegswichtigen Bedeutung von PLEXIGLAS<sup>\u00ae<\/sup>, z. B. f\u00fcr gl\u00e4serne Flugzeugkanzeln. Heute ist die Fertigung von PLEXIGLAS<sup>\u00ae<\/sup>, ein wichtiges Gesch\u00e4ft der Evonik Industries AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1934<\/strong><\/td>\n<td>Erstmals beteiligte die Degussa alle Mitarbeiter am Unternehmensgewinn. Die \u201eAnordnung \u00fcber die Gew\u00e4hrung von einmaligen Jahresverg\u00fctungen an die Gefolgschaft der Scheideanstalt\u201c wurde 1952 durch die Betriebsvereinbarung \u00fcber die Weihnachtsverg\u00fctung f\u00fcr Arbeiter und Angestellte abgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die R\u00f6hm &amp; Hass AG stieg mit der Produktion von Enzymen zur Fruchtsaftgewinnung und -kl\u00e4rung in den Lebensmittelsektor ein. 1999 wurde dieses Gesch\u00e4ftsgebiet verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1936<\/strong><\/td>\n<td>Mit dem Erwerb der Dr. L. C. Marquart AG in Bonn-Beuel kam ein weiterer Standort zur Degussa. Das Unternehmen war 1846 als Dr. L.C. Marquart OHG zur Herstellung von Spezialchemikalien gegr\u00fcndet worden. Dieser Erwerb eines Unternehmens aus j\u00fcdischem Besitz ist eine von mehreren so genannten Arisierungen der Scheideanstalt in der NS-Zeit, als viele bedrohte Juden ihren Besitz ver\u00e4u\u00dfern mussten. Ab 1979 wurde der Standort als Werk Beuel (Marquart) gef\u00fchrt. 1999 kam das Werk organisatorisch zum Degussa-Werk Wesseling. Im vormaligen Werk Beuel produziert Evonik Industries bis heute Mattierungsmitteln f\u00fcr Farben und Lacke produziert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1937<\/strong><\/td>\n<td>Auf der Pariser Weltausstellung erhielt die R\u00f6hm &amp; Haas AG f\u00fcr ihre Erfindung PLEXIGLAS<sup>\u00ae<\/sup> den Grand Prix, die h\u00f6chste Auszeichnung der Ausstellung, sowie eine Goldmedaille. Mit der Einrichtung der Abteilung \u201eDarmst\u00e4dter Neue Glaskunst\u201c der R\u00f6hm &amp; Haas AG nahmen sich auch K\u00fcnstler und Kunsthandwerker des neuen Werkstoffes an.<br \/>\nIm gleichen Jahr rief das Unternehmen eine Altersversorgung ins Leben, die ab 1940 als Werkhilfe R\u00f6hm &amp; Haas eine freiwillige Notunterst\u00fctzung und den in den Ruhestand getretenen Mitarbeitern eine rechtlich gesicherte Firmenrente gew\u00e4hrte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1938<\/strong><\/td>\n<td>Die I.G. Farbenindustrie AG und die Bergwerksgesellschaft Hibernia gr\u00fcndeten die Chemische Werke H\u00fcls GmbH, Marl, eine weitere Wurzel der Evonik Industries AG. Das neue Werk am n\u00f6rdlichen Rand des Ruhrgebiets produzierte den synthetischen Kautschuk Buna. Die Patente f\u00fcr die Buna-Produktion nach dem Lichtbogen-Verfahren stellte der mehrheitliche Anteileigner I.G. Farben kostenlos zur Verf\u00fcgung. Im Gegenzug musste sich die Chemische Werke H\u00fcls GmbH verpflichten, der I.G. Farben alle Verfahrensverbesserungen sowie den Vertrieb der Buna-Produktion zu \u00fcberlassen. Zudem geh\u00f6rte das Grundst\u00fcck, auf dem das Marler Werk errichtet wurde, der I.G. Farbenindustrie AG. \u00dcber die gesamte Entwicklung des Unternehmens und seiner Auswirkungen auf Marl berichtet das 2003 erschienene Buch \u201eChemie und Politik. Die Geschichte der Chemischen Werke H\u00fcls 1938 bis 1979\u201c von Paul Erker und Bernhard Lorentz.<\/p>\n<p>Nach der Pogromnacht am 9. November 1938 lie\u00df die Reichsregierung alles Gold, Silber und Platin der Juden beschlagnahmen. Das gesammelte Edelmetall kam in die Scheidereien und die Reichsbank erhielt das entsprechende Gewicht in neuen Barren. Die Degussa als gr\u00f6\u00dfte Edelmetallscheiderei verdiente dabei gut an Scheidegeb\u00fchren und Zwischenhandel. Auch bei den Ausraubungen der Juden in ganz Europa zwischen 1940 und 1945 war die Degussa in gro\u00dfem Umfang beteiligt: Lieferungen von Zahngold aus Ghettos und Konzentrationslagern kamen teilweise direkt in die Scheidereien; ob dies den F\u00fchrungskr\u00e4ften bekannt war, l\u00e4sst sich nicht mit Sicherheit nachweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1939<\/strong><\/td>\n<td>In Darmstadt ging mit dem Tod des Firmengr\u00fcnders Otto R\u00f6hm im September des Jahres ein Kapitel Unternehmensgeschichte zu Ende. R\u00f6hm hatte die R\u00f6hm &amp; Haas mit gegr\u00fcndet und als Unternehmer und Erfinder \u00fcber mehr als 30 Jahre hin wesentlich gepr\u00e4gt. Sein Sohn, Otto R\u00f6hm, musste als Halbjude das Untenehmen seines Vaters auf Anordnung der nationalsozialistischen Machthaber 1940 verlassen. Er ging in die Schweiz und konnte erst nach seiner R\u00fcckkehr im Juni 1945 in die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der R\u00f6hm &amp; Haas GmbH eintreten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1940<\/strong><\/td>\n<td>Im Werk Marl lief die Buna-Produktion der Chemische Werke H\u00fcls GmbH an. Zwei Jahre zuvor war das Unternehmen eigens zu diesem Zweck gegr\u00fcndet worden. Die Herstellung des synthetischen Kautschuks Buna war f\u00fcr den Vierjahresplan der nationalsozialistischen F\u00fchrung von gro\u00dfer Wichtigkeit. Die Planung zielte darauf ab, die deutsche (R\u00fcstungs-)Industrie von Importware, also auch von Naturkautschuk, unabh\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p>Die Th. Goldschmidt AG baute in Essen zwei neue Betriebe. Die Lagergie\u00dferei und der neue Leimfilmbau sollten vor allem die wachsende Nachfrage befriedigen, die mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges aufgekommen war. So fand der Leimfilm zur trockenen Verleimung von Schichtholz bei der Fertigung von Gewehrkolben oder im Flugzeugbau Verwendung. Die so pr\u00e4parierten H\u00f6lzer waren ein ideales Ersatzprodukt f\u00fcr knapp werdende Leichtmetalle. Zwei Jahre sp\u00e4ter sorgte das sogenannte \u201eJ\u00e4ger-Programm&#8220; der Luftwaffe f\u00fcr einen weiter steigenden Bedarf nach Leimfilm, so dass im 1934 erworbenen Werk Sch\u00f6ppenstedt bei Salzgitter eine zus\u00e4tzliche Fertigungsanlage in Betrieb ging. Ab 1940 besch\u00e4ftigte die Th. Goldschmidt AG zunehmend Zwangsarbeiter. Die Zwangsarbeiter kamen unter anderem aus Polen, Belgien, Frankreich und der Sowjetunion. Alle Evonik-Vorg\u00e4nger haben Zwangsarbeiter besch\u00e4ftigt \u2013 nach unserem heutigen Wissensstand besch\u00e4ftigte H\u00fcls bis zu 6.000, Degussa 10.000, R\u00f6hm 1.000 und Goldschmidt mindestens 500 Zwangsarbeiter.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1941<\/strong><\/td>\n<td>Ab September 1941 wurde das Giftgas Zyklon B in den Gaskammern der Vernichtungslager eingesetzt. Das Gas Cyclon war im Ersten Weltkrieg zur Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung z.B. in Soldatenunterk\u00fcnften entwickelt worden. Die Tochterfirma der vormaligen Degussa, die Degesch \u2013 Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung \u2013 hatte 1922 ein Verfahren erworben, mit dem dieses hochgiftige Gas in baumwollartigen K\u00fcgelchen aufgefangen werden konnte. Bei Kontakt mit Luft entstand das Endprodukt Zyklon B. Auch in diesem Fall ist nicht nachweisbar, ob die Degussa-Manager von dem Einsatz zur Massenvernichtung in Konzentrationslagern wussten. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Degesch ab 1939, Dr. Gerhard Peters, wurde nach dem Krieg zu einer Zuchthausstrafe verurteilt, aber 1955 in einem Wiederaufnahmeprozess freigesprochen. Die Vorst\u00e4nde der vormaligen Degussa wie auch der anderen Vorg\u00e4ngerunternehmen wurden niemals angeklagt. Sie haben stets geleugnet, etwas von den Verbrechen der Nationalsozialisten gewusst zu haben (vgl. dazu auch \u201eDegussa in der NS-Zeit\u201c)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1942<\/strong><\/td>\n<td>Die R\u00f6hm &amp; Haas GmbH kaufte ein 86.000 qm gro\u00dfes Grundst\u00fcck in Worms und begann mit dem Aufbau eines Rohstoffwerkes, das Vorprodukte f\u00fcr die PLEXIGLAS<sup>\u00ae<\/sup> Produktion im Werk Darmstadt herstellen sollte. Die Bauarbeiten machten zun\u00e4chst gute Fortschritte, wurden dann aber stark beeintr\u00e4chtigt durch Angriffe alliierter Bomber in den Jahren 1943 und 1944. Schlie\u00dflich kamen die Arbeiten ganz zum Erliegen. Das Werk blieb eine Baustelle, die geplante Produktion konnte nicht beginnen. 1946 wurden das Gel\u00e4nde und die darauf befindlichen Geb\u00e4ude von der franz\u00f6sischen Besatzungsmacht beschlagnahmt. Erst nach Freigabe der Anlagen 1955 konnte die Produktion im Werk Worms aufgenommen werden.<\/p>\n<p>In Marl waren nur zwei Jahre nach Produktionsbeginn bereits rund 2.000 neue Mitarbeiter mit ihren Familien zum Standort der Chemischen Werke H\u00fcls gezogen. Sie kamen vorwiegend aus dem I.G. Farben-Werk Ludwigshafen. Die Versorgung der Menschen unter Kriegsbedingungen war ein Problem. Die Gesch\u00e4ftsleitung lie\u00df als Konsequenz zwei Agrarbetriebe f\u00fcr die Versorgung der Mitarbeiter bewirtschaften.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1943<\/strong><\/td>\n<td>Mit einer Kapazit\u00e4t von zehn Tonnen pro Monat begann im Degussa-Werk Rheinfelden die Produktion der pyrogenen Kiesels\u00e4ure AEROSIL<sup>\u00ae<\/sup>. Ihre Herstellung war erstmals dem Degussa-Chemiker Harry Kloepfer 1942 gelungen. AEROSIL<sup>\u00ae<\/sup> ist aufgrund seiner au\u00dferordentlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften in so verschiedenen Bereichen wie der Pharmazie und Kosmetik, der Farben- und Lackindustrie, bei der Herstellung von Kunststoffen, Harzen und Klebstoffen, in der Reifen- und Gummiindustrie sowie als Entsch\u00e4umerkomponente in Mineral\u00f6len einsetzbar. Es geh\u00f6rt bis heute zu den erfolgreichsten Produkten im Evonik-Konzern.<\/p>\n<p>Der verheerende Luftangriff auf Frankfurt am Main am Abend des 22. M\u00e4rz f\u00fchrte zum j\u00e4hen Abbruch der Produktion im Degussa-Werk in der Frankfurter Innenstadt. Das Geb\u00e4ude der damaligen Hauptverwaltung an der Wei\u00dffrauenstra\u00dfe wurde ebenfalls schwer getroffen. Die \u00fcber Nacht obdachlos gewordenen Abteilungen kamen zun\u00e4chst in W\u00e4chtersbach sowie innerhalb Frankfurts und in weniger betroffenen ausw\u00e4rtigen Degussa-Standorten unter. Die gesamte Forschung wurde nach Konstanz verlegt. Erst 1949 kam sie wieder zur\u00fcck. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden hatte man bereits 1943 die Buchhaltung und alle Buchhaltungsunterlagen nach Idstein im Taunus ausgelagert.<\/p>\n<p>Schwere Luftangriffe im September des Jahres brachten auch die Produktion der R\u00f6hm &amp; Haas GmbH in Darmstadt zum Erliegen. Nach weiteren kleineren Angriffen waren 80 Prozent der Fabrik zerst\u00f6rt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1944<\/strong><\/td>\n<td>Mit einer Kapazit\u00e4t von zehn Tonnen pro Monat begann im Degussa-Werk Rheinfelden die Produktion der pyrogenen Kiesels\u00e4ure AEROSIL<sup>\u00ae<\/sup>. Ihre Herstellung war erstmals dem Degussa-Chemiker Harry Kloepfer 1942 gelungen. AEROSIL<sup>\u00ae<\/sup> ist aufgrund seiner au\u00dferordentlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften in so verschiedenen Bereichen wie der Pharmazie und Kosmetik, der Farben- und Lackindustrie, bei der Herstellung von Kunststoffen, Harzen und Klebstoffen, in der Reifen- und Gummiindustrie sowie als Entsch\u00e4umerkomponente in Mineral\u00f6len einsetzbar. Es geh\u00f6rt bis heute zu den erfolgreichsten Produkten im Evonik-Konzern.<\/p>\n<p>Der verheerende Luftangriff auf Frankfurt am Main am Abend des 22. M\u00e4rz f\u00fchrte zum j\u00e4hen Abbruch der Produktion im Degussa-Werk in der Frankfurter Innenstadt. Das Geb\u00e4ude der damaligen Hauptverwaltung an der Wei\u00dffrauenstra\u00dfe wurde ebenfalls schwer getroffen. Die \u00fcber Nacht obdachlos gewordenen Abteilungen kamen zun\u00e4chst in W\u00e4chtersbach sowie innerhalb Frankfurts und in weniger betroffenen ausw\u00e4rtigen Degussa-Standorten unter. Die gesamte Forschung wurde nach Konstanz verlegt. Erst 1949 kam sie wieder zur\u00fcck. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden hatte man bereits 1943 die Buchhaltung und alle Buchhaltungsunterlagen nach Idstein im Taunus ausgelagert.<\/p>\n<p>Schwere Luftangriffe im September des Jahres brachten auch die Produktion der R\u00f6hm &amp; Haas GmbH in Darmstadt zum Erliegen. Nach weiteren kleineren Angriffen waren 80 Prozent der Fabrik zerst\u00f6rt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1945<\/strong><\/td>\n<td>Mit der Einnahme Deutschlands durch die alliierten Streitkr\u00e4fte kam die Produktion in allen Werken der vormaligen Degussa zum Stillstand. Das f\u00fcr das Unternehmen so wichtige Werk der Aktivsauerstoffchemie in Rheinfelden nahe der Schweizer Grenze war unversehrt geblieben, doch ging die Wasserstoffperoxid-Anlage aufgrund der Demontagebestimmungen verloren. Neben den Zerst\u00f6rungen, dem Verlust des gesamten Auslandsverm\u00f6gens und aller in Mittel- und Ostdeutschland gelegenen Werke und Beteiligungen verlor die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt auch gro\u00dfe Teile ihrer Edelmetallbest\u00e4nde.<\/p>\n<p>Dem Werk der Chemische Werke H\u00fcls GmbH in Marl, das vor allem im Jahr 1943 durch Bombenangriffe schwer besch\u00e4digt worden war, drohte vor dem Einmarsch der Amerikaner die Sprengung, die allerdings noch verhindert werden konnte. Schon bald nach Kriegsende lief die Buna-Produktion in der nunmehr britischen Besatzungszone mit einer Sondergenehmigung wieder an. Gleichzeitig war deutlich geworden, dass das Unternehmen f\u00fcr seinen Fortbestand eine neue Produktionsgrundlage schaffen musste. Dazu wurde eine neue Abteilung eingerichtet, die \u201eAnwendungstechnische Abteilung\u201c, die bei der Umstellung auf eine Friedensproduktion beriet und den Markt sondierte.<\/p>\n<p>In allen Goldschmidt-Werken ruhte bei Kriegsende die Produktion aufgrund von Zerst\u00f6rungen oder Materialmangel. Das Essener Stammwerk war zu 85 Prozent zerst\u00f6rt, der Wiederaufbau kam einem Neubau gleich. Dennoch lief bereits 1945 eine bescheidene Produktion von Hautcremes wieder an, die am Werkstor verkauft wurden. Das Werk Mannheim-Rheinau blieb vergleichsweise intakt, doch gestaltete sich der Kontakt mit Essen schwierig, da Mannheim in der franz\u00f6sischen Zone lag. Auch Ammendorf bei Halle war nur wenig zerst\u00f6rt, doch wurde das Werk 1946 wie auch die weiteren Goldschmidt-Beteiligungen in der sp\u00e4teren DDR entsch\u00e4digungslos enteignet.<\/p>\n<p>Otto R\u00f6hm, der Sohn des Firmen-Mitgr\u00fcnders Dr. Otto R\u00f6hm, kehrte aus der Schweiz nach Deutschland zur\u00fcck und trat im Juni in die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der R\u00f6hm &amp; Haas GmbH ein. Im Oktober erhielt die Firma von der US-Milit\u00e4rregierung eine erste Produktionsgenehmigung. 1946 kamen die Fertigungen von OROPON<sup>\u00ae<\/sup> und BURNUS<sup>\u00ae<\/sup> wieder in Gang, 1947 konnte auch die Herstellung von PLEXIGLAS<sup>\u00ae<\/sup> in zun\u00e4chst kleinen Mengen wieder aufgenommen werden. Das Zweigwerk in Mittenwalde bei Berlin ging auf Grund von Besetzung und anschlie\u00dfender Demontage durch die sowjetische Besatzung verloren. Die franz\u00f6sische Besatzungsmacht beschlagnahmte 1946 das Werk Worms. Zudem verlor die R\u00f6hm &amp; Haas GmbH ihre ausl\u00e4ndischen Beteiligungen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1947<\/strong><\/td>\n<td>Die Chemische Werke H\u00fcls GmbH begann im Werk Marl mit dem Bau einer PVC-Anlage nach dem Emulsionsverfahren. Sie ging 1949 in Betrieb. Damit sollte die Umstellung auf eine zivile Produktion vorangetrieben werden. Die Neuausrichtung der Produktpalette konnte jedoch nicht verhindern, dass eine gro\u00dfe Zahl von Besch\u00e4ftigten entlassen werden musste.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1949<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt nahm im Werk Konstanz die Produktion von Methionin nach dem Sulfatverfahren auf. Die Aminos\u00e4ure Methionin war zun\u00e4chst f\u00fcr die Humanmedizin bestimmt und zur wirksamen Behandlung der in Deutschland weit verbreiteten Hunger\u00f6deme gedacht. Schon bald fand sie auch als Futtermitteladditiv zur Verbesserung der Eiwei\u00dfqualit\u00e4t in Tierfutter ein weites Anwendungsgebiet. Heute produziert Evonik Futtermitteladditive an sechs Standorten in f\u00fcnf L\u00e4ndern und ist weltweit das einzige Unternehmen, das alle wichtigen Aminos\u00e4uren f\u00fcr die Tierern\u00e4hrung produziert und vermarktet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1950<\/strong><\/td>\n<td>Die Chemische Werke H\u00fcls GmbH in Marl erhielt von der alliierten Verwaltung die Erlaubnis zur Produktion des Synthese-Kautschuks Buna zur\u00fcck, die ihr ein Jahr zuvor entzogen worden war. Das Verbot hatte zu einer gro\u00dfen Entlassungswelle gef\u00fchrt. Grund f\u00fcr die Genehmigung war der Koreakrieg, der die nat\u00fcrlichen Kautschuk-Ressourcen der Briten in Asien gef\u00e4hrdete.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1951<\/strong><\/td>\n<td>Die R\u00f6hm &amp; Haas GmbH nahm eine eigene Blaus\u00e4ure-Erzeugung zur Herstellung von Monomeren im Werk Darmstadt auf. Als vier Jahre sp\u00e4ter die franz\u00f6sische Nachkriegsverwaltung das Werk in Worms freigab, wurden die Blaus\u00e4ure- und die Monomeren-Herstellung dorthin verlegt. Eine Erweiterung der Anlagen erfolgte mehrfach, zuletzt 1999.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1952<\/strong><\/td>\n<td>Die Degussa gr\u00fcndete erstmals f\u00fcr die gesamte Belegschaft eine Pensionskasse, die Degussa-Pensionskasse (DuPK). Im gleichen Jahr l\u00f6ste die Gesamtbetriebsvereinbarung \u00fcber die Weihnachtsverg\u00fctung f\u00fcr Arbeiter und Angestellte die Anordnung \u00fcber einmalige Jahresverg\u00fctungen aus dem Jahr 1934 ab. Arbeiter und Angestellte wurden von nun ab gleich gestellt. Diese Vereinbarung blieb bis zu einer v\u00f6lligen Neuregelung 1979 in Kraft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1953<\/strong><\/td>\n<td>Die 1938 gegr\u00fcndete Chemische Werke H\u00fcls GmbH in Marl firmierte um in die Chemische Werke H\u00fcls AG. 50 Prozent der Anteile hielt die Chemie-Verwaltungs-AG, gebildet aus den ehemaligen Gesellschaften der IG Farbenindustrie AG, BASF, Bayer und Hoechst. Weitere 25 Prozent der neuen H\u00fcls AG waren im Besitz der Bergwerksgesellschaft Hibernia, die verbleibenden 25 Prozent hielt die Kohleverwertungsgesellschaft, die sich aus der Gelsenkirchener Bergwerksaktiengesellschaft (GBAG), der Ruhrgas AG und der STEAG zusammensetzte.<\/p>\n<p>Die Th. Goldschmidt AG begann in Essen mit dem Bau eines neuen Tenside-Betriebs, der 1955 fertig gestellt wurde. Noch heute ist dieser Betrieb eine der wichtigsten Anlagen am Evonik Standort Essen\/Goldschmidtstra\u00dfe.<\/p>\n<p>In Darmstadt begann die Firma R\u00f6hm &amp; Haas mit der Produktion von VISCOPLEX<sup>\u00ae<\/sup>, das als Zusatz f\u00fcr Motoren- und Hydraulik\u00f6le zu einem wichtigen Produktionsstandbein des Unternehmens wurde. Mittlerweile verwenden nahezu alle Motoren\u00f6lhersteller \u00d6l-Additive. Sie gew\u00e4hrleisten eine verbesserte Motorenschmierung und besseres Viskosit\u00e4tsverhalten und in der Folge l\u00e4ngere \u00d6lwechselintervalle.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1955<\/strong><\/td>\n<td>Die Chemische Werke H\u00fcls AG gr\u00fcndete ihre erste Tochtergesellschaft, die Bunawerke H\u00fcls GmbH (BWH), zusammen mit den IG-Farben-Nachfolgern BASF, Bayer und Hoechst. Dabei hielt die CWH 50 Prozent der Anteile, die andere H\u00e4lfte teilten sich Leverkusen, Ludwigshafen und Hoechst. Vor allem Bayer besa\u00df traditionell gro\u00dfe Erfahrung in der Kautschuksynthese. 1990 waren nur noch H\u00fcls und Bayer Eigner der BWH. 1994 \u00fcbernahm der Leverkusener Konzern das Bunagesch\u00e4ft vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Als Ergebnis der 1947 aufgenommenen Versuche mit dem damals neuen Werkstoff Silicon produzierte die Th. Goldschmidt AG erstmals serienm\u00e4\u00dfig Siliconprodukte. Es handelte sich um vergleichsweise einfach aufgebaute Silicon\u00f6le, -harze oder -emulsionen, die in erster Linie als Entsch\u00e4umer, Trennmittel oder Impr\u00e4gniermittel Verwendung fanden. Diese Produktgruppen sind bis heute wichtige Arbeitsgebiete der Evonik Industries AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1956<\/strong><\/td>\n<td>Die Chemische Werke H\u00fcls AG in Marl nahm das Kraftwerk II in Betrieb. Es war weltweit die erste Gro\u00dfanlage, die mit einem \u00fcberkritischen Dampfzustand, d.h. mit 300 Atmosph\u00e4ren Druck, arbeitete. Damit war es m\u00f6glich, Wasser auf 600 Grad Celsius aufzuheizen und so einen wesentlich h\u00f6heren Wirkungsgrad bei der Energiegewinnung zu erzielen. Das Kraftwerk ist noch heute in Betrieb.<\/p>\n<p>Mit Tego Tex<sup>\u00ae<\/sup> brachte die Goldschmidt AG ein Produkt auf den Markt, das bis in die 1970er Jahre hinein das erfolgreichste Erzeugnis des Unternehmens sein sollte. Tego Tex<sup>\u00ae<\/sup> war ein neuartiger Leimfilm, der eine besonders schnelle und qualitativ hochwertige Bearbeitung von M\u00f6belfurnieren erm\u00f6glichte. Die gesamte Tego Tex-Linie wurde 1984 an Casco Nobel verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1957<\/strong><\/td>\n<td>Mit der H\u00fcls Far East Ltd. in Hongkong gr\u00fcndete die Chemische Werke H\u00fcls AG ihre erste ausl\u00e4ndische Vertriebsgesellschaft.<\/p>\n<p>Die Th. Goldschmidt AG in Essen pr\u00e4sentierte mit dem Thermit-Schnellschwei\u00dfverfahren eine wichtige Weiterentwicklung der Schienenschwei\u00dfung. Mit dem neuen Verfahren konnte auch auf stark frequentierten Hauptstrecken w\u00e4hrend des laufenden Zugverkehrs geschwei\u00dft werden, da die Schwei\u00dfstellen bereits nach wenigen Minuten wieder befahrbar waren. Dies bedeutete eine erheblich effizientere Arbeitsweise gegen\u00fcber fr\u00fcheren Praktiken.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1959<\/strong><\/td>\n<td>Mit Gr\u00fcndung der Atlas-Goldschmidt Italiana S.p.A. in Mailand machte die Goldschmidt AG nach dem Zweiten Weltkrieg den ersten Schritt ins Ausland. Ziel war zun\u00e4chst, den besonders wichtigen italienischen Markt f\u00fcr Tenside besser bedienen zu k\u00f6nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1960<\/strong><\/td>\n<td>Am 2. Januar starb Otto Haas, kaufm\u00e4nnischer Mitbegr\u00fcnder der Firma R\u00f6hm &amp; Haas GmbH. 1909 hatte er die US-amerikanische Filiale des Darmst\u00e4dter Unternehmens in Philadelphia eingerichtet, die ab 1917 als Rohm &amp; Haas Company selbst\u00e4ndig arbeitete. 1970 stieg die Familie Haas aus dem Darmst\u00e4dter Unternehmen aus, an dem sie als amerikanische Gesellschafter noch Anteile gehalten hatten. In der Folge wurde der Firmenname zum 1. Januar 1971 in R\u00f6hm GmbH ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Auf dem Essener Gel\u00e4nde der Th. Goldschmidt AG entstand als Abschluss des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Verwaltungshochhaus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Unternehmensgeschichte der Evonik Industries AG geht weiter:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/evonik-industries-ag\/\">Von 1843 bis 1900<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-1\/\">Von 1900 bis 1930<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-2\/\">Von 1930 bis 1960<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-3\/\">Von 1960 bis 2000<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-4\/\">Von 2000 bis Heute<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evonik_Industries<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>http:\/\/geschichte.evonik.de\/sites\/geschichte\/de\/zeitleiste\/Pages\/default.aspx<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Logo im Artikelbild<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evonik_Industries<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historische Daten zur Evonik Industries AG &#8211; 1930 bis 1960 Jahr 1932 Die Degussa erschloss sich mit dem Einstieg in die Industrieru\u00dfproduktion ein Arbeitsgebiet, das lange Zeit von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr das Unternehmen wurde. Dazu erwarb das Unternehmen die Mehrheitsbeteiligung an der August Wegelin AG in Kalscheuren bei K\u00f6ln. 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