{"id":1374,"date":"2015-12-11T19:29:02","date_gmt":"2015-12-11T18:29:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/?p=1374"},"modified":"2016-02-02T19:58:18","modified_gmt":"2016-02-02T18:58:18","slug":"evonik-industries-ag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/evonik-industries-ag\/","title":{"rendered":"Evonik Industries AG"},"content":{"rendered":"<p>Die <b>Evonik Industries AG<\/b> mit Sitz in Essen ist ein b\u00f6rsennotiertes Unternehmen der Spezialchemie.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#e6e6fa\">\n<td>\u00a0<strong>Weltmarktf\u00fchrer<\/strong><\/td>\n<td><strong>Rang 025<\/strong><\/td>\n<td>Stand 2015<\/td>\n<td>Zur\u00fcck zur Liste: <a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/listen\/deutschlands-weltmarktfuehrer\/deutschlands-weltmarktfuehrer-rang-1-bis-100\/\">Weltmarktf\u00fchrer Rang 001 \u2013 100<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Unternehmen erwirtschaftet mehr als 80 Prozent des Chemieumsatzes aus f\u00fchrenden Marktpositionen. Evonik besch\u00e4ftigte Ende 2014 33.412 Mitarbeiter und wies bei einem Umsatz von 12,9 Mrd. Euro ein Konzernergebnis von 568 Mio. Euro (Vorjahr: 2,05 Mrd. Euro) aus. Der gr\u00f6\u00dfte Evonik-Standort der Welt befindet sich in Marl, Hauptaktion\u00e4r ist noch die RAG-Stiftung.<\/p>\n<h3>Historische Daten zur Evonik Industries AG &#8211; 1843 bis 1900<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Jahr<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1843<\/strong><\/td>\n<td>Der Frankfurter Senat beschloss, die neue Edelmetallscheiderei an den M\u00fcnzwardein (M\u00fcnzbeamten) Friedrich Ernst Roessler gegen Pacht und Sicherheitsleistungen zum eigenen Betrieb zu vermieten. Die Edelmetallscheideanstalt war der 1840 er\u00f6ffneten M\u00fcnze angegliedert. Roessler &#8211; Techniker mit unternehmerischem Weitblick &#8211; er\u00f6ffnete die Scheideanstalt am 2. Januar und legte damit einen der Grundsteine f\u00fcr die Evonik Industries AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1847<\/strong><\/td>\n<td>Der Chemiker Theodor Goldschmidt gr\u00fcndete am 8. Dezember in Berlin die Chemische Fabrik Th. Goldschmidt, eine weitere Wurzel der heutigen Evonik Industries AG. Der Standort des Betriebes befand sich zun\u00e4chst an der K\u00f6penicker Chaussee, unmittelbar angrenzend an die Kattun-Druckerei R. Goldschmidt &amp; S\u00f6hne, eine der gr\u00f6\u00dften Stoff verarbeitenden Fabriken Berlins und wichtigste Abnehmerin der Goldschmidt-Produkte; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer waren dort zwei Onkel von Theodor Goldschmidt, Karl und Eduard Goldschmidt. Dementsprechend lieferte die junge chemische Fabrik zu Anfang in erster Linie Vorprodukte f\u00fcr die Textilveredelung, darunter Pr\u00e4pariersalz (Zinnsoda), Dextrin, Chlorkalk, Zinnsalz und geringe Mengen Chlorzinn.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1849<\/strong><\/td>\n<td>Nur zwei Jahre nach der Gr\u00fcndung entschloss sich Theodor Goldschmidt, seine Fabrik aus Platzgr\u00fcnden zu verlegen. Die Wahl fiel auf ein Grundst\u00fcck am Berliner Landwehrkanal. Damit wurde die Voraussetzung f\u00fcr eine erste, noch sehr z\u00f6gerliche Vergr\u00f6\u00dferung der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit geschaffen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1860<\/strong><\/td>\n<td>Raummangel machte auch in der Frankfurter Scheideanstalt Ver\u00e4nderungen notwendig. Der Platz in der M\u00fcnze zur Verarbeitung der Nebenprodukte, die bei der damals gebr\u00e4uchlichen Schwefels\u00e4urescheidung von Gold und Silber anfielen, reichte nicht aus. So errichtete Friedrich Ernst Roessler in n\u00e4chster N\u00e4he an der Frankfurter Schneidwallgasse ein chemisch-technisches Labor. In den folgenden 150 Jahren wurde daraus der Hauptsitz der Degussa AG bzw. der Standort Frankfurt der Evonik Industries AG.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1863<\/strong><\/td>\n<td>Hector, der \u00e4lteste Sohn von Friedrich Ernst Roessler, \u00fcbernahm die Leitung des chemisch-technischen Labors in der Schneidwallgasse. Noch im selben Jahr begann er mit der Produktion von Silbernitrat und ein Jahr sp\u00e4ter mit der Fabrikation von Cyankalium. Cyankalium wurde f\u00fcr die Galvanotechnik und in sp\u00e4teren Jahren, wie auch heute noch, in gro\u00dfen Mengen f\u00fcr die Goldlaugung ben\u00f6tigt. So kam zum Metallbereich schon fr\u00fch die Chemie hinzu.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1866<\/strong><\/td>\n<td>Infolge des Preu\u00dfisch-\u00d6sterreichischen Krieges verlor die Stadt Frankfurt ihre politische Selbst\u00e4ndigkeit. Die M\u00fcnzpr\u00e4geanstalt war nun eine k\u00f6niglich-preu\u00dfische Beh\u00f6rde und dem Finanzminister in Berlin unterstellt. Dieser \u00fcbernahm den M\u00fcnzwardein Friedrich Ernst Roessler in seine Dienste. Daf\u00fcr musste Roessler sich aus dem privatwirtschaftlichen Scheidegesch\u00e4ft zur\u00fcckziehen. Die Regierung k\u00fcndigte die R\u00e4ume im M\u00fcnzgeb\u00e4ude und gestattete Roessler, die \u201efiskalischen Scheidereieinrichtungen gegen Erlegung des Materialwertes\u201c f\u00fcr seine beiden \u00e4ltesten S\u00f6hne Hector und Heinrich &#8211; beide ausgebildete Chemiker &#8211; zu \u00fcbernehmen. Heinrich Roessler verlegte den Edelmetallscheidebetrieb aus der M\u00fcnze in die R\u00e4ume des nahegelegenen chemisch-technischen Labors von Hector Roessler an der Schneidwallgasse. Das Labor zog um in einen Fabrikbau an der Gutleutstra\u00dfe in Frankfurt am Main und wurde zum Werk Frankfurt der sp\u00e4teren Degussa. Heute geh\u00f6rt das Werk der amerikanischen Ferro Inc.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1868<\/strong><\/td>\n<td>Unter der Firmierung Friedrich Roessler S\u00f6hne er\u00f6ffneten die Br\u00fcder Hector und Heinrich die Frankfurter Edelmetall-Scheideanstalt zum 1. Januar als reines Privatunternehmen neu. Mehr als 100 Jahre blieb der Edelmetallbetrieb in der Innenstadt. 1972 wurde er in das neuerrichtete Metallwerk auf dem Gel\u00e4nde der damaligen Zweigniederlassung Wolfgang, die heutige Industriepark Wolfgang GmbH, in Hanau verlegt. Das Edelmetallscheidegesch\u00e4ft kam im August 2000 zur Norddeutschen Affinerie, Hamburg, die den Betrieb an die Elbe verlagerte. Das ehemalige Metallwerk im Industriepark Wolfgang geh\u00f6rt heute zur belgischen Umicore-Gruppe.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1873<\/strong><\/td>\n<td>Die Reichsgr\u00fcndung im Jahr 1871 hatte die Umstellung auf die Markw\u00e4hrung, die einheitliche Reichsgoldw\u00e4hrung, zur Folge. Sie machte alle Gulden und Taler der deutschen Kleinstaaten ung\u00fcltig. F\u00fcr die neu zu pr\u00e4genden, auf Mark und Pfennige lautenden M\u00fcnzen mu\u00dfte zun\u00e4chst das Edelmetall aus dem au\u00dfer Kurs gesetzten Geld zur\u00fcckgewonnen werden. F\u00fcr die zu erwartenden gro\u00dfen Scheideauftr\u00e4ge war die Frankfurter Firma Friedrich Roessler S\u00f6hne zwar technisch ger\u00fcstet, doch mangelte es ihr an Kapital, da das Deutsche Reich bedeutende Garantien verlangte. Deshalb entschlossen sich die Br\u00fcder Hector und Heinrich Roessler, ihre Firma in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln: am 28. Januar 1873 wurde die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler gegr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1875<\/strong><\/td>\n<td>Der erste Auslandsst\u00fctzpunkt der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt entstand in \u00d6sterreich. Louis Roessler, der f\u00fcnfte Sohn des M\u00fcnzwardeins, errichtete in Wien eine Vertretung. Aus diesen Anf\u00e4ngen ging in den drei\u00dfiger Jahren des 20. Jahrhunderts nach mehreren Zwischenstationen und der Aufnahme einer eigenen Produktion die Louis Roessler Ges.m.b.H. hervor, die nach dem Anschlu\u00df \u00d6sterreichs an Hitler-Deutschland mit anderen Wiener St\u00fctzpunkten 1940 zu einer Zweigniederlassung der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt zusammengefasst wurde. Sie fiel nach dem Zweiten Weltkrieg als \u201edeutsches Eigentum\u201c an die damlige Sowjetunion und kam infolge des \u00d6sterreichischen Staatsvertrags (1955) in den Besitz des Staates \u00d6sterreich. Das Unternehmen wurde \u00fcber eine Holdinggesellschaft von der nachmaligen Degussa zur\u00fcckgekauft und in \u00d6sterreichische Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler umbenannt.<\/p>\n<p>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt versicherte ihre Arbeiter \u201esowohl gegen tempor\u00e4re als dauernde Arbeitsunf\u00e4higkeit\u201c bei der Allgemeinen Versicherungsbank in Leipzig. Die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherungspflicht wurde erst acht, bzw. neun Jahre sp\u00e4ter in Deutschland eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der Tod des Firmengr\u00fcnders Theodor Goldschmidt am 4. Januar traf die Chemische Fabrik Th. Goldschmidt mitten in der sogenannten Gr\u00fcnderkrise empfindlich. Die schlechte Lage des Berliner Textilgewerbes hatte bereits 1873 einen H\u00f6hepunkt erreicht, nachdem 1871 die hochentwickelte Textilindustrie Elsa\u00df-Lothringens als Konkurrenz hinzukam. Die Folge waren zahlreiche Konkurse, darunter auch jener der Firma R. Goldschmidt &amp; S\u00f6hne. Damit war f\u00fcr die Chemische Fabrik Th. Goldschmidt der Vorteil des Berliner Standortes ins Gegenteil umgeschlagen; die Kunden sa\u00dfen nunmehr im Westen des jungen Deutschen Reiches. Beim Tod des Vaters waren die S\u00f6hne Karl und Hans noch minderj\u00e4hrig. Eine treuh\u00e4nderische Unternehmensleitung durch ihren Schwager, den Chemiker und Afrikaforscher Otto Kersten, half, das Vakuum zu \u00fcberbr\u00fccken. Unter Kersten blieb das in eine OHG umgewandelte Unternehmen in den vorgegebenen Bahnen; mit der Herstellung von Chlorzink kam allerdings ein neues, bedeutendes Arbeitsgebiet hinzu.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1880<\/strong><\/td>\n<td>Aufnahme der Produktion von feuerfestem Glanzgold zur Dekoration von Glas, Porzellan und Keramik nach einem von Heinrich Roessler entwickelten Verfahren. Das Glanzgoldgesch\u00e4ft wurde zum Welterfolg. Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt \u00fcbernahm von den beiden Glanzgoldproduzenten, die es in Deutschland bereits gab, den Vertrieb und sp\u00e4ter auch die Produktion. Es kam zu langj\u00e4hrigen Vertretungsvertr\u00e4gen f\u00fcr Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Ru\u00dfland. Die Fabrikation weiterer keramischer Farben begann 1881 mit Porzellanmalerfarben, 1882 folgten Unterglasurfarben, 1930 verschiedene Poliersilber und 1931 die Herstellung von Glasurfritten. Mit einem breiten Angebot von Edelmetallpr\u00e4paraten und Dekorfarben sowie von Farbk\u00f6rpern, Fritten und Glasuren bis hin zu besonderen Rohstoffen entwickelte sich die vormalige Degussa zu einem der bedeutendsten Lieferanten f\u00fcr die keramische Industrie mit Produktionsst\u00e4tten in der Bundesrepublik Deutschland &#8211; seit 1990 auch in Colditz\/Sachsen -, in Italien, Frankreich, Spanien, Brasilien, in Mexiko und in Japan. 2001 wurde das Gesch\u00e4ft verkauft, da es nicht mehr zum Kerngesch\u00e4ft geh\u00f6rte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1882<\/strong><\/td>\n<td>Franz Roessler, der sechste Sohn des M\u00fcnzwardeins, begann in den USA &#8211; genauer im New Yorker Stadtteil Brooklyn &#8211; mit der Herstellung von Frankfurter Glanzgold. Die Fabrikation weiterer keramischer Farben, aber auch von Cyankalium, Aceton und Chloroform folgte. Daraus entstand 1889 die Firma Roessler &amp; Hasslacher Chemical Company, New York, mit einer Produktionsst\u00e4tte in Perth Amboy\/New Jersey. In den folgenden Jahren wurden weitere Beteiligungsgesellschaften und eine Fabrik in Niagara Falls gegr\u00fcndet, die nach und nach das gesamte Produktionsprogramm der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt \u00fcbernahmen. Die Unternehmen gingen jedoch durch Beschlagnahme im Ersten Weltkrieg verloren.<\/p>\n<p>Da die damals gebr\u00e4uchliche Schwefels\u00e4urescheidung mit erhebichen Abluftproblemen behaftet war, entwickelte Heinrich Roessler ein \u201eVerfahren zur Beseitigung der schwefligen S\u00e4ure aus H\u00fcttenrauch und Fabrikgasen durch Kupfervitriol und atmosph\u00e4rische Luft\u201c und meldete es zum Patent an. Mit diesem Verfahren, das von anderen europ\u00e4ischen Scheideanstalten \u00fcbernommen wurde, war zugleich ein Recycling-Prozess verbunden, n\u00e4mlich die R\u00fcckgewinnung von Schwefels\u00e4ure.<\/p>\n<p>Der junge Karl Goldschmidt \u00fcbernahm als frisch promovierter Chemiker vorerst die alleinige Firmenleitung der Chemischen Fabrik Th. Goldschmidt. Ab 1888 teilten sich die Br\u00fcder Karl und Hans Goldschmidt f\u00fcr rund 30 Jahre die Verantwortung. Dabei kristallisierte sich schnell eine Arbeitsteilung heraus. Karl Goldschmidt verstand sich als Unternehmer und sp\u00e4ter auch als Sozialpolitiker, w\u00e4hrend der begnadete Chemiker Hans Goldschmidt die technische Entwicklung der Gesellschaft vorantrieb.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr begannen bei Goldschmidt in Berlin Versuche zur Entzinnung von Wei\u00dfblechabf\u00e4llen. Zinn war in Europa ein \u00fcberaus kostbarer, meist aus S\u00fcdamerika importierter Rohstoff. Ein d\u00fcnner Zinn\u00fcberzug veredelte gew\u00f6hnliche Bleche zu Wei\u00dfblech; eine der Grundlagen der modernen Konsumg\u00fcterindustrie. Lange existierte kein Weg, das Zinn wieder vom Blech zu l\u00f6sen. Dies wiederum war auch ein vielgehegter Wunsch der Eisen- und Stahlindustrie. Denn das neue Siemens-Martin-Verfahren zur Stahl(r\u00fcck-)gewinnung verlangte nach gro\u00dfen Mengen Altmetall, wobei das Zinn jedoch ein unerw\u00fcnschter Begleitstoff war.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1884<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt f\u00fchrte den Achtstundenarbeitstag ein, und zwar in Form der sogenannten Englischen Arbeitszeit. Das bedeutete: Zu den acht Stunden Arbeit kamen zwei Pausen von je einer halben Stunde hinzu, so da\u00df der Mitarbeiter insgesamt neun Stunden im Unternehmen verbrachte. Erst 1918 wurde in Deutschland der Achtstundentag als Normalarbeitszeit durch Gesetz vorgeschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1885<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt stiftete einen Pensionsfonds f\u00fcr die Arbeiter, Angestellten und deren Hinterbliebene. Die Mitarbeiter mussten keine Beitr\u00e4ge zahlen. Nach Inkrafttreten des Reichsgesetzes zur Invalidit\u00e4ts- und Altersversicherung f\u00fcr die Arbeiter am 1. Januar 1891 \u00fcbernahm Degussa entsprechend ihrer bisherigen privaten Regelung f\u00fcr ihre versicherungspflichtigen Arbeiter auch die Zahlung des gesetzlichen Arbeitnehmeranteils.<\/p>\n<p>Wilhelm Merton, Gr\u00fcnder der Metallgesellschaft AG in Frankfurt am Main, stiftete als Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt 1894 die \u201eSpezial-Pensions-Reserve\u201c, um \u201eden Arbeitern und Angestellten in solchen F\u00e4llen, in denen die vorhandenen Versicherungen einen Anspruch auf Entsch\u00e4digung nicht vorsehen, Beihilfen zu gew\u00e4hren\u201c.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1887<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt errichtete an der Schneidwallgasse in Frankfurt am Main &#8211; in unmittelbarer N\u00e4he zum Scheidebetrieb &#8211; den ersten Verwaltungsneubau mit Direktionsr\u00e4umen und Sitzungszimmern sowie B\u00fcror\u00e4umen f\u00fcr kaufm\u00e4nnische Angestellte, dazu eine \u201eFernsprechzentrale\u201c. 1905 lie\u00df das Unternehmen ein weiteres B\u00fcrogeb\u00e4ude an der Wei\u00dffrauenstra\u00dfe bauen. Beide H\u00e4user wurden im Zweiten Weltkrieg (1944) zerst\u00f6rt. An der Wei\u00dffrauenstra\u00dfe in der noch stark zerst\u00f6rten Frankfurter Innenstadt entstand jedoch abermals ein Verwaltungsbau, der 1950 bezogen wurde. Weitere Geb\u00e4ude folgten: das \u201eHochhaus\u201c am heutigen Willy-Brandt-Platz, dazu die Geb\u00e4ude an der Seckb\u00e4cher Gasse, am Main und in der Neuen Mainzer Stra\u00dfe. Auf dem von diesen Geb\u00e4uden eingeschlossenen Gel\u00e4nde begannen 1981 die Bauarbeiten f\u00fcr die Neugestaltung des heutigen Standortes Frankfurt, damals Degussa-Hauptverwaltung. Der Kreuzbau wurde 1984, der S\u00fcdbau mit Betriebsrestaurant zwei Jahre sp\u00e4ter bezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1888<\/strong><\/td>\n<td>Bernard Frederick Laporte die B. Laporte Chemical Manufacturer and Drysalter, eine Produktionsfirma f\u00fcr Wasserstoffperoxide, die als Bleichmittel in der Textilindustrie eingesetzt wurden. Aufgrund des gro\u00dfen und raschen Erfolges entstand bereits zehn Jahre sp\u00e4ter ein neues Werk in Luton, n\u00f6rdlich von London. Das starke Unternehmenswachstum f\u00fchrte 1908 zur Gr\u00fcndung der B. Laporte Ltd. Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurden mit Natriumperborat, schwefliger S\u00e4ure und Blanc Fixe (f\u00fcr die Papier- und Gummindustrie) neue Produkte angeboten, ab 1917 auch Bariumperoxid. Auch nach dem Tod des Gr\u00fcnders 1924 blieb Laporte zun\u00e4chst ein noch kleines Unternehmen, ein typischer Zulieferer, haupts\u00e4chlich der Textilindustrie.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1889<\/strong><\/td>\n<td>Mit der Einf\u00fchrung der elektrolytischen Entzinnung geb\u00fchrt der Chemischen Fabrik Th. Goldschmidt der Verdienst, das erste industriell verwertbare und zugleich rentable Verfahren zur Wiedergewinnung von Zinn aus Wei\u00dfblech entwickelt zu haben. Die Konsequenzen waren einschneidend: eine notwendige Vergr\u00f6\u00dferung der Berliner Fabrik, die nunmehr rund 60 Arbeiter besch\u00e4ftigte, war nicht mehr m\u00f6glich und die Absatzm\u00e4rkte sowohl f\u00fcr das Zinn als auch f\u00fcr das entzinnte Blech befanden sich \u00fcberwiegend im rheinisch-westf\u00e4lischen Industrierevier. Die erforderliche Betriebsverlagerung begann 1889 mit dem Ankauf eines verkehrsg\u00fcnstigen Gel\u00e4ndes n\u00f6rdlich der Stadt Essen. Noch im gleichen Jahr wurden die Bauarbeiten aufgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1890<\/strong><\/td>\n<td>Im Februar nahm die neue Essener Fabrik von der Goldschmidt AG nach dem Umzug des Unternehmens aus Berlin den Betrieb auf. Ihr Herzst\u00fcck bildete die Wei\u00dfblechentzinnung, dar\u00fcber hinaus wurden weiterhin zahlreiche Textilchemikalien angeboten. Schnell wurde die Entzinnung zum gro\u00dfen Erfolg: bereits 1892 hatte sich die Mitarbeiterzahl gegen\u00fcber 1889 auf 120 verdoppelt, um bis zum Jubil\u00e4umsjahr 1897 auf 217 zu steigen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1892<\/strong><\/td>\n<td>Im Scheidereibetrieb der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt wurde anstelle der bisher \u00fcblichen Schwefels\u00e4urescheidung die moderne Silberelektrolyse eingef\u00fchrt. Die Goldelektrolyse folgte vier Jahre sp\u00e4ter.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1893<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt f\u00fchrte erstmals \u201eFerien zur Erholung f\u00fcr Arbeiter\u201c ein, je nach Dienstalter gab es drei bis sechs Tage. Auch Goldschmidt gew\u00e4hrte seinen Mitarbeitern Urlaub. Ab 1906 wurde sogar ein gesicherter Urlaubsanspruch festgeschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1895<\/strong><\/td>\n<td>Goldschmidt meldete zwei der wichtigsten Innovationen der Firmengeschichte zum Patent an. Zum einen handelte es sich um ein verbessertes, weil zyklisches, elektrolytisches Entzinnungsverfahren. Damit konnte das Zinn erstmals in einem Arbeitsgang nahezu vollst\u00e4ndig vom Blech gel\u00f6st werden, was den Durchsatz, die Effektivit\u00e4t und den Ertrag der Wei\u00dfblechentzinnung nachhaltig steigerte. Das metallische Zinn wurde in einer bis dahin unerreichten Reinheit von 99,8 Prozent unter dem Namen &#8222;Baum&#8220; angeboten, lange Zeit ein Markenzeichen f\u00fcr Goldschmidt.<\/p>\n<p>Vielleicht noch bedeutender war aber die Anmeldung des sogenannten Thermit-Verfahrens von Hans Goldschmidt, des Begr\u00fcnders der Aluminothermie. Die hohe Reaktionsf\u00e4higkeit und W\u00e4rmeentwicklung des von Hans Goldschmidt kreierten Aluminiumgemisches, das bei Entz\u00fcndung selbstt\u00e4tig weiterbrannte, wurde zun\u00e4chst zur Herstellung kohlefreier Metalle wie Chrom, Ferrochrom und Mangan benutzt. Erst einige Jahre sp\u00e4ter bekam das Thermit-Verfahren seine Hauptbedeutung durch die rapide Verkehrsentwicklung. Es wurde zum bis heute wichtigsten Verfahren zur Verschwei\u00dfung von Schienen f\u00fcr Stra\u00dfen- und Eisenbahnen \u2013 unerl\u00e4sslich f\u00fcr den Komfort und die Sicherheit des Schienenverkehrs.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1897<\/strong><\/td>\n<td>Nach der bereits im Vorjahr eingef\u00fchrten Betriebskrankenkasse rief Goldschmidt die nach einem ehemaligen Meister benannte Ernst-Stelzer-Pensionskasse ins Leben. Der Initiator Karl Goldschmidt hatte es bereits 1890 beim Umzug nach Essen f\u00fcr seine Pflicht gehalten, diejenigen Berliner Arbeiter, die f\u00fcr den Wechsel nach Essen zu alt waren, aus Firmenmitteln zu unterst\u00fctzen. Aus diesem F\u00fcrsorgegedanken heraus entstand die neue Pensionskasse mit einem Stiftungskapital von 10.000 Reichsmark. Arbeiter und Unternehmen zahlten anteilig Beitr\u00e4ge, die den Arbeitern und deren Angeh\u00f6rigen Unterst\u00fctzung bei dauernder Dienstunf\u00e4higkeit oder Tod bieten sollte. Bereits 1885 hatte die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler in Frankfurt einen ersten Pensionsfonds eingerichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1898<\/strong><\/td>\n<td>Die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt gr\u00fcndete zusammen mit der Aluminium Company, London, die Electro-Chemische Fabrik Natrium GmbH in Frankfurt am Main. Diese Gesellschaft errichtete in Rheinfelden am Oberrhein &#8211; dort war gerade das erste europ\u00e4ische Wasserkraftwerk in Betrieb gegangen &#8211; ein Werk zur Fabrikation von metallischem Natrium durch Schmelzflusselektrolyse nach einem von Hamilton Y. Castner entwickelten Verfahren. Natrium ben\u00f6tigte die Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt f\u00fcr die Herstellung von Cyansalzen. Die Produktion begann 1899. Noch im selben Jahr lief auch der Natriumperoxidbetrieb an. Im Laufe der Jahre wurde das Werk Rheinfelden &#8211; seit 1919 im Alleinbesitz der vormaligen Degussa &#8211; zum Ausgangspunkt vielseitiger Entwicklungen, besonders auf dem Gebiet der Aktivsauerstoffverbindungen (Perverbindungen) und der pyrogenen Kiesels\u00e4ure AEROSIL<sup>\u00ae<\/sup>.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr erfolgte, ebenfalls in Rheinfelden, die Gr\u00fcndung der Elektrochemische Werke GmbH, die eine Mehrheitsbeteiligung der AEG war. Auch sie nutzte die Energie des neuen Wasserkraftwerks. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer war der Sohn des AEG-Gr\u00fcnders Emil Rathenau, der Chemiker Walter Rathenau, sp\u00e4ter bis zu seiner Ermordung 1922 erster Au\u00dfenminister der Weimarer Republik. Das in Rheinfelden vor Ort gewonnene Steinsalz wurde im Werk elektrolytisch in Chlor und Natrium gespalten; das Chlor zu Chlorkalk, das Natrium zu Natronlauge verarbeitet. Das Werk gelangte \u00fcber die Chemischen Werke Griesheim Elektron und die Dynamit Nobel AG 1988 in den Besitz von H\u00fcls. Im Zuge der 1999 erfolgten Fusion der Degussa AG mit der H\u00fcls AG wurden beide Rheinfeldener Werke zu einem verschmolzen. Kooperationen hatte es aber schon zuvor gegeben. So wurde im sp\u00e4teren H\u00fcls-Werk ab 1942 Siliziumtetrachlorid produziert, das im Nachbarwerk der Degussa zur Herstellung der pyrogenen Kiesels\u00e4ure AEROSIL<sup>\u00ae<\/sup> verwendet wurde.<\/p>\n<p>Erste Wahl eines \u201cArbeiterausschusses\u201c, der die W\u00fcnsche und Beschwerden der Arbeiterschaft gegen\u00fcber der Gesch\u00e4ftsleitung der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt vertrat und bei Lohnregelungen hinzugezogen wurde. Die Wahl des ersten \u201eBeamtenausschusses\u201c f\u00fcr die Angestellten des Unternehmens erfolgte 1901. Eine staatliche Regelung \u00fcber die Mitwirkungsrechte der Arbeitnehmer brachte erst das \u201eGesetz \u00fcber die Betriebsr\u00e4te\u201c vom Februar 1920.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1899<\/strong><\/td>\n<td>Die erste \u00f6ffentliche Schienenschwei\u00dfung mit dem von Hans Goldschmidt entwickelten Thermit-Verfahren wurde im Auftrag der Essener Stra\u00dfenbahnen durchgef\u00fchrt. Die Schwei\u00dfstelle wurde dabei aneinandergepresst, in eine Form gepackt und dar\u00fcber in einem Tiegel die Thermit-Schwei\u00dfmasse entz\u00fcndet. Bei ca. 3.000\u00b0C fl\u00fcssig geworden, floss die Stahlmasse in die Schienenl\u00fccke, um dort schnell zu erkalten. Anschlie\u00dfend musste die Schwei\u00dfstelle lediglich nachgeschliffen werden und war dann in kurzer Zeit wieder befahrbar. Bis zum ersten Weltkrieg eroberte das Thermit-Verfahren zun\u00e4chst vor allem Stra\u00dfen- und Privatbahnen, w\u00e4hrend sich die gro\u00dfen Eisenbahnunternehmen noch skeptisch zeigten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>1900<\/strong><\/td>\n<td>F\u00fcr die verst\u00e4rkte Vermarktung des neuen Thermit-Verfahrens zur Herstellung kohlefreier Metalle sowie zur Schienenschwei\u00dfung gr\u00fcndete die Chemische Fabrik Th. Goldschmidt die Allgemeine Thermit-Gesellschaft. Diese wurde die Rechtsvorg\u00e4ngerin der 1919 gegr\u00fcndeten Elektro Thermit GmbH, die 1998 ver\u00e4u\u00dfert wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Unternehmensgeschichte der Evonik Industries AG geht weiter:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/weltmarktfuehrer\/evonik-industries-ag\/\">Von 1843 bis 1900<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-1\/\">Von 1900 bis 1930<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-2\/\">Von 1930 bis 1960<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-3\/\">Von 1960 bis 2000<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.die-erfolgs-strategie.de\/aktien\/unterseite\/evonik-industries-ag-4\/\">Von 2000 bis Heute<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Quellenangabe:<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#ffd6a0\">\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000; border-right: 1px solid #000;\" width=\"15\"><strong>Unternehmen<\/strong><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 2px solid #000;\" width=\"385\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evonik_Industries<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Historie<\/strong><\/td>\n<td>http:\/\/geschichte.evonik.de\/sites\/geschichte\/de\/zeitleiste\/Pages\/default.aspx<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Logo im Artikelbild<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evonik_Industries<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Evonik Industries AG mit Sitz in Essen ist ein b\u00f6rsennotiertes Unternehmen der Spezialchemie. \u00a0Weltmarktf\u00fchrer Rang 025 Stand 2015 Zur\u00fcck zur Liste: Weltmarktf\u00fchrer Rang 001 \u2013 100 &nbsp; Das Unternehmen erwirtschaftet mehr als 80 Prozent des Chemieumsatzes aus f\u00fchrenden Marktpositionen. 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