Turbulenter Börsenstart 2016

Das neue Börsenjahr 2016 begann mit einem Paukenschlag. Die Kurse fielen weltweit ins Bodenlose. Viele Faktoeren kamen gleich auf einen Schlag zum Jahresbeginn 2016.

China setzt den Börsenhandel aus.

Ich China schloss die Börse gleich am ersten Handelstag die Tore. Zuerst für ein paar Minuten, weil die Kurse um 5% eingebrochen waren. Dann wurde der Handel wieder aufgenommen und die Talfahrt ging gleich weiter. Mit erreichen der 7% ins Minus gefallenen Kurse wurde der Handel für den ersten Tag komplett eingestellt.

Der Einbruch an der chinesischen Börse kam durch wesentlich schlechtere Wirtschaftsdaten als erwartet zustande. Die chinesische Wirtschaft kühlt deutlich mehr ab.

Dies ist einen neue Regelung an der chinesischen Börse und China erhofft sich damit die Kurse an Ihrer Börse in etwas ruhigere Fahrwasser zu bekommen. Der dahinter liegende Grundgedanke ist sicherlich entstehende Panikverkäufe zu verhindern. Man erhofft sich durch die Handelspause, dass die Anleger erst mal in der handelspause wieder zur Ruhe kommen und sich damit der Handel an der Börse auch wieder stabilisiert. Aus meiner Sicht ist dies ein weiterer Schritt den Börsenhandel kontrollieren zu wollen. Ob diese Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen und sinnvoll funktionieren wird uns die Zukinft sicher zeigen.

Saudi Arabien bricht die Verhandlungen mit dem Iran ab.

Ein weitere Punkt der die Kurse Weltweit unter Druck setzte ist sicher auch der Verhandlungsabbruch zwischen Saudi Arabien und dem Iran. Mit dieser Entwicklung wird die allgemeine Lage in islamischen Ländern wieder deutlich instabiler und damit natürlich auch die wirtschaftlichen Entwicklungen zwischen Europa, Amerika, Russland und der islamischen Welt. Durch die erhöhte Instabilität in der Region nimmt gleichzeitig auch die Kriegsgefahr wieder zu. Das dürfte sicher Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.

Die Rohstoffpreise sind auf Berg- und Talfahrt.

Die stark zunehmende Unsicherheit bei den Rohstoffpreisen trägt ebenso noch einen Teil zum Börsenbeginn 2016 bei. Die allgemeine Unsicherheit bei den Rohstoffpreisen überträgt sich förmlich auf alle Märkte an der Börse.

Der Unsicherheitsfaktor im allgemeinen an der Börse ist zur zeit recht hoch. Dies unterstützt natürlich Panikverkäufe und gibt schlechten nachrichten für die Kursentwicklung nochmal mehr Kraft.

Börsenstart 2016

Der DAX und die DAX-Werte

Der DAX büßte bis zum Handelschluss mehr als 500 Punkte ein. Mit 4,3% Verlust war dies der größte Handelsverlust an einem Tag seit August 2015.

Zu Handelsschluss lagen alle 30 Dax-Werte im Minus. Am deutlichsten ging es dabei für RWE nach unten. Die Titel verloren etwa 7 Prozent. Auch E.ON verliert mit rund 6 Prozent überdurchschnittlich viel. Am letzten Handelstag 2015 waren die beiden Papiere noch die einzigen Gewinner im Leitindex gewesen.

Die geringsten Abschläge hatte Lufthansa. Hier ging es etwa 0,5 Prozent abwärts. Die Papiere waren zwischenzeitlich auch einmal der einzige positive Dax-Wert gewesen. Die Airline hatte zuvor bekanntgegeben, dass sie 2016 mehr als 4000 neue Mitarbeiter einstellen will, vor allem bei der Billigtochter Eurowings. Einem Börsianer zufolge zeigt das die Zuversicht der Airline.

DOW Jones und andere amerikanische Indizes

Auch in New York ist schlechte Stimmung unter den Anlegern. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag am Vormittag (Ortszeit) 2,1 Prozent bei 17.058 Punkten im Minus. Der breiter gefasste S&P-500 vor 2,1 Prozent auf 2001 Zähler – das Tagestief hatte mit 1998 Stellen aber bereits unter der psychologisch wichtigen 2000er Marke gelegen. Der Nasdaq100 brach 2,9 Prozent auf 4460 Punkte ein.

Das war der schlechteste Börsenstart seit 1988.

Ich persönlich denke es besteht noch kein Grund für Panik. Sicherlich ist Vorsicht definitiv nötig, doch am heutigen Tag kamen sehr viel Faktoren auf einmal zusammen. Ich sehe das jetzt nicht als Ohmen für das gesamte Jahr 2016. Im Großen und Ganzen sehe ich dem Jahr 2016 positiv entgegen und rechne mit steigeneden Kursen. Allerdings solte der DAX nach Möglichkeit schnell die Wende schaffen und nicht unter die 10.000 Marke fallen. Wenn die fällt, dann dürfte sich die Stimmung stark eintrüben. Doch rechne ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Für mich heißt es zum jetzigen Zeitpunkt erst mal Ruhe bewahren und erst mal ein paar Tage abwarten bis man die weitere Entwicklung deutlicher erkennen kann.

Jörg Kunkel

- Ich beschäftige mich seit vielen Jahren nun mit dem Thema Börse. Es gibt viele Kurstreiber. Manche sind kurzfristig und andere wieder langfristig. Um wirklich Erfolg an der Börse zu haben muss man sich damit auseinandersetzen, um langfristig mit Erfolg zu arbeiten.

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