{"id":576,"date":"2015-12-10T23:47:44","date_gmt":"2015-12-10T22:47:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=576"},"modified":"2015-12-23T19:48:06","modified_gmt":"2015-12-23T18:48:06","slug":"evonik-industries-ag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-1\/","title":{"rendered":"Evonik Industries AG &#8211; 1"},"content":{"rendered":"<h3>Historische Daten zur Evonik Industries AG &#8211; 1900 bis 1930<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1901<\/strong><\/td>\n<td>Johannes Pfleger fand f\u00fcr die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt ein Verfahren, das die synthetische Herstellung von Indigo mit Hilfe von Natriumamid &#8211; einem Zwischenprodukt der Natriumcyanidsynthese &#8211; als Kondensationsmittel rationalisierte und damit die wirtschaftliche Gro\u00dfproduktion erm\u00f6glichte. Das \u201ePflegersche Indigoverfahren\u201c wurde gemeinsam mit der Hoechst AG ausgewertet und brachte \u00fcber Jahrzehnte hohe Gewinne.<\/p>\n<p>Der aus dem schw\u00e4bischen \u00d6hringen stammende Apotheker und Chemiker Otto R\u00f6hm verfasste in T\u00fcbingen seine Dissertation \u00fcber die \u201ePolymerisationsprodukte der Akryls\u00e4ure\u201c. Damit legte er die Basis f\u00fcr sein sp\u00e4teres, erfolgreiches Unternehmen der Methacrylatchemie, die R\u00f6hm GmbH, Darmstadt, als eine weitere Wurzel der heutigen Evonik Industries AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1902<\/strong><\/td>\n<td>Die wachsende Orientierung der Firma Goldschmidt an internationalen M\u00e4rkten f\u00fchrte zur Gr\u00fcndung der ersten ausl\u00e4ndischen Tochtergesellschaft, der Th. Goldschmidt Ltd. in London. 1906 folgte die Goldschmidt Chemical Co. in New York.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1904<\/strong><\/td>\n<td>Auch f\u00fcr die globale Verbreitung des Thermit-Verfahrens gr\u00fcndete Goldschmidt Tochtergesellschaften. So entstand 1904 in New York die Goldschmidt Thermit Co., w\u00e4hrend im gleichen Jahr in London die Thermit Ltd. ihre T\u00e4tigkeit aufnahm.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1905<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt beteiligte sich zusammen mit drei weiteren Firmen an der Gr\u00fcndung der Chemischen Fabrik Wesseling AG, die Kaliumferrocyanid herstellte. Auf dem Gel\u00e4nde dieses Unternehmens &#8211; ab 1959 Zweigniederlassung\u00a0und seit 1980 Werk Wesseling der\u00a0vormaligen Degussa\u00a0&#8211; werden bis heute neben den urspr\u00fcnglichen Produkten Schwefels\u00e4ure, Blaus\u00e4ure und Blaus\u00e4urefolgeprodukte die Aminos\u00e4ure Methionin und gef\u00e4llte F\u00fcllstoffe hergestellt. Die in den Produktionsanlagen gewonnenen Kiesels\u00e4uren und Silikate werden als Verst\u00e4rkerf\u00fcllstoffe f\u00fcr Kautschuk eingesetzt.<\/p>\n<p>Erstes Natriumperborat nach einem von Otto Liebknecht bei der Scheideanstalt entwickelten Verfahren. Zwei Jahre sp\u00e4ter kam es zu einem langj\u00e4hrigen Perborat-Liefervertrag mit der Firma Henkel in D\u00fcsseldorf. Henkel stellte unter Verwendung von Natriumperborat das erste \u201eselbstt\u00e4tige\u201c Waschmittel her und brachte es unter dem Namen &#8222;Persil&#8220; &#8211; &#8218;Per&#8216; f\u00fcr Perborat und &#8218;Sil&#8216; f\u00fcr Silikat (\u201eHenkels Bleichsoda\u201c) &#8211; auf den Markt. Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt begann 1907 mit der Gro\u00dffabrikation von Natriumperborat im Werk Rheinfelden am Oberrhein, heute ein Teil des Werkes Rheinfelden der Evonik Industries.<\/p>\n<p>In Witten wurde die \u201eM\u00e4rkische Seifenindustrie GmbH (MSI), die Keimzelle des Werks Witten der sp\u00e4teren H\u00fcls AG, Marl, gegr\u00fcndet. Die MSI war eine kleine Seifensiederei und diente der Unterst\u00fctzung der ortsans\u00e4ssigen freikirchlichen Kirchengemeinde. 1913 erwarb Clemens Stallmeyer, der zwei Jahre zuvor zusammen mit dem Drogisten-Sohn Arthur Imhausen die Chemische Fabrik Buer GmbH zur Produktion von Waschmitteln gegr\u00fcndet hatte, 50 Prozent der Anteile der MSI. Anschlie\u00dfend wurde Imhausen deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. 1922 erfolgte die Umwandlung in eine OHG. Ab 1926 setzte der Wandel in einen Betrieb der Fettchemie ein, als man in Witten mit der Umesterung pflanzlicher Fette und \u00d6le auf organischer Basis zwecks Herstellung synthetischer Fetts\u00e4uren und Fette begann. Heute z\u00e4hlt das Werk Herne\/Witten bei Evonik Industries zu den ganz gro\u00dfen Standorten f\u00fcr die Herstellung von Rohstoffen f\u00fcr die Lack- und Farbenindustrie.<\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung der Wei\u00dfblechentzinnung mittels Chlor gelang der Firma Goldschmidt ein entscheidender Entwicklungsschritt. Gegen\u00fcber der elektrolytischen Entzinnung bot das neue, von Karl Goldschmidt und Josef Weber gemeinsam entwickelte, Verfahren deutliche Vorteile: geringerer technischer Aufwand, Verringerung der ben\u00f6tigten Arbeitskraft, hochwertigeres Zinn, besser entzinnter Eisenschrott, vereinfachter Transport des Zinns. Der durchschlagende Erfolg der Chlorentzinnung revolutionierte den Wei\u00dfblechmarkt, in dem Goldschmidt bis 1914 das weltweit dominierende Unternehmen war. Im letzten Vorkriegsjahr 1913 wurden in Essen mehr als 100.000 Tonnen Blech verarbeitet \u2013 ein sp\u00e4ter nie mehr erreichter Rekord.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1906<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt beteiligte sich zum 1. Januar an der Platinschmelze G. Siebert OHG in Hanau. 1934 ging das Unternehmen in den Alleinbesitz der sp\u00e4teren Degussa \u00fcber. Mitte der 1970er Jahre wurde die Platinscheiderei ins Metallwerk auf dem Degussa-Gel\u00e4nde in Hanau-Wolfgang verlegt. Bis 1995 folgte der Umzug der Fertigungsbereiche Gold-, Silber- und Platinerzeugnisse. Der Edelmetallbetrieb in Wolfgang wurde im August 2000 an die Norddeutsche Affinerie, Hamburg, abgegeben und dorthin verlagert.<\/p>\n<p>Im Bem\u00fchen um qualifizierte Mitarbeiter und zur Erh\u00f6hung der Betriebstreue der Belegschaft f\u00fchrte Goldschmidt den bezahlten Urlaub ein. Neu daran war insbesondere der zugesicherte Urlaubsanspruch, der bereits seit 1894 bei der Scheideanstalt Geltung hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1907<\/strong><\/td>\n<td>F\u00fcr ihre Angestellten gr\u00fcndete die Scheideanstalt eine selbst\u00e4ndige \u201ePensionskasse der Beamten der Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler\u201c. Die Kasse wurde nach Inkrafttreten des Angestelltenversicherungsgesetzes (1911) in eine von der Reichsversicherungsanstalt unabh\u00e4ngige Zulagekasse umgewandelt.<\/p>\n<p>Am Krefelder B\u00e4kerpfad errichtete die 1873 gegr\u00fcndete Crefelder Seifenfabrik Stockhausen &amp; Traiser ein Zweigwerk zur Produktion der sogenannten Monopolseife. Diese Seife war 1896 erstmals auf der Basis von sulfoniertem Rizinus\u00f6l hergestellt worden und hatte durch ihren Einsatz in der Textilindustrie besondere Bedeutung erlangt, da sie keine Kalkseifen bildete und so eine gute Benetzung der Textilien mit Wasser gew\u00e4hrleistete. Die Produktion von Monopolseife wurde in den 1950er Jahren aufgegeben. Einen weiteren Meilenstein in der Standortgeschichte stellte die erste Gro\u00dfproduktionsanlage f\u00fcr Superabsorber im Jahr 1986 dar. Superabsorber leisten vor allem in Babywindeln gro\u00dfe Dienste beim kleinen Gesch\u00e4ft. Ihre Produktion steht bis heute im Zentrum des Krefelder Standortes der Evonik Industries AG.<\/p>\n<p>Otto R\u00f6hm entwickelte ein auf den Enzymen der Pankreasdr\u00fcsen basierendes Beiz-Verfahren f\u00fcr tierische H\u00e4ute und meldete es zum Patent an. Mit seinem Freund, dem Kaufmann Otto Haas, gr\u00fcndete der Apotheker und Chemiker am 6. September die Firma R\u00f6hm &amp; Haas OHG im schw\u00e4bischen Esslingen und nahm die Herstellung und Vermarktung seines Lederbeizmittels OROPON<sup>\u00ae <\/sup>auf. Das daraus entstandene R\u00f6hm-Lederhilfsmittelgesch\u00e4ft wurde 1996 in das Joint Venture TFL (Together for Leather) ausgegliedert und schlie\u00dflich im Jahr 2001 verkauft.<\/p>\n<p>Mit dem Kauf der London Elektron Works Co. Ltd. dominierte Goldschmidt endg\u00fcltig den britischen Entzinnungsmarkt, den weltweit zweitwichtigsten nach den USA. Zuvor waren mit einigen Konkurrenten bereits Kooperationsvertr\u00e4ge geschlossen worden, andere Firmen verschwanden angesichts der \u00dcberlegenheit des Goldschmidt&#8217;schen Entzinnungsverfahrens schnell wieder vom Markt.<\/p>\n<p>Goldschmidt errichtete im &#8222;gr\u00fcnen S\u00fcden&#8220; von Hattingen ein Erholungsheim f\u00fcr die Belegschaft. Nachdem dieses jahrzehntelang sehr erfolgreich seinem Ursprungszweck gedient hatte, wird der Fachwerkhof heute von\u00a0Evonik Industries als &#8222;Haus Bredenscheid&#8220; in erster Linie f\u00fcr Seminare und Tagungen genutzt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1908<\/strong><\/td>\n<td>Die Chemische Fabrik Th. Goldschmidt gr\u00fcndete die Goldschmidt Detinning Co. in Chrome\/New York. Dieses wichtige Tochterunternehmen beherrschte mit seinen gro\u00dfen und modernen Entzinnungskapazit\u00e4ten bald den gesamten nordamerikanischen Markt. Die Goldschmidt Detinning f\u00fchrte 1911 auch als Erste das in Essen neuentwickelte alkalische Entzinnungsverfahren ein und baute daf\u00fcr eine Gro\u00dfanlage in Chicago.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1909<\/strong><\/td>\n<td>Die stark wachsende Nachfrage nach dem Lederbeizmittel OROPON<sup>\u00ae<\/sup> erforderte bei R\u00f6hm &amp; Haas eine Produktionsausweitung, die am bisherigen Standort Esslingen nicht m\u00f6glich war. Neuer Firmensitz wurde ab dem 22. Juli Darmstadt in direkter N\u00e4he zu den gro\u00dfen Lederfabriken des Rhein-Main-Gebietes. Die im gleichen Jahr gegr\u00fcndete Vertriebsgesellschaft in Philadelphia, USA, nahm bereits im Jahr darauf selbst die Produktion von OROPON<sup>\u00ae<\/sup> auf.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1910<\/strong><\/td>\n<td>Unter Beteiligung der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt erfolgte die Gr\u00fcndung der Chemische Fabrik Weissenstein Ges.m.b.H., aus der sp\u00e4ter die \u00d6sterreichische Chemische Werke Ges.m.b.H., Wien\/\u00d6sterreich, hervorging. Die Gesellschaft betrieb in Wei\u00dfenstein, K\u00e4rnten, die erste elektrolytische Wasserstoffperoxidfabrik der Welt und wurde somit Namensgeber wurde f\u00fcr das \u201eWei\u00dfensteiner Verfahren\u201c. Dieses erm\u00f6glichte erstmals die gro\u00dftechnische Produktion von Wasserstoffperoxid. Auf diese Weise konnte die damalige Degussa den Waschmittelzusatz Perborat einfacher und g\u00fcnstiger produzieren. Das Wei\u00dfensteiner Verfahren wurde 1967 durch das Anthrachinonverfahren der Degussa abgel\u00f6st. Am 21. April 1997 lief in Wei\u00dfenstein eine neue Pilotanlage mit einer neuen Verfahrenstechnik an, mit der der Energie- und Rohstoff-Einsatz deutlich verringert werden sollte. Heute produziert die Evonik Degussa Peroxid GmbH in Wei\u00dfenstein neben Wasserstoffperoxid u.a. Peressigs\u00e4ure und Polyoxicarbons\u00e4uren.<\/p>\n<p>Die Firma R\u00f6hm &amp; Haas richtete auf ihrem Darmst\u00e4dter Werksgel\u00e4nde eine Versuchsgerberei ein, um eine stets einwandfreie Qualit\u00e4t des mittlerweile weltweit vertriebenen Lederbeizmittels OROPON<sup>\u00ae<\/sup> zu gew\u00e4hrleisten. 1911 wurde es auf der Internationalen Hygiene-Ausstellung in Dresden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Auch Goldschmidt erhielt auf dieser Ausstellung eine Auszeichnung f\u00fcr das 1907 gestiftete Erholungsheim f\u00fcr Mitarbeiter.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1911<\/strong><\/td>\n<td>Am 7. Juli erfolgte die Gr\u00fcndung der Th. Goldschmidt AG mit einem Aktienkapital von anfangs 10 Millionen Reichsmark. Die Br\u00fcder Hans und Karl Goldschmidt behielten den gr\u00f6\u00dften Teil des Kapitals, w\u00e4hrend ein kleinerer Anteil an die B\u00f6rse gegeben wurde.<\/p>\n<p>Bei R\u00f6hm &amp; Haas wurde die Forschung \u00fcber Acrylkunststoffe aufgenommen. 1927 wurde ein erstes Patent f\u00fcr ein L\u00f6sungspolymerisat aus \u00c4thylacrylat, das sogenannte PLEXIGUM<sup>\u00ae<\/sup>, angemeldet. 1928 gelang der Durchbruch mit einem Methacrylat-Patent, dem bis 1933 weitere Patente f\u00fcr PLEXIGLAS<sup>\u00ae<\/sup> folgten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1912<\/strong><\/td>\n<td>Die Th. Goldschmidt AG erwarb ein Zweigwerk in Mannheim-Rheinau. Bereits 1904 hatte das Unternehmen die Mehrheit an den Chemischen Werken Gernsheim-Heubruch angekauft, einem Konkurrenten in der Fabrikation von Zinnsalz. Diese Gernsheimer Werke erwarben nun die Chemische Fabrik Rhenania in Rheinau mit einem verkehrsg\u00fcnstigen, entwicklungsf\u00e4higen Firmengel\u00e4nde. Dorthin wurden alsbald die Aktivit\u00e4ten verlagert, bis die alten Werke in Gernsheim und Heubruch schlie\u00dflich aufgegeben werden konnten und Rheinau durch v\u00f6llige Fusion zu einer Zweigniederlassung der Th. Goldschmidt AG wurde.<\/p>\n<p>Hans Stockhausen und seine Br\u00fcder Julius jr., Adolf und Ferdinand legten in Krefeld durch eine Umgr\u00fcndung den Grundstein f\u00fcr die Chemische Fabrik Stockhausen &amp; Cie. OHG, die Wurzel des heutigen Standortes Krefeld der Evonik Industries AG. Der Firmensitz lag damals wie heute auf jenem Gel\u00e4nde am B\u00e4kerpfad, auf dem bereits 1907 ein Zweigwerk der Handelskommandit-Gesellschaft Crefelder Seifenfabrik Stockhausen &amp;Traiser errichtet worden war. Das junge Unternehmen der Stockhausen-Br\u00fcder produzierte neben der Monopolseife antistatische Reinigungsmittel f\u00fcr Teppiche. Heute reicht die Produktpalette des Standortes Krefeld von Superabsorbern f\u00fcr die Hygieneindustrie \u00fcber Hautschutzprodukte bis hin zu speziellen Polymeren f\u00fcr die Landwirtschaft, die Kabel- und Verpackungsindustrie sowie die Brandbek\u00e4mpfung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1914<\/strong><\/td>\n<td>Mit dem Eintritt des sp\u00e4teren Nobelpreistr\u00e4gers Friedrich Bergius erhielt die gezielte chemische Forschung bei Goldschmidt einen v\u00f6llig neuen Stellenwert. Bergius&#8216; Hauptforschungsgebiet war die \u00c4thylenchemie, bekannt wurde er aber vor allem durch seine kriegsbedingt aufgenommenen Forschungen \u00fcber die Hydrierung von Steinkohle zu \u00d6l. So bahnbrechend diese Arbeiten waren, so komplex waren sie auch. Insbesondere die Gro\u00dfversuchsanlage im Werk Rheinau verschlang immense Mittel und litt unter technischen Schwierigkeiten. 1918 sah sich Goldschmidt gezwungenerma\u00dfen nach Partnern um, mit denen das Konsortium f\u00fcr Kohlechemie gegr\u00fcndet wurde. 1924 stieg man aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit der Kohleverfl\u00fcssigung aus diesem aus. Friedrich Bergius, der von 1916 bis zu seinem Ausscheiden 1919 sogar im Vorstand der Th. Goldschmidt AG war, erhielt f\u00fcr seine Arbeiten schlie\u00dflich 1931 den Nobelpreis f\u00fcr Chemie.<\/p>\n<p>Die Firma R\u00f6hm &amp; Haas f\u00fchrte neben den Lederhilfsmitteln weitere auf Enzymen basierende Produkte in den Markt ein, darunter BURNUS<sup>\u00ae<\/sup>, das erste enzymhaltige W\u00e4sche-Einweichmittel der Welt. Um auf dem Seifensektor Fu\u00df zu fassen, erwarb die R\u00f6hm &amp; Haas 1916 die in der Darmst\u00e4dter Nachbarschaft ans\u00e4ssige Seifenfabrik August Jacobi.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1915<\/strong><\/td>\n<td>Im Rahmen der Kriegswirtschaft beauftragte das Reichsschatzamt die Bayerische Stickstoffwerke AG, zwei weitere Produktionsst\u00e4tten, in Piesteritz bei Wittenberg und Chorzow in Oberschlesien, zu errichten. Kalkstickstoff wurde dringend als D\u00fcngemittel ben\u00f6tigt, da andere Stickstoffd\u00fcnger auf Salpeterbasis \u00fcberwiegend zur Herstellung von Schie\u00dfpulver und Sprengstoff verwendet wurden. Die Kapazit\u00e4ten des Werks Trostberg wurden durch zus\u00e4tzliche Carbid- und Kalkstickstoff-Mahlanlagen vergr\u00f6\u00dfert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1916<\/strong><\/td>\n<td>Die Beschlagnahme der britischen Tochtergesellschaften traf die Th. Goldschmidt AG ebenso empfindlich wie der Notverkauf der US-amerikanischen Beteiligungen unter hohen Verlusten. Mit dem Notverkauf kam man aber zumindest der absehbaren Konfiszierung beim Kriegseintritt der USA 1917 zuvor. Verloren gingen durch den Krieg dar\u00fcber hinaus die weltweite Einkaufsorganisation f\u00fcr Wei\u00dfblech und zahlreiche Patente.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1917<\/strong><\/td>\n<td>Nachdem der deutsche Anteil an der R\u00f6hm &amp; Haas-Filiale in Philadelphia nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg sequestriert worden war, entstand das selbst\u00e4ndige Unternehmen, die Rohm &amp; Haas Company, Philadelphia. Die Leitung hatte Otto Haas inne, der mittlerweile amerikanischer Staatsb\u00fcrger geworden war. Die Kontakte waren zun\u00e4chst unterbrochen, lebten aber in den 1920er Jahren wieder auf. Otto Haas befasste sich in den 1930er Jahren auf Wunsch von Dr. Otto R\u00f6hm mit der Erforschung von Enzymkulturen. Nach 1945 ging die Rohm &amp; Haas Company eigene Wege und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Chemieunternehmen in den USA.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1918<\/strong><\/td>\n<td>Gemeinsam mit der Accumulatorenfabrik Hagen gr\u00fcndete Goldschmidt die Elektro Thermit GmbH in Berlin-Tempelhof, um die von beiden Unternehmen entwickelten Schwei\u00dfverfahren zu b\u00fcndeln. Nachdem sich herausstellte, dass lediglich das Thermit-Verfahren die Erwartungen erf\u00fcllte, erwarb Goldschmidt 1922 s\u00e4mtliche Anteile der Elektro Thermit. Als erfolgreichster Gesch\u00e4ftszweig zwischen den Kriegen hatte das Thermit-Gesch\u00e4ft gro\u00dfen Anteil daran, dass Goldschmidt die Weltwirtschaftskrise zwischen 1929 und 1933 vergleichsweise besser \u00fcberstand als viele Konkurrenten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1919<\/strong><\/td>\n<td>Gemeinsam mit der Accumulatorenfabrik Hagen gr\u00fcndete Goldschmidt die Elektro Thermit GmbH in Berlin-Tempelhof, um die von beiden Unternehmen entwickelten Schwei\u00dfverfahren zu b\u00fcndeln. Nachdem sich herausstellte, dass lediglich das Thermit-Verfahren die Erwartungen erf\u00fcllte, erwarb Goldschmidt 1922 s\u00e4mtliche Anteile der Elektro Thermit. Als erfolgreichster Gesch\u00e4ftszweig zwischen den Kriegen hatte das Thermit-Gesch\u00e4ft gro\u00dfen Anteil daran, dass Goldschmidt die Weltwirtschaftskrise zwischen 1929 und 1933 vergleichsweise besser \u00fcberstand als viele Konkurrenten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1920<\/strong><\/td>\n<td>Otto R\u00f6hm und Otto Haas wandelten ihre Firma R\u00f6hm &amp; Haas, Darmstadt, in eine Aktiengesellschaft um. Hauptaktion\u00e4re wurden die beiden Firmengr\u00fcnder. Hintergrund der Umwandlung waren erfolgversprechende Versuchsergebnisse in der unternehmenseigenen Enzymforschung, f\u00fcr deren wirtschaftliche Nutzung frisches Kapital akquiriert werden sollte.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiter der Deutschen Gold- und Silber Scheideanstalt in Frankfurt w\u00e4hlten ihren ersten Betriebsrat. Ihm geh\u00f6rten vier Arbeiter- und vier Angestelltenvertreter an. Vorsitzender wurde der Chemiker Otto Liebknecht, Bruder des 1919 ermordeten Spartakistenf\u00fchrers Karl Liebknecht.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1921<\/strong><\/td>\n<td>Durch den Kauf von zwei Unternehmen, die Elektrochemische Fabrik Neufeldt &amp; Kuhnke, Kiel, und die Chemische Fabrik Buckau in Ammendorf bei Halle\/Saale, wurde die Goldschmidt AG zum Konzern. Der Kauf der 1841 in Magdeburg gegr\u00fcndeten Chemische Fabrik Buckau AG\u00a0bedeutete f\u00fcr Goldschmidt einen strategischen Schritt zur Gro\u00dfchemie.<\/p>\n<p>Der Erwerb der Elektrotechnischen Fabrik Neufeldt &amp; Kuhnke sollte der Diversifizierung und Risikostreuung dienen. Das Unternehmen war 1899 gegr\u00fcndet worden und stieg vor und w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs zu einem bedeutenden Lieferanten von Marinetechnik auf. Nach dem Ersten Weltkrieg geriet Neufeldt &amp; Kuhnke unter starken wirtschaftlichen Druck. Auch die Fertigung moderner ziviler Produkte, wie beispielsweise Dieselmotoren, Radioger\u00e4te und Telefone, konnte den Niedergang nicht stoppen. 1936 erfolgte unter Goldschmidt-\u00c4gide die Umfirmierung in den bekannteren Namen Hagenuk (f\u00fcr Hanseatische Apparatebau Gesellschaft Neufeld und Kuhnke). Die Hagenuk wurde nie im eigentlichen Sinne in den Goldschmidt-Konzern integriert. Die Konsequenz war 1979 der Verkauf des Unternehmens an die Kieler Howaldswerke.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1922<\/strong><\/td>\n<td>Die R\u00f6hm &amp; Haas AG in Darmstadt richtete erstmals einen Wohlfahrtsfonds ein, der die Mitarbeiter in besonderen Notf\u00e4llen unterst\u00fctzen sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1923<\/strong><\/td>\n<td>Wachabl\u00f6sung bei der Goldschmidt AG in Essen: Theo Goldschmidt \u00fcbernahm Anfang des Jahres von seinem Vater Karl Goldschmidt die Position des Vorstandsvorsitzenden. Der Wechsel erfolgte in st\u00fcrmischer Zeit. Im Januar 1923 besetzten franz\u00f6sische und belgische Truppen das Ruhrgebiet. Die Reichsregierung rief die Bev\u00f6lkerung daraufhin zum passiven Widerstand auf. Ein schwerer Schlag f\u00fcr das Unternehmen. Denn obwohl das Werk in Essen nicht besetzt wurde, kam die Produktion durch Mangel an Rohstoffen und Transportm\u00f6glichkeiten nahezu ganz zum Erliegen.<\/p>\n<p>Aus Rationalisierungsgr\u00fcnden beschloss die Reichsregierung die Gr\u00fcndung der Vereinigten Industrie-Unternehmungen Aktiengesellschaft (VIAG AG). Unter das Dach der neugegr\u00fcndeten AG kam auch die Bayerischen Kraftwerke AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1924<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt, Frankfurt, richtete erstmals eine eigene Lehrlingsausbildung ein.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr begann die Scheideanstalt, sich mit der Metallh\u00e4rtung zu befassen. Aus dem urspr\u00fcnglich reinen Vertrieb der Durferrit<sup>\u00ae<\/sup>-H\u00e4rtepulver der Chemischen Fabrik Stobwasser &amp; Co. aus Bergedorf bei Hamburg entstanden nach dem Erwerb einer eigenen Fertigungslizenz bedeutende neue Gesch\u00e4ftsfelder, so zum Beispiel der Industrieofenbau. Diese Gesch\u00e4ftsfelder wurden in den 1990er Jahren sukzessive verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1926<\/strong><\/td>\n<td>Die Th. Goldschmidt AG begann mit der Herstellung von hochdispersen Bleioxyden, sogenannten Bleimennigen, als Zusatzstoffe f\u00fcr Rostschutzfarben. Ein gro\u00dfer Vorteil dieser streichf\u00e4higen Bleimennige lag darin, dass die Anstreicher sie vor der Verwendung nicht mehr anr\u00fchren mussten und so keinen gesundheitssch\u00e4dlichen L\u00f6sungsmitteld\u00e4mpfen ausgesetzt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1927<\/strong><\/td>\n<td>Die von Friedrich Bergius bei der Th. Goldschmidt AG begr\u00fcndete \u00c4thylen-Forschung brachte als erste Erfolgsprodukte Emulgatoren hervor, die unter den Namen Tegin<sup>\u00ae<\/sup> oder Protegin<sup>\u00ae<\/sup> bis heute\u00a0von Evonik Industries hergestellt werden. Emulgatoren dienen vor allem der Vermischung von Wasser und \u00d6l etwa in Cremes, Lotionen oder Sp\u00fclmitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1928<\/strong><\/td>\n<td>Mit dem Patent f\u00fcr Methylmethacrylat gelang R\u00f6hm &amp; Haas nach langj\u00e4hriger Forschungsarbeit der Durchbruch auf dem Acrylat-, bzw. Methacrylatgebiet. Im gleichen Jahr lief bei R\u00f6hm &amp; Haas die Produktion von neuartigen Mehrschicht-Sicherheitsgl\u00e4sern, LUGLAS<sup>\u00ae<\/sup> genannt, an. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs\u00a0wurde die Produktion von LUGLAS<sup>\u00ae<\/sup> bei R\u00f6hm &amp; Haas eingestellt. Mehrschichtige Sicherheitsgl\u00e4ser wurden in der Folgezeit unter Lizenz aber von anderen Firmen gefertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1930<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt fusionierte mit der Holzverkohlungs-Industrie (HIAG) in Konstanz. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde das zweite gro\u00dfe deutsche Holzverkohlungsunternehmen, der Verein f\u00fcr Chemische Industrie AG, mit Sitz in Frankfurt am Main erworben. Durch die Fusion kam eine Vielzahl von organischen Chemieprodukten zur Scheideanstalt und sp\u00e4teren Degussa. Aus ihnen ging sp\u00e4ter beispielsweise die Herstellung von Acrolein hervor, das nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Methionin-Synthese gro\u00dfe Bedeutung erlangte. Der Futtermittelzusatz Methionin geh\u00f6rt\u00a0bis heute zu den Erfolgsprodukten\u00a0Evonik Industries\u00a0und wird weltweit in gro\u00dfen Mengen hergestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Unternehmensgeschichte der Evonik Industries AG geht weiter:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/evonik-industries-ag\/\">Von 1843 bis 1900<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-1\/\">Von 1900 bis 1930<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-2\/\">Von 1930 bis 1960<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-3\/\">Von 1960 bis 2000<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-4\/\">Von 2000 bis Heute<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evonik_Industries<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>http:\/\/geschichte.evonik.de\/sites\/geschichte\/de\/zeitleiste\/Pages\/default.aspx<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Logo im Artikelbild<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evonik_Industries<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historische Daten zur Evonik Industries AG &#8211; 1900 bis 1930 Jahr 1901 Johannes Pfleger fand f\u00fcr die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt ein Verfahren, das die synthetische Herstellung von Indigo mit Hilfe von Natriumamid &#8211; einem Zwischenprodukt der Natriumcyanidsynthese &#8211; als Kondensationsmittel rationalisierte und damit die wirtschaftliche Gro\u00dfproduktion erm\u00f6glichte. 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