Vom 15 bis 19 Februar 2016

Trading Vorschau

Indizes, DAX und DOW Jones und andere.

In der kommenden Woche wird es für den DAX und auch den Dow Jones sehr spannend denke ich

Der DAX Charttechnisch betrachtet:

DAX ist in allen Timeframes negativ

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) – Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren jüngsten Chartanalyse vom deutschen Aktienleitindex DAX:

Aus charttechnischer Sicht enorm wichtig ist der Fakt, dass der DAX gestern unter der 8.900er-Strukturmarke geschlossen hat. Das Level wurde letztmals im Oktober 2014 erreicht. Mit der Ausbildung eines neuen, prozyklischen Verlaufstiefs (Mehrjahrestief – siehe dazu auch „Darvas-Methode“) stehen die Zeichen auf weitere Kursverluste, welche den DAX in nächster Zeit bis zunächst 8.354 Zähler nach unten bringen sollten. Interessanterweise entfällt auf diese Marke ein markantes Swing Level aber auch die exakte Spiegelung (harmonische Bewegung) der vorangegangenen Abwärtsbewegung.

Erst mit dem Erreichen des genannten Zielbereichs könnten die Karten neu gemischt werden. Da derzeit die Abwärtstrends in allen Timeframes negativ zu werten sind, bleiben die Risiken weiterhin groß, während die Erholungsbewegungen lediglich von kurzer Dauer sein dürften.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex „DAX, enttäuschte Hoffnung“.

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten „DAX, die Belastungsfaktoren“ sowie den Artikel „Bund-Future, technische Trading-Marken“ und „Euro (EUR/USD), auch technisch unterstützt“.

Verpassen Sie nicht die Artikel „DAX, es bleibt volatil“ und „Silber, deutliches Lebenszeichen“ und die Analyse DAX, Beschleunigung der Abwärtsbewegung“.

Der DAX wirtschaftlich betrachtet:

Auch wenn die Banken vergangenen Freitag etwas punkten konnten ist die weltweite Krise damit nicht aus der Welt geschafft. Die Banken werden weitere Monate mit extrem niedrigen Zinsen arbeiten müssen. Wie ich schon vor Wochen geschrieben habe sehe ich die Commerzbank in einem anderen Licht als die meisten banken, aber die Banken werden sicher noch in weitere Schieflage geraten besonders in griechenland Spanien und anderen EU Ländern die nicht so gut aufgestellt sind wie Deutschland. Marode Staaten gibt es in der EU noch genügend.

Darüberhinaus denke ich wird die Wirtschaft durch die weltweite Abkühlung insbesondere ausgelöst durch China weiter abkühlen und die Auswirkungen werden erst noch in der Wirtschaft ankommen. Die günstige Geldpolitik hat auch Nachteile und die werden so langsam sichtbar. Doch den Leitbanken bleibt auch keine andere Wahl.

Zu Beginn der Woche dürfte der DAX erst mal kräftig zulegen insbesondere weil am Montag Draghi wieder spricht. In den Vergangenheit hat sich deutlich gezaeigt, dass er die Märkte immer wieder in Aufschwung versetzen kann, doch dieser Aufschwung dürfte nur von kurzer Dauer sein, weil die negativen Meldungen sicher wieder für einen weiteren Abschwung sorgen werden. So dürfte der erste Teil der Woche positiv sein und der zweite Teil wieder dem starken Abwärtstrend gewiedmet sein.

Euro.

Der Euro sollte am Montag nach Draghi wieder in Richtung 1.10 zurückfallen oder auch etwas darunter. Draghi wird seine Strategie weiter fortsetzen und die eurpäische Wirtschaft mit der wertminderung des Euros weiter zu stützen versuchen.

Gold, Silber und Platin.

Gold dürfte in der ersten Hälfte der Woche etwas weiter an Wert verlieren, doch wenn der Trend in den Indizes sich weiter fortsetzt sollte Gold auch wieder an wert zulegen können. Gold wird in Zeiten wie diesen immer interessant und die meisten Anleger setzen in unsicheren Zeiten lieber auf solide Werte. Wobei man bei Gold nicht unbedingt mehr als solider Wert sprechen kann denke ich. Gold ist längst zu einem extrem spekulativen Wert geworden und unterliegt auch der Volatilität wie andere Werte auch.

Öl.

Öl ist und bleibt weiter unter Druck und eine Prognose ist meines erachtens nicht möglich. Öl ist zur Zeit extrem unstabil und Ausbrüche in beide Richtungen sind durchaus denkbar. Die hängt einfach von den aktuellen tagesmeldungen ab und ist zur Zeit nicht prognostizierbar. Öl ist im Moment extrem spekulativ. Ich denke Öl wird weiter an Wert verlieren und die 20 Dollar Marke dürfte früher oder später auch erreicht werden. Dann ist vielleicht auch weider eine Prognose möglich.

Aktien.

Die meisten Aktien haben in der vergangenen Woche rote Zahlen zu sehen bekommen. Der aktuelle Trend dürfte sich hier auch noch etwas weiter fortsetzen. Doch bei den meisten Aktien denke ich wird es jetzt bald zu einer Bodenbildung kommen. Ich bleibe nach wie vor bei den Energiekonzernen RWE und E.ON die Aktien haben meiner Meinung nach am ehesten großes Aufwärtspotenzial in naher Zukunft. Große Abschläge sehe ich hier keine mehr und denke eine Investition in diese beiden Aktien ist relativ sicher.

Dies waren meine Worte letzter Woche: „Darüberhinaus denke ich ist die Commerzbank jetzt auch zu einem guten Langzeitkandidaten geworden. Die Aktie liegt inzwischen weit unter der 10€ Marke und auch hier denke ich wird es zu keinen großen Abschlägen mehr kommen. Die Commerzbank denke ich ist aber eher eine langfristige Aktie, da es durch die niedrigen Zinsen für die Banken im allgemeinen zur Zeit sehr schwer ist. Doch auch das billige Geld geht irgendwann einmal zu Ende dann dürfte es für die Bankaktien auch wieder sehr viel besser werden und hier sehe ich die Commerzbank Aktie sehr weit vorne.
Wie esich jetzt zu bestätigre scheint ist die Commerzbank eine solide Aktie die auch an Wert deutlich zulegen wird wenn die weltweite wirtschaftliche Lage sich weider aufhellen wird. Meines erachtens dürfte sich dies im zweiten Quartal 2016 soweit sein. Dann sind zwar die Sorgen nicht gleich alle vom Tisch aber die Stimmung dürfte sich dann schon wieder etwas aufhellen was sich in den Aktien auch wiederspiegeln sollte. Langfristig ist dei Commerzbank Aktie sicher eine sehr interessante Anlage und der Weg zu alten Hochs ist wunderbar weit.

Wie sind wir aktuell investiert?

Indizes

Da der DAX in der vergangen Woche die 9.000er Marke deutlich unterschritten hat sehe ich hier weitere Abwärtsbewegungen für sehr wahrscheinlich. In der ersten Wochenhälfte dürften wir eine kurzfristige Erholung, durch die Rede am Montag Abend von Draghi, zu sehen bekommen. Doch in der zweiten Wochenhälfte sollte sich der Abwärtstrend weiter fortsetzen. Besonders weil dieser Trend sich letzte Woche nocht deutlich verstärkt hat. So gehen wir am Montag erst mal Long doch recht verhalten und Dienstag bzw. Mittwoch wieder kräftig Short. Das ist zumindest mal der Plan, wenn sich nicht unerwarteter Weise die Weltlage komplett ändern sollte. Ist etwas sarkastisch gemeint. Die aktuellen wirtschaftlichen Probleme lassen sich nicht so schnell lösen.

Rohstoffe

Zur Zeit sind wir nicht in Rohstoffen investiert

Aktien

E.On habe ich nochmal nachgekauft. RWE habe ich bei den kleinen Positionen die Gewinne mitgenommen und warte hier erst mal etwas weiter ab.

Bei der Commerzbank habe ich die vergangene Woche kräftig zugeschlagen als die Aktie unter die 7€ gefallen ist.

Wie sich ja letzte Woche schön gezeigt hat war die der richtige Weg. Hier haben wir vergangene Woche Gewinne mitgenommen und ich werde erneut kräftig zuschlagen sobald die Aktie wieder unter die 7€ Marke fällt.

Wichtiger Hinweise:

Die hier genannten Möglichkeiten sind lediglich meine Meinung und bitte nicht als 100%ig zu betrachten. Auch ich kann nicht in die Zukunft schauen. Es sind lediglich Tipps was ich für sehr wahrscheinlich halte.

Vergessen Sie nicht, dass Trading auch Risiken mit sich bringt. Doch mit der richtigen Strategie kann man das Risiko minimieren und Gewinne maximieren…

Es handelt sich hier um keine Kaufempfehlungen. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Trading birgt nun mal Risiken in sich und es kann zu Verlusten führen.

Jörg Kunkel

- Ich beschäftige mich seit vielen Jahren nun mit dem Thema Börse. Es gibt viele Kurstreiber. Manche sind kurzfristig und andere wieder langfristig. Um wirklich Erfolg an der Börse zu haben muss man sich damit auseinandersetzen, um langfristig mit Erfolg zu arbeiten.

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