{"id":2289,"date":"2016-01-21T14:27:26","date_gmt":"2016-01-21T13:27:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=2289"},"modified":"2016-02-19T21:24:17","modified_gmt":"2016-02-19T20:24:17","slug":"schwaebische-huettenwerke-gmbh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/schwaebische-huettenwerke-gmbh\/","title":{"rendered":"Schw\u00e4bische H\u00fcttenwerke GmbH"},"content":{"rendered":"<p>Die <b>SHW AG<\/b> mit Sitz in Aalen ist ein metallverarbeitendes Unternehmen mit \u00fcber 640-j\u00e4hriger Tradition und ist heute ein Automobilzulieferer aus Ostw\u00fcrttemberg mit Produktionsstandorten in Wasseralfingen, Tuttlingen-Ludwigstal sowie Neuhausen ob Eck und Bad Schussenried. Im Ausland bestehen Tochtergesellschaften und Joint Ventures in Kanada, Brasilien und Tschechien.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#e6e6fa\">\n<td>\u00a0<strong>Weltmarktf\u00fchrer<\/strong><\/td>\n<td><strong>Rang 428<\/strong><\/td>\n<td>Stand 2015<\/td>\n<td>Zur\u00fcck zur Liste: <a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/listen\/deutschlands-weltmarktfuehrer\/deutschlands-weltmarktfuehrer-rang-401-bis-500\/\">Weltmarktf\u00fchrer Rang 401 \u2013 500<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Per Ende Dezember 2013 erzielte das Unternehmen einen Umsatzerl\u00f6s in H\u00f6he von 365,64 Millionen Euro und besch\u00e4ftigte im Jahresdurchschnitt 1.059 Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Die \u201eSchw\u00e4bische H\u00fcttenwerke G.m.b.H.\u201c (<strong>SHW<\/strong>) wurde am 21. Mai 1921 durch Gesellschaftsvertrag zwischen dem w\u00fcrttembergischen Staat und der Gutehoffnungsh\u00fctte, Aktienverein f\u00fcr Bergbau und H\u00fcttenbetrieb, in Oberhausen gegr\u00fcndet. Die Gesellschaft erhielt das Recht zur Verwertung der Eisenerze in W\u00fcrttemberg und pachtete die traditionsreichen staatlichen H\u00fcttenwerke in Abtsgm\u00fcnd (gegr\u00fcndet 1611, stillgelegt 1929), Friedrichstal (gegr\u00fcndet 1808 durch Abtrennung vom H\u00fcttenwerk Christophstal, sp\u00e4ter Wiedervereinigung mit Christophstal und schrittweise Stilllegung der Werke Christophstals), K\u00f6nigsbronn (urkundlich belegt 1365), Ludwigstal (gegr\u00fcndet 1694), Wasseralfingen (gegr\u00fcndet 1671) und Wilhelmsh\u00fctte (gegr\u00fcndet 1840). Das Unternehmen, das zum damaligen Zeitpunkt 1.750 Arbeiter und 170 Angestellte besch\u00e4ftigte und dessen Urspr\u00fcnge sich als H\u00fcttenwerke in W\u00fcrttemberg bis 1365 zur\u00fcckverfolgen lassen, verdankt seinen nachhaltigen Erfolg einer bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgten Abkehr vom defizit\u00e4ren Hochofenbetrieb und der Spezialisierung auf die Herstellung zukunftstr\u00e4chtiger, erfolgreicher Spezialerzeugnisse. Nur dank dieser Strategie vermochten sich die H\u00fcttenwerke an einem im Hinblick auf Marktlage, Rohstoff- und Energieversorgung ung\u00fcnstigen Standort gegen die wachsende Konkurrenz zu behaupten. Deshalb wurde auch nach 1921 weiter in die Modernisierung und Rationalisierung der Kerngesch\u00e4ftsfelder Eisengie\u00dferei, Walzwerksproduktion und Maschinenbau investiert; mit der Stilllegung des letzten Hochofens 1925 war der Wandel von der Eisenerzeugung zur Eisenverarbeitung vollendet. Vor diesem Hintergrund sicherte die Integration in den wirtschaftlich starken Konzernverbund der Gutehoffnungsh\u00fctte den Fortbestand der relativ kleinen H\u00fcttenwerke in W\u00fcrttemberg. Unter Federf\u00fchrung der Gutehoffnungsh\u00fctte wurde nach 1934 auch die Eisenerzf\u00f6rderung in gr\u00f6\u00dferem Umfang wieder aufgenommen und bis zur Schlie\u00dfung des letzten Bergwerks in Geislingen-Altenstadt 1963 fortgesetzt.<\/p>\n<h3>Historische Daten zur Schw\u00e4bische H\u00fcttenwerke GmbH<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1365<\/strong><\/td>\n<td>Die Erzgewinnung und -verh\u00fcttung rund um K\u00f6nigsbronn ist der Ursprung des dortigen Werkes und der SHW insgesamt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1921<\/strong><\/td>\n<td>Der SHW-Konzern geht aus der 1921 durch die Gutehoffnungsh\u00fctte, Aktienverein f\u00fcr Bergbau und H\u00fcttenbetrieb (heute MAN AG) und dem Land Baden-W\u00fcrttemberg gegr\u00fcndeten Schw\u00e4bische H\u00fcttenwerke GmbH (\u201eSHW GmbH\u201c) hervor. Die Gr\u00fcndungsgesellschafter waren mit je 50% an der SHW GmbH beteiligt. Die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit der SHW GmbH lag zun\u00e4chst im Bergbau und dem Betreiben von H\u00fcttenwerken sowie dem Handel mit Rohstoffen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1925<\/strong><\/td>\n<td>SHW baut den Prototyp eines Autos, das so fortschrittlich ist, dass kein Unternehmer der damaligen Zeit seinen Bau riskieren will: Aluminium-Karosserie, Einzelradaufh\u00e4ngung und viele weitere technische Details werden erst Jahrzehnte sp\u00e4ter in die Serie einflie\u00dfen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1950<\/strong><\/td>\n<td>In den 50er Jahren beginnt SHW mit der Fertigung von Bremsscheiben im Werk Tuttlingen-Ludwigstal.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1963<\/strong><\/td>\n<td>Die SHW startet mit der Fertigung von Sinterbauteilen, die 1968 von Friedrichstal bei Baiersbronn nach Aalen\u2013Wasseralfingen verlegt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1978<\/strong><\/td>\n<td>Das Jahr ist durch die Aufnahme der Hydraulikpumpenfertigung im neu erbauten Werk 2 in Bad Schussenried gekennzeichnet. Das Automobilzuliefergesch\u00e4ft gewinnt in den Folgejahren zunehmend an Bedeutung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1990<\/strong><\/td>\n<td>SHW feiert ihr 625-j\u00e4hriges Firmenjubil\u00e4um. Die nachfolgenden Jahre stehen ganz im Zeichen einer Neuordnung der Unternehmensaktivit\u00e4ten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1996<\/strong><\/td>\n<td>Gr\u00fcndung der STT Technologies Inc. in Toronto, Kanada als Joint Venture mit Tesma International Inc. (heute: Magna) zur Vermarktung von \u00d6lpumpen in der NAFTA-Region. Im Jahr 2008 errichtet die STT \u00fcber die 100-prozentige Tochtergesellschaft STT Technologies de M\u00e9xico, S.A. de C.V. ein Werk in Mexiko.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2005<\/strong><\/td>\n<td>Im Jahr 2005 kommt es schlie\u00dflich zur Abspaltung der Nicht-Automotive Gesch\u00e4ftsbereiche sowie dazugeh\u00f6riger Gesellschaften vom SHW-Konzern. SHW firmiert von nun an unter der Firma Schw\u00e4bische H\u00fcttenwerke Automotive GmbH. Neuer Gesellschafter wird der Finanzinvestor Nordwind Capital, an den die MAN und das Land Baden-W\u00fcrttemberg ihre Gesch\u00e4ftsanteile ver\u00e4u\u00dfern<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>2011<\/strong><\/td>\n<td>SHW, die nach rechtsformwechselnder Umwandlung der Schw\u00e4bische H\u00fcttenwerke Beteiligungs GmbH in eine Aktiengesellschaft seit Juni 2011 nunmehr als SHW AG firmiert, geht an die B\u00f6rse. Mit dem B\u00f6rsenk\u00fcrzel SW1 startet die SHW-Aktie am 7. Juli 2011 im Prime Standard der Frankfurter B\u00f6rse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>\u00a0https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/SHW_%28Unternehmen%29<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>\u00a0http:\/\/www.shw.de\/cms\/de\/ueber_shw\/geschichte\/<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SHW AG mit Sitz in Aalen ist ein metallverarbeitendes Unternehmen mit \u00fcber 640-j\u00e4hriger Tradition und ist heute ein Automobilzulieferer aus Ostw\u00fcrttemberg mit Produktionsstandorten in Wasseralfingen, Tuttlingen-Ludwigstal sowie Neuhausen ob Eck und Bad Schussenried. 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