{"id":3036,"date":"2016-02-08T21:26:56","date_gmt":"2016-02-08T20:26:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=3036"},"modified":"2016-02-19T12:48:08","modified_gmt":"2016-02-19T11:48:08","slug":"kuka-ag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/kuka-ag\/","title":{"rendered":"KUKA AG"},"content":{"rendered":"<p>Die <b>KUKA AG<\/b> (ehemals IWKA) ist ein b\u00f6rsennotiertes Unternehmen der Maschinenbaubranche mit Sitz in Augsburg mit den Gesch\u00e4ftsbereichen <i>KUKA Roboter<\/i> (mit Tochtergesellschaft <i>KUKA Laboratories<\/i>) und <i>KUKA Systems<\/i>.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#e6e6fa\">\n<td>\u00a0<strong>Weltmarktf\u00fchrer<\/strong><\/td>\n<td><strong>Rang 166<\/strong><\/td>\n<td>Stand 2015<\/td>\n<td>Zur\u00fcck zur Liste: <a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/listen\/deutschlands-weltmarktfuehrer\/deutschlands-weltmarktfuehrer-rang-101-bis-200\/\">Weltmarktf\u00fchrer Rang 101 \u2013 200<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorstandsvorsitzender der KUKA ist CEO Till Reuter, Aufsichtsratsvorsitzender ist Bernd Minning. Die Aktien des Unternehmens (WKN 620440, ISIN DE0006204407) werden von unter dem K\u00fcrzel IWK notiert und sind Bestandteil des MDAX an der Frankfurter Wertpapierb\u00f6rse.<\/p>\n<p>Mit Stand M\u00e4rz 2015 ist bei der Aktion\u00e4rsstruktur der gr\u00f6\u00dfte Anteilseigner mit 25,1\u00a0% die Voith Gruppe, danach folgt die SWOCTEM GmbH (Investmentarm der Friedhelm Loh Group) mit 10 sowie AXA mit 5\u00a0% und weitere institutionelle Anleger, darunter die Bank of America mit rund 3\u00a0%, York Capital Management Global Advisors mit rund 2,8\u00a0% und Franklin Mutual Advisers LLC mit rund 2,75\u00a0%. Der verbleibende Streubesitz beziffert sich auf etwa 51,35\u00a0%.<sup id=\"cite_ref-9\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/KUKA_AG#cite_note-9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[9]<\/a><\/sup> Im August 2015 erwarb der chinesische Haushaltsger\u00e4te- und Klimaanlagenhersteller Midea Group 5,43\u00a0% der Stimmrechte.<\/p>\n<p>Die KUKA AG ist in die Gesch\u00e4ftsbereiche <i>KUKA Industries<\/i>, <i>KUKA Roboter<\/i> und <i>KUKA Systems<\/i> aufgeteilt:<\/p>\n<ul>\n<li>KUKA Industries ist 2015 durch die Zusammenlegung der Sparte Technology Solutions (vormals Teil von KUKA Systems) und der von KUKA 2014 \u00fcbernommenen Firma <a title=\"Reis Robotics\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reis_Robotics\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reis Robotics<\/a> entstanden.<\/li>\n<li>KUKA Roboter konzentriert sich auf die Herstellung und den internationalen Vertrieb von Industrierobotern und automatisierten Produktionsl\u00f6sungen f\u00fcr die Automobilbranche, die Medizin- und Solartechnik sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die KUKA beansprucht bez\u00fcglich ihrer Roboter die Marktf\u00fchrerschaft in Europa und besitzt weltweit 25 meist vertriebs- und servicekonzentrierte Tochterunternehmen. KUKA-Industrieroboter wurden auch in verschiedenen Spielfilmen verwendet und als Robocoaster f\u00fcr das Fahrgesch\u00e4ft in Freizeitparks eingesetzt. Ein Tochterunternehmen ist KUKA Laboratories, die 2011 in eine eigenst\u00e4ndige Gesellschaft umgewandelt wurde. Sie entwickelt einerseits Basistechnologien f\u00fcr die Dachorganisation und beteiligt sich andererseits an Forschungsprojekten der Industrie sowie von Instituten und Hochschulen. Das Unternehmen f\u00fchrt eine Palette von Produkten f\u00fcr den Bereich Medizin und Service.<\/li>\n<li>KUKA Systems ist ein internationaler Anbieter f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen im Bereich der industriellen Verarbeitung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen, bedient hier verschiedene Branchen (Automobil, Schienenverkehr, Luft- und Raumfahrt, Photovoltaik, Industrie) und z\u00e4hlt sich selbst zu den Marktf\u00fchrern auf diesem Gebiet. Sie produziert unter anderem f\u00fcr Chrysler die Karosserie des Jeep Wrangler. Weitere Kunden sind Boeing, Airbus, Ford, Volvo, Bosch und Siemens. 2010 lieferte KUKA Systems eine WIG-Schwei\u00dfzelle f\u00fcr die Oberstufend\u00fcse der Tr\u00e4gerrakete Ariane 5.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Historische Daten zur KUKA AG<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1898<\/strong><\/td>\n<td>Das Unternehmen wurde 1898 in Augsburg-Oberhausen durch Johann Josef Keller und Jakob Knappich gegr\u00fcndet<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1905<\/strong><\/td>\n<td>weitete das Unternehmen im Jahr 1905 ihre Produktpalette auf Autogen-Schwei\u00dfger\u00e4te aus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1918<\/strong><\/td>\n<td>die Produktion mit Sicherheits-, Hand- und Kraftwinden mit automatischem Bremsregler auf und begann zus\u00e4tzlich, Gro\u00dfbeh\u00e4lter zu bauen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1922<\/strong><\/td>\n<td>Daraus entstand 1922 die <em>Bayerische Kesselwagen GmbH<\/em>, die die Entwicklung und Produktion von Aufbauten f\u00fcr Kommunalfahrzeuge<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1927<\/strong><\/td>\n<td>wurden Gro\u00dfm\u00fcllautos vertrieben<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1936<\/strong><\/td>\n<td>setzte die Entwicklung und Herstellung von Punktschwei\u00dfger\u00e4ten ein<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1944<\/strong><\/td>\n<td>w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges wurde auch das Werksgel\u00e4nde des Unternehmens getroffen und erheblich zerst\u00f6rt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1945<\/strong><\/td>\n<td>begann KUKA wieder, Schwei\u00dfmaschinen und andere Kleinger\u00e4te herzustellen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1949<\/strong><\/td>\n<td>erschloss sich das Unternehmen mit Produkten wie der Doppelzylinder-Rundstrickmaschine und der Reiseschreibmaschine \u201ePrincess\u201c neue Gesch\u00e4ftsfelder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1956<\/strong><\/td>\n<td>baute das Unternehmen automatische Schwei\u00dfanlagen f\u00fcr K\u00fchlschr\u00e4nke und Waschmaschinen und lieferte die erste Vielpunktschwei\u00dfstra\u00dfe an Volkswagen aus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1960<\/strong><\/td>\n<td>erhielt das Unternehmen den Auftrag f\u00fcr die Fertigung von 1.800 T\u00fcrmen mit 20-mm-Maschinenkanonen f\u00fcr den Sch\u00fctzenpanzer HS 30 der Bundeswehr<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1966<\/strong><\/td>\n<td>begann die Produktion von Reibschwei\u00dfmaschinen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1969<\/strong><\/td>\n<td>erwarb das Unternehmen einen Anteil von 50 Prozent an dem Schwei\u00dftechnik-Spezialisten ARO Schwei\u00dfmaschinen GmbH &amp; Co KG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1970<\/strong><\/td>\n<td>fusionierten die beiden zur Quandt-Gruppe geh\u00f6renden Unternehmen KUKA GmbH und Industrie-Werke Karlsruhe AG (IMK) zur Industrie-Werke Karlsruhe Augsburg Aktiengesellschaft, kurz IWKA, mit Sitz in Karlsruhe, wobei die IWK auf die Metallpatronen AG zur\u00fcckgeht.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1981<\/strong><\/td>\n<td>wurden die verschiedenen Aktivit\u00e4ten der IWKA in rechtlich selbstst\u00e4ndige Gesellschaften umgewandelt und die AG zu einer reinen Holdinggesellschaft<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td>KUKA Schwei\u00dfanlagen und Roboter GmbH, KUKA Umwelttechnik GmbH und KUKA Wehrtechnik GmbH<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1982<\/strong><\/td>\n<td>wurde die LSW Maschinenfabrik GmbH in Bremen Konzerntochter der KUKA<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1983<\/strong><\/td>\n<td>baute das Unternehmen eine Teststrecke f\u00fcr Marder- und M113-Sch\u00fctzenpanzer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1993<\/strong><\/td>\n<td>wurden die ersten Laser-Dachnaht-Schwei\u00dfanlagen hergestellt und in den Folgejahren die Technologien Kleben und Dichten ausgeweitet<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1995<\/strong><\/td>\n<td>wurde die KUKA Schwei\u00dfanlagen GmbH eigenst\u00e4ndiges Unternehmen und lieferte Presswerkzeuge f\u00fcr Pkw-Seitenw\u00e4nde aus hochfestem Stahl<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1999<\/strong><\/td>\n<td>Die Wehrtechnik-Sparte wurde 1999 an Rheinmetall ver\u00e4u\u00dfert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2005<\/strong><\/td>\n<td>beschloss die Hauptversammlung als Reaktion auf die ver\u00e4nderte wirtschaftliche Position des Unternehmens die Umbenennung der IWKA in KUKA und die Verlegung des Sitzes nach Augsburg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2007<\/strong><\/td>\n<td>wurde die KUKA Schwei\u00dfanlagen GmbH im Zuge der Umsetzung von Innovationsstrategien im Unternehmen in die KUKA Systems GmbH \u00fcberf\u00fchrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>\u00a0https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/KUKA_AG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>\u00a0https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/KUKA_AG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die KUKA AG (ehemals IWKA) ist ein b\u00f6rsennotiertes Unternehmen der Maschinenbaubranche mit Sitz in Augsburg mit den Gesch\u00e4ftsbereichen KUKA Roboter (mit Tochtergesellschaft KUKA Laboratories) und KUKA Systems. \u00a0Weltmarktf\u00fchrer Rang 166 Stand 2015 Zur\u00fcck zur Liste: Weltmarktf\u00fchrer Rang 101 \u2013 200 &nbsp; Vorstandsvorsitzender der KUKA ist CEO Till Reuter, Aufsichtsratsvorsitzender ist Bernd Minning. 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